Aktuelle Ermittlungsverfahren

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  • Jetzt zu einem "Großdealer", den die Bundespolizeiinspektion Pasewalk gefasst haben will:


    Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5787409


    Gefunden wurde also die unglaubliche Menge von 6 ml Testo 300 mg/ml (vermutlich Testo E) .


    Das wären 6 x 300 mg x 0,72 (Umrechnungsfaktor zum Herausrechnen des Esthergewichts) = 1.296 mg Testo.


    Im Text der verlinkten Pressemitteilung steht, dass eine Überschreitung der max. Grenze von 1.500 mg vorgelegen habe. Richtig rechnen können die also auch nicht. Und wieso max. Grenze von 1.500 mg?


    In der DmMV 2023 steht als Mengengrenzwert für Testo:


    - transdermale oder orale Darreichungsformen 1.500 mg

    - andere Darreichungsformen 632 mg


    Bei einer Aufziehampulle, wie es im Text heißt, müsste es sich um eine andere Darreichungsform gehandelt haben. Dann wäre der Typ um das (1.296 mg / 632 mg =) ca. 2,05fache drüber. Das ist ja der pure Wahnsinn.


    Wenn man als Mengengrenzwert 1.500 mg nehmen würde, wäre das sogar noch im erlaubten Bereich. Dann müsste das eine transdermale oder orale Darreichungsform sein, was aber nicht zutreffen dürfte.


    Man könnte das aber auch entsprechend anwenden. Oral und anal ist doch ziemlich ähnlich; jeweils durch eine Körperöffnung rein. Und für den Arsch war das ja. Zumindest was die Bundespolizeiinspektion Pasewalk da als Pressemittelung rausgegeben hat. Dann wären 1.500 mg als Grenzwert ja sogar völlig richtig.

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