Schlafprobleme/Psychische Störungen ?

  • Hallo.
    Leidet von euch noch jemanden unter solchen Problemen ?


    Bei mir sind es folgende Dinge:


    -Albträume
    -Mehrfaches aufwachen -20x
    -Extrem lange Dauer bis ich einschlafe
    -Kopfbelastung, mein Kopf lässt gewisse Dinge nicht los die mich dann bei einsamkeit bzw. am Abend beim Abschalten enorm Belasten (Fokus auf die Dinge statt auf das einschlafen).


    Herr über diese Probleme werde ich Tags über mit Tramadol 2-3x 150-200mg und zum Abend zum Schlafen brauche ich 20-30mg Oxazepam und 100mg Tramadol.


    Klingt jetzt speziell bei dem Tramadol viel, allerdings habe ich auch Chronische Schmerzen welche Behandelt werden wollen.


    Ich ziehe Oxazepam der Großen Schwester Diazepam (Valium) vor da Oxazepam eine Kürzere HWZ besitzt, bei diazepam bin ich am nächsten Morgen noch zerstrahlt. Darüber hinnaus ist Oxazepam milder was zwar eine höhere Dosierung erfordert aber das spielt keine große Rolle.


    Regelmäßig verzichte ich auf eines der beiden um die Toleranz Entwicklung zu vermeiden Bzw. wieder runter zu regulieren.


    Besonders Abends beim Stack aus beiden spühre ich eine deutliche besserung der Stimmung ein Müde werden welches von Oxazepam kommt und eine leichte stetig besser werdende Lösung der gedanken im Kopf.


    Es handelt sich hierbei um keine Selbstmedikamentation sondern eine Ärztlich angeordnete Einnahme der Medikamente.


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  • als reines Schlafmittel wäre quetiapin vorzuziehen, benzos haben zwar definitiv ihre Berechtigung aber bei echten Schlafstörungen schläft man damit auch nur einige stunden. niedrig dosiert bis 300mg ist quetiapin auch nicht wirklich ein antipsychotikum und macht einen nicht zum Zombie.


    Tramadol als noradrenalinwiederaufnahmehemmer ist auch nicht unbedingt optimal für den schlaf. hat der Arzt es dir wegen der schmerzen verschrieben?


    ich würde ja ne Kombi aus venlafaxin und oxycodon vorziehen, da Tramadol auch einige nw haben kann und die serotoninaussschüttung irgendwann dazu führt, dass es nicht mehr stimmungsaufhellend wirkt.


    ob der Arzt da mit macht ist ne andere frage.

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  • Hallo anzo,



    bin nun schon seit knapp 2 Jahren Clean und leide auch wie du an psychischen Problemen, aufgrund meiner Vergangenheit ( Anabolikakonsum, Berufliche Laufbahn, Lebensgefährtin und Fehlgeburt - darin Knastaufenthalt - sie einen neuen Man währenddessen etc. ). Derzeit nehme ich jeden Abend eine Kapsel "Lasea" und es tut gut, hemmt ein wenig die innere Unruhe.


    Habe zwar jetzt wieder eine Freundin, kann mich aber nicht öffnen und fühle mich trotzdem sehr einsam, traurig ist es! Schlafstörungen sind auch vorhanden, wie bei dir.


    Damals als Steroidnutzer, habe ich "Melatonin" zum einschlafen genommen, es ist sehr wirksam, um tiefer durchzuschlafen.


