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  • NRW.

    Hallo Rocksnout,


    das hatte ich mir schon gedacht!


    § 153a Abs. 2 StPO bedeutet, dass die Einstellung nach der Anklageerhebung erfolgte.


    Die Staatsanwaltschaft hatte also die Anklageschrift bereits beim Strafgericht eingereicht!


    Mich würde interessieren, welche Staatsanwaltschaft das war.


    Es gibt in NRW drei Bezirke (Generalstaatsanwaltschaften) mit folgenden Staatsanwaltschaften:


    Generalstaatsanwaltschaft Hamm


    - Staatsanwaltschaften Münster, Bielefeld, Detmold, Essen, Bochum, Dortmund, Arnsberg, Paderborn, Hagen, Siegen


    Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf


    - Staatsanwaltschaften Kleve, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Wuppertal


    Generalstaatsanwaltschaft Köln


    - Aachen, Köln, Bonn


    Welche war das?


    Wenn die Frage zu privat sein sollte, dann sorry für die Frage!

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  • Hallo Rocksnout,


    hat der Anwalt gut gemacht!


    In welchem Bundesland wohnst Du?

    Gut gemacht ist relativ oder. Hat richtig Kohle gekostet und die musste nur gezahlt werden wegen Bestellungen und nicht wegen nachgewiesenem Besitz. Seller kam aus DE.


    Wie ist denn jetzt die Rechtslage diesbezüglich?


    Es ist ja immer so, dass irgendwann ein seller hochgeht. Dieser hat fleißig E-Mails gespeichert mit den Bestellungen und realen Daten der Kunden. Oft schließen sich dann Hausdurchsuchungen an, aber wie in diesem Fall nicht immer.


    Reicht also eine E-Mail als Bestellung aus, um angeklagt zu werden oder gegen Zahlung Strafbefehl eben diese zu umgehen?


    Ps. Hätte man es auf eine Verhandlung ankommen lassen sollen und die Bestellung abstreiten sollen 🤔

  • Hallo Matador,

    Rechtslage:

    Strafbarkeit des Erwerbes und des Besitzes von Dopingmitteln in nicht geringer Menge zum Zwecke des Dopings beim Menschen im Sport (§ 2 Abs. 3 AntiDopG)

    - Erwerb: bestellt, bezahlt und per Lieferung auch erhalten

    - Besitz: er hat das Dopingmittel, wie bekommen? egal!

    In beiden Fällen hat der Konsument das Dopingmittel!

    Weitere Tatbestandsmerkmale:

    - nicht geringe Menge: nach der Dopingmengenverordnung,

    - zum Zwecke des Dopings: brauche ich nicht zu erklären,

    - Sport: jegliche sportliche Betätigung wie zum Beispiel Krafttraining,

    - beim Menschen: Abgrenzung zum Tierdoping (fällt unter das Tierschutzgesetz; auch illegal, wie z. B. beim Pferdesport!).

    Wenn alle diese Tatbestandsmerkmale verwirklicht wurden und dies auch noch mit Vorsatz geschah, liegt eine vollendete Straftat vor. Strafrahmen: Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 AntiDopG).

    Nach § 4 Abs. 3 AntiDopG ist bereits der Versuch strafbar!

    Versuch: die vollständige gewollte, aber unvollständig gebliebene Tat. Nicht juristisch:

    - er wolltest den Stoff haben und

    - er hast etwas getan, so dass man sagen kann: so, jetzt geht es los aber

    - hat dann nicht geklappt: (Stoff vom Zoll abgefangen, shop hochgegangen usw.)

    Der Versuch kann - muss aber nicht - milder bestraft als die vollendete Tat (§ 23 Abs. 2 StGB)

    Da Shops erst liefern wenn gezahlt wurde, stellt sich die Frage, ob es bereits mit der Bestellung oder erst mit der Zahlung "losgeht". Es geht dabei um die Abgrenzung zwischen dem strafbaren Versuch und der strafloser Vorbereitungshandlung.

    Ich habe hierzu kein Urteil für den Bereich des Internethandels mit Dopingmitteln gefunden, bin aber auf einen Leitsatz eines BGH-Urteils bei Betäubungsmitteln gestoßen, das für dieses Abgrenzungsproblem herangezogen werden könnte.

