Melatonan II ( MT 2 )

Melanotan wurde Ende der 80er Jahre am Health Sciences Center der University of Arizona entdeckt. Die Forschung galt der beschleunigten Produktion von Melanin, da natürliche Bräune vor UV-Exposition schützt und daher Hautkrebs vorbeugen kann.

Bei diesen Untersuchungen stellte sich heraus, dass man nicht nur brauner wurde, sondern auch die Libido stimuliert und den Appetit gezügelt wurde, welches dem Medikament den Spitznamen "Barbie Droge" einbrachte.

Die bräunende Wirkung von Melatonan liegt am Farbstoff Melanin, der in die Haut einlagert wird. Die Melaninproduktion hängt von der Menge des Hormons alpha-MSH ab. Melanotan ist ein Derivat von alpha-MSH und kann somit künstlich eine "natürliche" Bräunung zu erzeugen.

Melatonan stimuliert den Hypothalamus, die für die sexuelle Erregung zuständigen Hirnregion, also ein echtes Aphrodisiaka bei Mann und Frau.

Dosierung zur Bräunung:
Injektionsart Subkutan
Einschleichen ca. 7 Tage (0,02 mg x Körpergewicht[kg])/3
Ladephase ca. 1 Monat 0,02 mg x Körpergewicht[kg]
Erhaltung (0,02 mg x Körpergewicht)/3 - alle 2 Tage sollte ausreichen

 

Bisher bekannte Nebenwirkungen:
Übelkeit und Unwohlsein meistens kurze Zeit nach der Injektion. Diese treten besonders dann auf, wenn man das Melatonan II zur Gewöhnung einschleicht. Sollten die Nebenwirkungen anhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um gepanschtes Melatonan II. Dauererektionen sind möglich, da es sich schliesslich um ein Aphrodisiaka handelt. Dies kann man durch Verringern der Dosierung minimieren.Der Einsatz von Melanotan II kann das Immunsystem und das kardiovaskuläre System schädigen sowie zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Langzeitschäden sind nicht auszuschliessen , da Melatonan 2 wenig erforscht ist und nie als Medikament zugelassen war.