    Gruß
    Gewaltsenat

  • Hm also vorweg mal ich bin kein Arzt kann also nur das weitergeben was ich selber an Erfahrung gesammelt habe. Mit Opioiden habe ich umfangreiche Erfahrung gesammelt, dies jedoch im Zusammenhang mit dem "high sein", sprich es ging nicht um Schmerzen. Grundsätzlich stellt sich mir aber die Frage, warum dein Arzt dir ein "high machendes" Schmerzmittel verschreibt und keines dass dich im Alltag weniger beeinflusst? Eine Alternative die mir sofort in den Sinn kommen würde wären retardierte Opioide, wie z.B. Morhpium 10mg Retard. Da diese retardiert sind, fällt die high machende Wirkung weg. Man kann die Retardierung aber auch je nach Bedarf etwas oder gar völlig aufheben, indem man die Tabletten zerkleinert (bis hin zu Pulver). Auch frage ich mich ob du in den Dosierungen nicht ofmals Übelkeit verspürst? Erbrechen kann ja gerade im BB keine wünschenswerte Nebenwirkung sein.
    Zum Thema Schlaftabs habe ich hier mal einen Thread eröffnet gehabt, ich weiß allerdings nicht ob dieser übertragen wurde in dieses Forum. Ich nehme selber relativ oft Zolpidem 10mg zum Schlafen ein, zeitweilens war als Alternative auch mal Zopiclone (genaue Dosierung nicht mehr im Kopf) im Einsatz, welches mir allerdings einen derartig widerwärtigen Geschmack im Mund verpasste, sodass ich wieder zu Zolpidem zurückkehrte. Valium macht mir zu verballert, hatte das ein einziges Mal und war wohl so druff dass ich die ganze Packung verdrückt habe (hätte ich von draufgehen können wegen Atemdepression). Was ich noch sehr angenehm fand war Xanax 2mg. Ansonsten gibt es noch Mittel aus dem Antihistamin Bereich, allerdings ist das was es hier rezeptfrei gibt recht großer Schrott (Vivinox Stark etc.). Da sollte man schon zu verschreibungspflichtigen Mitteln wie Promethazin (sehr stark!, auch Neuroleptikum) oder Hydroxyzin/Atarax greifen.
    Pass auf dich auf :w


    Die Suchtgefahr ist bei den beiden Mitteln die du nimmst extrem hoch. Ich habe selber schon leichte Entzüge von Tilidin und Zopiclone durchgemacht, weil ich "unaufmerksam" war und nicht dachte dass die Dependenz so schnell kommt! Und das waren nicht mal richtige Entzüge, aber das war schon ein derartiger Albtraum dass ich es nie wieder erleben möchte. Ein genaues "On/Off Schema" kann ich aber gar nicht sagen, ich schätze mal man entwickelt ein gewisses Gespür dafür. Die Regel sollte sein: Wenn man die Dosis verdoppeln möchte und nicht mehr ohne kann, dann ist es höchste Eisenbahn den Konsum einzustellen.

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  • Hey Anzo,


    ich hatte die selben Probleme monatelang.
    Ich hatte teilweise den ganzen Tag Schiss davor ins Bett zu gehen weil es jedes mal wieder eine Qual war.
    Ich hatte mich hingelegt und die Gedanken haben mich aufgefressen, stundenlang lag ich wach und wenn ich mal einschlief bin ich wieder nach kurzer Zeit aufgewacht und dann wieder einzuschlafen war wirklich schon eine Kunst.
    Hatte zu dieser Zeit auch sehr viele Probleme, es ging sehr viel schief zu dieser Zeit.
    Valium etc. wollte ich mir zu dieser Zeit aber auch nicht reinschmeißen, war oftmals kurz davor aber irgendwas hatte mich dann davon abgehalten.
    Bei mir hat es sich wieder eingerenkt als ich mein Leben wieder einigermaßen in den Griff bekommen habe, eine Lösung dafür habe ich die ganzen Monate nicht gefunden.
    Mein Arzt hatte mir Tipps gegeben wie, ich solle ein- und ausatmen und dabei nur auf meinem Atem achten und an nichts anderes denken, war aber alles vergebens.