    Fall: Täter schließt einen Kaufvertrag zum Erwerb von Betäubungsmitteln ab, ohne dass die Übergabe unmittelbar bevorsteht (BGH NJW 90, 2072): kein strafbarer Versuch!

    Also:


    - Bestellung + Zahlung: strafbarer Versuch

    - bestellt aber nicht gezahlt: straflose Vorbereitungshandlung


    Das ist - wie immer - nur meine private Rechtsauffassung. Ich garantiere daher für nichts. Auch ich kann mich irren. Im Übrigen dient dieser Beitrag nur Anregung einer Diskussion. Ich distanziere mich hiermit vom Konsum illegaler Mittel!

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  • Gut gemacht ist relativ oder.

    Mir scheint auch ein Freispruch möglich. Nehmen wir an, die Mail wurde extra für den Kauf angelegt und die Zahlung erfogte mit Bitcoin, welche nicht auf seinen Namen zugelassen sind?

    Er hätte Einspruch einlegen können gegen den Strafbefehl. Vielleicht wäre da nichts mehr gekommen.

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  • Was halten Ihr von meiner Idee, unter dieser Bedingung zu bestellen? Das ist vom Wortlaut der Bestellung noch nicht einmal eine Vorbereitungshandlung zu einem strafbaren Verhalten! Wenn die Staatsanwaltschaft so eine Bestellung sieht, können die das nur mit der Begründung anklagen, das war aber nicht ernsthaft gemeint. Aber bei mir war das so ernsthaft gemeint!


    Die Geschichte ist wahr! Ich habe das so probiert mit der Bitte um eine Bestätigung der Bedingungen. Es kam nur eine Mail mit den Angaben zur Zahlung! Ich dachte, die fragen, bis Du krank? Dann hätte ich geantwortet nein. Ich zahle euch den doppelten Preis dafür. Wenn dann immer noch nein, hätte ich gefragt, wieviel Geld wollt ihr dafür? Sagt mir euren Preis!

  • Hallo Zusammen:


    das sich offenbar keiner mehr an diesem Threat beteiligen möchte erlaube ich mir diesen Threat wie folgt zu beenden:


    1. Korrektur


    Mein Hinweis, dass das Antidopinggesetz mit der Normenkontrollklage von jedermann vor dem Bundesverfassungsgericht angegriffen werden könnte, war unzutreffend. Richtigstellung:


    - konkrete Normenkontrollklage: durch ein Gericht

    - abstrakte Normenkontrollklage: durch Verfassungsorgane (Bundestag, Bundesrat etc.)

    - jedermann: Verfassungsbeschwerde


    Hätte man eine uneingeschränkte Besitzstrafbarkeit eingeführt: Verfassungsbeschwerde durch jedermann!


    2. Hinweis an bermuda:


    Einfuhr und Verbringen (vgl. § 4 Nr. 32 AMG)!


    - Verbringen: Beförderung in den, durch den oder aus dem Geltungsbereich der Bundesrepubik Deutschland

    - Einfuhr: Überführung aus Drittstatten, die nicht Vertragssaaten des Abkommens über den Europäischen

    Wirtschaftsraum


    § 73 AMG: Verbringungsverbot!


    3. Was möchte ich? (Hinweis an hier ggfls. mitlesende Strafverfolgungsorgane!)


    Ich halte eine Gleichsetzung von Betäubungsmitteln mit Dopingmitteln nicht für richtig! Nach meiner Rechtsauffassung wäre es mit Art. 2 Abs. 1 GG nicht in Einklang zu bringen, wenn man den Besitz von Dopingmitteln auch bei geringen Mengen unter Strafe stellen würde. Denn Betäubungsmittel sind an sich schädlich und können nur in Ausnahmefällen bei einer medizinischen Indikation erlaubt werden (Schmerztherapie bei Schwerstkrebskranken). Dopingmittel sind aber i. d. R. Arzneimittel und daher an sich etwas Gutes, so dass es auf die Dosis ankommt; d, h. die Dosis macht das erst zum "Gift".


    Also: Bitte keine völlige Besitzstrafbarkeit von Dopingmitteln aus rein strafprozessualen Gründen fordern!


    Wer sich in seiner freien Entscheidung dopen will, kann zwar durchaus moralisch kritisiert werden (" so etwas sollte man nicht tun"). Aber Moralvorstellungen haben im Strafrecht nichts zu suchen. Ansonsten ist das kein freies Land mehr!


