Am Karfreitag, 29.03.2013, früh morgens um 6.30 Uhr ging die Fahrt nach Ringsted, Dänemark, zum Loaded Cup 2013 los.
Gemeldet war ich bei dieser Meisterschaft in den Klassen Women Physique und Bodyfitness Master +35, denn mittlerweile bin ich 44 Jahre (jung ;-) und habe 22 Jahre Trainingserfahrung.


Nach der ca. 580 km langen Fahrt kamen mein Ehemann Torsten Walla und ich ein wenig geschafft in Ringsted im Kongresscenter an. Im Eingangsbereich wurden wir auch prompt vom „Chef“-Veranstalter – Stellan Bossen – begrüßt.
Er war sehr beschäftigt, lud verschiedene Kartons aus einem PKW aus. Trotzdem nahm er sich die Zeit für ein kurzes Gespräch mit uns.
Während der ganzen Veranstaltung sah man Stellan beim koordinieren, umräumen, besprechen, moderieren, Hilfestellung geben usw. etc. pp. Er war einfach überall und immer nett und hilfsbereit. Toller Mann, grandioser Veranstalter!

Nach der Begrüßung fuhren wir ins Hotel und ruhten uns aus. Um 18.00 Uhr war Athletentreff, sprich Anmeldung der Athleten im Foyer des Kongresszentrums. Dort wurden wir klassenweise (schon einmal) in Posing-Bikini und Männer in Posinghose aufgerufen und mussten diese (samt Pumps) vorzeigen, Startnummern entgegen nehmen und Musik abgeben.
So konnte man sich schon einmal die Konkurrenz genauer anschauen ;-)

An diesem Abend haben wir auch Frau Dr. Martina Herget kennen gelernt. Ich war sofort begeistert von ihrer äußerst netten, hilfsbereiten und vor allen Dingen beruhigenden Art. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Martina für Alles!

Mein erster Auftritt sollte Samstagmorgen ca. halb elf sein, so dass wir um 5.00 Uhr morgens aufgestanden sind und die zweite Lage Bräune aufgetragen haben, damit dieser noch ein wenig einziehen konnte, dann schminken, Haare stylen und ab zum ---- FRÜHSTÜCKEN! ENDLICH…, darauf hatte ich mich schon seit Tagen/Wochen gefreut ….Brötchen ESSEN.
Ich durfte – zum Glück – heute Morgen sogar 4 Brötchen (mit Käse, Ei und Nutella) verzehren und 2 Becher leckeren Kaffee genießen (hmmm – toll).
Ca. 9.00 Uhr fuhren wir zur Halle. Dort noch einmal nachschminken, Bräune kontrollieren, Glossy oder Öl auftragen und…. rauf auf die Bühne. Die Beleuchtung auf der Bühne war klasse, die Gegner aber auch!!! Nun hieß es einfach nur noch: „Do your best job!“ Gib alles. Und das habe ich – hoffentlich – auch getan ;-)

Zugegeben, man kann sich immer noch ein wenig besser verkaufen, als man manchmal meint! Es zählt nämlich nicht nur das Aussehen, sondern auch die Show/das Posing, weil sowohl das Publikum als auch die Wettkampfrichter nicht nur eine gute Figur, sondern auch ein gutes Posing sehen wollen (und damit meine ich insbesondere die Grund-/Pflichtposen, die sitzen müssen).
Mit meiner Form war ich zufrieden; zumindest war ich in der Womens Physique Klasse die definierteste Athletin; nur die Grundposen hätten sicherer und besser sein können (ich arbeite daran).
Es war allerdings auch nicht immer so ganz einfach, die englische Sprache der Dänen als Norddeutscher zu verstehen, vor allen Dingen, wenn man nervös ist. Da schaut man schon mal nach rechts oder links, ob die Konkurrentinnen genauso stehen oder sich doch anders positionieren.
Das Ergebnis war dabei der 3. Platz bei der ersten Teilnahme am Loaded Cup in der Womens Physique class und das neben namhaften Größen wie Kristina Dybdahl und Ida Sefland. Das ist für mich schon ein tolles Ergebnis. Und es motiviert mich, weiter hart an mir zu arbeiten.

Am nächsten Tag (Ostersonntag) stand ich in der Women Bodyfitness Master +35 class auf der Bühne – mit Rany Kramer (auch sehr bekannt). Da war ich mir jetzt nicht so sicher, ob ich meine Muckis anspannen soll oder nicht. Hinter der Bühne sahen die Bodyfitness-Mädels so weich und nicht so muskulös aus. Da ich ja für die Physique Klasse auf Härte und Definition getrimmt war, wusste ich nicht, ob das passte.
Den Tag zuvor hatte ich schon ein wenig Vorsorge getroffen und mehr gegessen und getrunken, um ein wenig „weicher“ zu wirken. Das stramme Anspannen der Arme und Beine hatte ich daher bei den Vergleichsposen mit Rany Kramer unterlassen. Ob es gut war oder nicht, da bin ich mir bis heute nicht sicher.

Auf jeden Fall gab es dafür einen stolzen 2. Platz!

Zum Schluss bedankten wir uns noch bei Stellan für die tolle und reibungslose Veranstaltung.
Es war eine Show, die man nicht verpassen sollte und vor allen Dingen das Publikum war einfach spitze.
Außerdem gab es für alle Athleten tolle Präsente und für die ersten drei sogar Preisgelder!!!

Gegen 17.00 Uhr traten wir glücklich und zufrieden die Heimreise an. Es war ja noch ein weiter Weg nach Hause.

Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich, wie auch immer, unterstützt haben und/oder die Daumen gedrückt haben. Namentlich erwähnen möchte ich dabei ganz besonders Tribu, Crucified, stevebarges und wie oben bereits geschrieben Martina.
Ein ganz besonderer Dank, weil er mich super vorbereitet hat, geht natürlich auch an meinen Coach Torsten, der zufälligerweise auch mein Ehemann ist.

Danke Schatz.

Autor: PinkyLady

 

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