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  • Hi, kennen tut das wahrscheinlich jeder, wenn auch nicht unbedingt in so einem Ausmaß wie bei dir. Wirklich helfen kann da denke ich nur ein Arzt der sich auf sowas spezialisiert hat.
    Maßnahmen die helfen könnten wären zB alles was dir durch den Kopf geht wenn du im Bett liegst auf zu schreiben, klingt zwar nach Tagebuch aber ich weiß von vielen das es hilf mit dem Gedanken erstmal abzuschließen. Was die Modulation angeht solltest du dich definitiv nur auf nen Arzt verlassen, die z Medikamente könnten helfen, sind aber auch keine dauerhafte Lösung. Opioide sind für ne dauerhafte Behandlung besser geeignet als nicht opioide, allerdings könntest du auch hier auf retard Medikamente zurück greifen tramalong (hoffe die heißen noch so) ist der selbe Wirkstoff wie Tranadol nur als retard Tablette. Wichtig ist das du dich nicht hängen lässt.


    Was noch wichtig sein könnte wäre zu sagen dass wenn dein Körper diese Stoffe gewöhnt ist und keine Steigerung mehr kommt, also der Kopf nicht merkt dass die Gedanken durch die Medikamente eingedämmt werden auch das dazu führen kann schlechte Stimmung bis hin zu Depression zu bekommen.

  • Was ihr habt mit Stoff Probleme mit dem Schlafen ??? Also ich kann schlafen wie ein Murmeltier und bin Früh vor dem Wecker wach und fit ! Natürlich habe ich kein Trenbolon intuss . Und auf solche Kack- Booster verzichte ich sowieso, das ist alles Rotz.

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  • die Schlafstörungen haben meistens nichts mit Booster oder Stoff zu tun. das ist ne Mischung aus Psyche/neurochemie, wobei beides stark zusammenhängt.



    wirklich das beste mittel, wenn es denn eins sein soll ist quetiapin. dagegen sind benzos nur eine relaxende Tasse tee. hab ich auch meinem vater empfohlen, der kann im alter auch einfach nicht mehr pennen...

  • Hallo jungs.
    Also ich versuche mal auf ein wenig hier einzugehen, sind ja doch mehr Betroffen von diesen Problemen als ich dachte.


    @Gewaltsenat
    Deine schilderung wieso du diese Probleme hast Decken sich 1:1 mit meinen.


    Tramadol ist eigentlich nur Höher Dosiert worden für den Tag da ich Tramadol eh schon lange nehme da ich wie gesagt auch Chronische Schmerzen habe, Tramadol eben daher höher Dosiert um ein anderes Medikament raus zu lassen und die Positiven eigenschaften zu nutzen, welche eben das "Gechillt" machen wären.


    Tramadol muss tatsächlich teils höher Dosiert werden ich setze es aber bei einer zuhohen Gewöhnung ab und nehme ersatz Mittel welche dann meine Schmerzen mildern.


    von Tramadol und Oxazepam werde ich nicht High, ich reagiere nur mit einem leichten neben der spur stehen, etwas verpeilt eben.


    Ich war Heute beim Arzt und habe hier einige Dinge angesprochen welche ich dann auch mit meinen 2 Ärzten besprechen werde und schauen werde ob ich hier einen Tip von euch einbauen kann, Vielen lieben Dank dafür.


    Ich habe Heute jedoch ein weiteres Medikament bekommen welches ich nun mal allein Testen werde und zwar als einzel Medikament ein Antidepressiver. Den Namen teile ich euch später mit den habe ich gerade aus dem Kopf verloren, um 15 Uhr kann ich es abholen.


    Ich gehe dann auch nachher auf das Medikament ein wie und was es bringen soll, nur ohne Namen nützt das ja hier an der Stelle nix.


    Die Krankenkasse stellt sich nun auch Quer bei dem Oxazepam :cursing:
    Daher musste Heute ein ersatz zu Benzos her, mindestens bis das geregelt ist.


    MFG

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  • So Anzo...
    ...und diese zerbrechen einem das Herz!
    Geh so oft wie möglich ins Training, tue alles für dein Aussehen und hol dir Bestätigung ( Komplimente ). Das regt die "Glückshormone" an!