    Ich habe nichts gegen die Strafbarkeit nicht mehr geringer Mengen! Das muss ich hier klarstellen!


    Denn die Abgabe von Dopingmitteln muss strafrechtlich verfolgt und dazu müssen Besitzgrenzen festgelegt werden, die eine Abgabeabsicht indizieren. Ansonsten könnte jeder einwenden: Das Kilo Testo ist nur für mich. Vorrat für 50 Jahre!


    Die Staatsanwaltschaft muss also anklagen können auch wenn die Absicht der Abgabe bzw. des Handels nicht im konkreten Fall nachgewiesen werden kann. Da bin ich völlig auf der Seite der Strafverfolgungsorgane!


    Mein Problem sind die festgelegten Mengen in der Dopingmengenverordnung. Die Mengen sollen - soweit ich das gelesen habe - nach der Höhe der medizinischen Anwendungsdosis für einen Monat festgelegt worden sein.


    Das ist nach meiner Auffassung völlig absurd. Denn die Höhe der Dopingmenge, bis zu der unterstellt werden kann, dass ein bloße Absicht zum Eigenverbrauch vorlag, kann man doch nicht nach der medizinischen Anwendungsdosis festlegen.


    Es richtet sich doch kein dopender Amateursportler nach der medizinischen Anwendungsdosis!


    Dopende Amateursportler konsumieren Dopingmengen in Abhängigkeit des erwünschten Effekts. Radfahrer wollen keinen Muskelwachstum, sondern die Regeneration verbessern. Demgegenüber wollen Bodybuilder viel Muskelwachstum.


    Nun zur nicht mehr geringen Menge bei Testosteron für die intermuskuläre Verwendung (ab 632 mg):


    Ich hattee wegen einer Testosteronunterfunktion 250mg Testo E pro Monat vom Arzt gespritzt bekommen. Den Stoff habe ich mit ärztlichem Rezept von der Apotheke geholt und zuhause aufbewahrt. Das war mit dem Arzt so auch abgesprochen.


    Ich hatte das Mittel zum Arzttermin mitgebracht, der es mir dann gespritzt hatte.


    Ich hatte jeweils ein "Dreier-Rezept" bekommen und lag daher bei 750 mg. Kann man da eine Abgabeabsicht an Dritte unterstellen? Sicherlich nein! Weil ich ein Rezept hatte? Was hat ein Rezept mit einer Absicht der Verwendung zu tun?


    Die Absicht der Verwendung ist doch unabhängig davon, ob ich auf Rezept kaufe oder nicht!


    Mein Fall mit 750 mg Testo E:


    - auf Rezept: keine indizierte Drittabgabeabsicht

    - ohne Rezept: indizierte Drittabgabeabsicht


    Das ist doch völlig absurd!


    Die erlaubten Höchstmengen sollten m. E. so festgelegt werden, dass ein Injektionsfläschchen mit 10 ml Testo E noch erlaubt ist. Denn es werden nicht einzelne Ampullen mit 1 ml im Internet aus dem Inland verkauft. Da findet man nichts!


    Wenn ich mir ein Injektionsfläschchen mit 10 ml Testo E (250 mg/ml) aus dem Inland schicken lassen würde, würde mich die Staatsanwaltschaft anklagen, weil die geringe Menge überschritten wurde und dies eine Drittabgabeabsicht indiziert.


    Das ist doch mit der Lebenswirklichkeit nicht in Einklang zu bringen.


    Ich soll die Absicht haben aus dem Injektionsfläschchen 7,476 ml (10 ml mit 250 mg/ml) abzuschöpfen und an Dritte zu verkaufen, da ich doch nur 2,524 ml (2,524 ml x 250 mg = 631 mg; noch erlaubte Menge) für mich verwenden möchte?


    Was hat der Gesetzgeber da für einen Unsinn mit der Dopingmengenverordnung verzapft? Das kann ich nicht akzeptieren.


    Also:


    Ich bin nicht für eine komplette Freigabe des Besitzes von Dopingmitteln. Das will auch ich nicht! Ein Injektionsfläschchen mit 10 ml sollte aber erlaubt werden und dann erst die Keule des Strafrechts geschwungen werden. Darum geht es mir!


