Jeder kennt das Problem, der nach 18:00 Uhr sich ins Training förmlich schleppt und viel Gewicht bewegt oder im hohen Wiederholungsbereich arbeitet. Man(n) hat schon vorher schlecht geschlafen, hält sich nur mit Kaffee wach und freut sich eigentlich nur aufs Training - wäre da nicht das blöde mit dem Schlafmangel und der Lust-/Kraftlosigkeit. Aber warum?


Einer Studie nach wurden 3 Gruppen aus Männer und Frauen der Auftrag erteilt in der früh, mittags und abends, jeweils 30 Minuten auf dem Laufband zu rennen. Nach verschiedenen Tests wurde festgestellt, dass die Gruppe welche am Morgen trainierte einen längeren und besseren Schlaf aufwies wie die Gruppe, welche am Abend trainierte.
Aber wieso ist das so, eigentlich ist man ja nach einem intensiven Work-out körperlich total kaputt...

Ganz einfach, Schlaf findet nicht im Körper, sondern im Kopf statt und genau da liegt das Problem. In einem harten Work-out läuft nicht nur der Körper auf Höchstleistung, sondern auch das Gehirn. Manche kennen ihn als Fokus, Tunnelblick - man ist höchst konzentriert und pusht sich selber, damit man Bestleistungen erbringen kann. Das wiederum schüttet Adrenalin aus, ein (Wach)Hormon, das den Kreislauf in Schwung bringt.

Wir wissen jetzt, dass das Adrenalin schuld ist, das wir nicht "gut" schlafen können. Aber was kann man dagegen tun?
Naja, die eine Möglichkeit ist, dass man in der Früh trainierst. Aber aus Zeitmangel, Arbeitsverhältnissen oder Sonstiges geht es nun mal nicht immer. Kündigen in der Arbeit oder das Trainieren aufhören sind keine Lösungen. Es gibt andere, effektivere Mittel.

Welche?
Oft wurde gezeigt, dass Magnesium und Zink, 30min vor dem schlafen gehen, wahre Wunder bewirken, was das lange, durchgehende schlafen betrifft. Es erleichtert auch das einschlafen.
Ca. 300mg Magnesium (am besten Magnesiumcitrat) und 20g Zink nehmen, als Brauchsetablette oder Caps. Dazu 300ml Wasser und man(n) schläft wie ein Baby.

Autor: Urimat3000