Clomid - Clomiphen Citrat

Clomiphen Citrat wird gewöhnlich Frauen verschrieben, um bei der Ovulation (Eisprung) zu helfen. Clomiphen Citrat ist eine Art "falsches Östrogen" und bewirkt im Hirn eine Aktivierung des natürlichen Biofeedbackmechanismus. Dadurch wird die Ausschüttung der körpereigenen Follikel-stimmulierenden Hormone (FSH:Glykoprotein, dessen Serumwerte für männlich und weiblich etwa gleich hoch liegen) aktiviert.

D.h. Clomid sorgt? für einen Anstieg des follikelstimulierenden Hormon und des luteinisierenden Hormon (LH), welches bei Frauen zur Follikelreifung und Auslösung der Ovulation führt. Bei Männern stimuliert das luteinisierenden Hormon die Hodenzwischenzellen und reguliert die Androgenbiosynthese des Hodens.

Dieser Effekt ist für den Steroiduser, besonders am Ende einer Steroidkur vorteilhaft, denn dann ist? die endogene Testosteronproduktion niedrig bis gar nicht vorhanden. Somit würde ohne weitere Zufuhr von synthetischen Testosteronen, der Testosteronspiegel weit unter normal absinken, welches dann einen drastischen Masse- und Kraftverlust mit sich führen würde.? Cortisol steht im indirekten Zusammenhang mit Testosteron und durch ein niedriges Testosteronniveau nach einer Kur,? wird durch das im Verhältnis hohe Cortisol ein kataboler Effekt hervorgerufen (Muskelabbau)


Gesteuert wird die Abgabe des luteinisierenden Hormon aus den vorderen u. mittleren Anteilen des Hypophysenvorderlappens durch das LH releasing hormone bzw. factor aus dem Hypothalamus. Eine tägliche Einnahme von 50-100mg Clomiphen Citrat über einen Zeitraum von 4-6 Wochen bringt die endogene [körpereigene]? Testosteronproduktion zurück auf ein annehmbares Level.

Zwei gute Schematas sind

1. Woche 100mg / Tag
2. Woche 50mg / Tag
3. Woche 25mg / Tag
4. Woche 25mg / Tag




Initial 150-200mg 1. Woche 50mg / Tag
2. Woche 50mg / Tag
3. Woche 50mg / Tag
4. Woche 25mg / Tag


Clomiphen hebt stufenweise das Testosteronniveau über den Einnahmezeitraum an. Clomiphen scheint auch als Antiöstrogen wirksam zu sein, es kann daran liegen das es ein "falsches Östrogen" ist und dieses? wahrscheinlich die? Östrogenrezeptoren belegt. Die meisten Steroiduser leiden durch "Aromatisierung" von Steroiden unter einem erhöhten Östrogenniveau am Ende einer Kur. Ein hohes Östrogenniveau, das mit einem niedrigen Testosteronniveau kombiniert wird, birkt das Risiko eine Gynäkomastie zu entwickeln.

Mit der Einnahme von Clomiphen, erhält der Anwender sozusagen einen Doppeleffekt. Einmal die eines Antiöstrogens und einmal die Erhöhung der endogenen Testosteronproduktion. In Betracht von Wirkung und Nebenwirkungen gilt Clomiphen als ein ziemlich harmloses Medikament. Mögliche Nebenwirkungen umfassen Hitzewallungen und temporär verschwommenes Sichtfeld.