    Das war es. Ich beende damit meinen Threat.

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  • Ohne HD und Beschlagnahme von was Handfesten (Steroide) können die gar nichts. Wenn die einen Shop hochnehmen und da Daten abgreifen, sind das erstmal nur Indizien sonst nichts. Aufräumen, nichts Daheim haben und zwar immer, die kommen auch erst nach einem halben Jahr oder später. Internet Daten und Bestellungen nützt denen nicht viel, können die beweisen das jemals etwas bei euch angekommen ist? Falls sowas vorkommt nehmt euch einen guten Anwalt der sich auskennt in Strafrecht, die müssen beweisen ihr müsst gar nichts beweisen. Und niemals einen Strafbefehl annehmen, das ist ein Schuldgeständnis (Trick vom der Staatsanwaltschaft, kommt dann meistens wenn sie nicht viel in der Hand haben).

    Ich denke nicht Das das AMG oder Antidoping Gesetz über dem BTMG Stehen, Der Konsum von Drogen in der BRD ist nicht verboten nur der Besitz. Tah tah wie soll das denn gehen, ist aber so. Also dürfte das mit Arzneimitteln nicht anders sein, viele Drogen sind ja auch noch verkehrsfähige Arzneimittel, die nur dann zu Drogen werden wenn sie Illegal beschafft werden. Habe ich ein Rezept,,für eine Medizinische Notwendigkeit, Arzneimittel legal, habe ich keins Droge also illegal. Wenn ich aber nichts in der Tasche habe, im Auto oder Zuhause, aber vollgeknallt bin bis oben hin, können die nichts. Die müssten dann beweisen, auf welche Art das Zeug in meinen Körper gelangt ist und woher es Stammt, und ob ich es vorher besessen habe, das können die nicht, wenn man sein Maul hält, man kann sich natürlich auch selbst ans Messer liefern, das geht immer aber wer macht das schon.


    Ohne Anwalt sage ich kein Wort mehr, das ist das beste was man immer sagen kann.


    Ganz einfach, haben die keine Beweise nur schwammige Indizien, haut euch jeder gute Anwalt da raus.

    Ich ballere alle Steroide selber:sun:-I-I, mein Nachbar ist ein Kiffer, der nimmt keine8-]

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  • Es wäre doch nicht die BRD, wenn es dazu keine Dokumentation gäbe.

    Du würdest doch eh nicht verurteilt oder, wenn ich das richtig verstanden habe?! Wäre interessant geworden, ob das alles wirklich ausgereicht hätte um dich für irgendwas zu belangen.

    Alle von diesem Account getätigten Bewertungen sind anonyme Bewertungen von Usern und spiegeln in keinsterweise meine Erfahrungen wieder. Auch Bewertungen in der Ich-Form sind nicht mit mir in Verbindung zu bringen! Das gesamte Team von extrem-bodybuilding distanziert sich klar von Verkauf und Handel mit illegalen Substanzen. Alles, was mit Handel oder

    Beschaffung zu tun hat, ist absolut tabu und wird entsprechend geahndet. Alle genannten Infos dienen ausschließlich zu informativen Zwecken!

  • Zumindest die Zustellung können die beweisen!

    Bei mir wurde als "Zeuge" eine Frau von der Postbehörde in der Anklageschrift genannt.

    Echt die konnte sich daran erinnern dir ein Paket ausgehändigt zu haben mit dem genauen Absender und ganz genau sagen ja das isser?

    Das ist natürlich schlecht, ich denke das wird nicht allzu oft vorkommen, der fühlt ein guter Anwalt aber in der HV gut auf den Zahn, Hm wackeliger Zeuge, kann aber trotzdem schlecht laufen. Deshalb niemals selbst was von der Post abholen oder zu einem nach Hause liefern lassen, ich lasse jetzt dahin liefern wo immer wer da ist.


    Tja ich warte noch auf die Anklageschrift nach über 1,1/2 Jahren nach HD, nichts bis jetzt aber das war nur neben Fund, die waren wegen was anderem da und haben nichts gefunden, wie auch ich mache schon seit über 10 Jahren nichts mehr, da waren die aber angepisst und haben mir morgens um halb neun mit dem Rammbock die Haustüre aufgerammt, wegen nichts, naja fast nichts, von den Steroiden wussten die nichts. Computer und Handy haben sie auch mitgenommen, Handy gabs nach einer Woche wieder.


    Entweder die ermitteln noch oder ist untergegangen oder der Kripobulle liest sich immer noch in die Materie ein, der hatte ein Brand neues "Schwarze Buch" hinter sich auf den Tisch liegen 2016er Ausgabe meine ich, als ich mein Handy abholte, da musste ich echt lachen, was für Pfeifen dachte ich mir.

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  • Mit glauben und Glaubhaft hat das nichts zu tun sondern was die dir beweisen können und ob das für eine Anklage ausreicht. Desahlb nie was sagen nur Angaben zur Person und nichts zur Sache nur über Anwalt.

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  • Also ich habe mir das So genannte Antidoping Gesetz mal Durchgelesen, da steht im Sport im Wettkampf also für Berufssportler im Wettkampf sich einen vorteil verschaffen blabla und so.


    Das ganze Antidoping Gesetz ist nur für Wettkampfsportler und nicht für Privat Personen die an keinen Wettkämpfen Teil nimmt. Oder hast du da ein anderes Gesetz verstoß gegen das AMG das ist gegeben. Dann lese hier mal nach:

    Gesetz gegen Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz - AntiDopG)
    § 3 Selbstdoping

    https://www.gesetze-im-interne…tidopg/BJNR221010015.html


    Wenn ich an keinem Wettkampf teilnehme und kein Berufssportler oder Amateur bin berührt mich das Antidoping Gesetz null, verstoße nur gegen AMG, aber das reicht ja auch schon.



    § 3 Selbstdoping

    (1) Es ist verboten,1.ein Dopingmittel, das ein in der Anlage I des Internationalen Übereinkommens gegen Doping aufgeführter Stoff ist oder einen solchen enthält, sofern dieser Stoff nach der Anlage I des Internationalen Übereinkommens gegen Doping nicht nur in bestimmten Sportarten verboten ist, oder
    2.eine Dopingmethode, die in der Anlage I des Internationalen Übereinkommens gegen Doping aufgeführt ist,
    ohne medizinische Indikation bei sich in der Absicht, sich in einem Wettbewerb des organisierten Sports einen Vorteil zu verschaffen, anzuwenden oder anwenden zu lassen. Das Verbot nach Satz 1 gilt nicht, wenn das Dopingmittel außerhalb eines Wettbewerbs des organisierten Sports angewendet wird und das Dopingmittel ein Stoff ist oder einen solchen enthält, der nach der Anlage I des Internationalen Übereinkommens gegen Doping nur im Wettbewerb verboten ist.
    (2) Ebenso ist es verboten, an einem Wettbewerb des organisierten Sports unter Anwendung eines Dopingmittels nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder einer Dopingmethode nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 teilzunehmen, wenn diese Anwendung ohne medizinische Indikation und in der Absicht erfolgt, sich in dem Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen.
    (3) Ein Wettbewerb des organisierten Sports im Sinne dieser Vorschrift ist jede Sportveranstaltung, die1.von einer nationalen oder internationalen Sportorganisation oder in deren Auftrag oder mit deren Anerkennung organisiert wird und
    2.bei der Regeln einzuhalten sind, die von einer nationalen oder internationalen Sportorganisation mit verpflichtender Wirkung für ihre Mitgliedsorganisationen verabschiedet wurden.

    (4) Es ist verboten, ein Dopingmittel nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 zu erwerben oder zu besitzen, um es ohne medizinische Indikation bei sich anzuwenden oder anwenden zu lassen und um sich dadurch in einem Wettbewerb des organisierten Sports einen Vorteil zu verschaffen. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

    Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

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  • Hallo Ralf272,


    lies hierzu bitte meinen ersten Text und schaue Dir den Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 05.12.2017 an. Den link dazu findest in meinem ersten Text.


    Der § 3 AntiDopG mit dem Selbstdoping betrifft den Amateurbereich nicht.


    Es geht im Amateursportbereich um § 2 Abs. 3 AntiDopG und da reicht jede sportliche Betätigung aus. Dort wird auf die Dopingmengenverordnung verwiesen und die dortigen Mengen können faktisch überhaupt nicht eingehalten werden.


    Wenn Du alle meine Beiträge in diesem Threat liest, kannst erkennen was mein Anliegen ist und was man machen kann.

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