    Rein Optisch, denkt immer jeder, ich lasse mich nicht unter kriegen und hätte alles im Griff! Was sagt man dazu, "harte Schale, weicher Kern"!


    Mir fehlt das sogenannte "Erfolgserlebnis", wie damals, dieses "Superman-Syndrom" ( Höhenflug" )....


    Gruß
    Gewaltsenat

  • versuch es mal mit l-dopa das ist dopamin koerpereigenes glueckshormon. bei meiner schwester hat es wahre wunder bewirkt sie hatte die selben probleme wie du. allemal besser als benzos und opiate das ist auf dauer ein teufelskreis aus dem man nur sehr schwer wieder rauskommt. mfg jordan

    Fighting for peace is like fu***** for Virginity! U.S. MARINES Camp Vegas afgh.

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  • Psychiater... Und dann mit dem weiterschauen. Ist das so schwer zu kapieren? Immer diese Laien-Selbsttherapie?!? Wenn ich von Autos keine Ahnung habe schraube ich da auch nicht rum sondern gehe zum Kfz-Mechaniker.

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  • Psychiater... Und dann mit dem weiterschauen. Ist das so schwer zu kapieren?
    Immer diese Laien-Selbsttherapie?!?
    Wenn ich von Autos keine Ahnung habe schraube ich da auch nicht rum sondern gehe zum Kfz-Mechaniker.

    Was ist daran Laien-Selbsttherapie? Sein Doc verschreibt es ihm. Außerdem sollte er in erster Linie mal ins Schlaflabor. Die Ursachen von Schlafstörungen können vielseitig sein, so gibt es z.B. auch "Schlafapnoe" was sich durch eine Sauerstoff-Maske einstellen lässt. Mein Vater fand dies durch das Schlaflabor heraus und schläft seither mit der Maske wesentlich besser und vor allem meist ohne Unterbrechung. Psychodoktoren hexen die Schlafstörungen auch nicht weg. Klar ist es oftmals psychisch bedingt durch "rasende Gedanken" - das kann man in der Regel abtrainieren, in dem man Meditation/Auditives Training erlernt - es gibt aber auch das "nicht abschalten können" ohne Gedanken zu haben.

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  • Ganz schlicht und einfach, lass solche harten Mittelchen sein, nicht das du darunter ein Schaden kriegst! Es gibt Johanniskraut, Lasea etc., die nicht schädlich sind! Mit "Melatonin" funkt das Schlafen auch besser ( ist aber in DE verboten bzw. Verschreibungspflichtig ). Benzos ( Valium ) etc., kriegen Heroinsüchtige im Knast!


    Bist du momentan auf Steroide oder hast du abgesetzt? Hormone beeinflussen auch die Psyche!

  • johanniskraut hat mehr potentiell gefährliche Interaktionen mit anderen mitteln als sämtliche Psychopharmaka. zudem ist die Forschung in der psychopharmakologie viel viel weiter als bei irgendwelchen pflanzenstoffen. z.b. ist die Wirkung des johanniskrautes auf hyperforin zurückzuführen, dennoch sind die meisten Präparate nur auf hypericin standartisiert.


    nicht alle Medikamente sind schlecht. Medikamente haben meine Lebensqualität enorm verbessert. bei natürlichen Sachen muss man viel vorsichtiger sein, weil gar nicht alle enthaltenen Stoffe bekannt sind. bei pharmazeutischen Präparaten kann man viel leichter negative Interaktionen ausschließen.

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  • Richtig, Johanniskraut kann u.a. zum sogenannten "Serotonin-Syndrom" führen, was u.U. tödlich verläuft. Besser Finger davon, gerade im BB sind zu viele verschiedene Mittelchen im Einsatz um das riskieren zu können.
    Nun weiß ich nicht wie viel Erfahrung Redman mit Schlafproblemen hat, ich habe selber das Problem der Insomnie, ob mit Uppern oder ohne, aber klar mehr wenn ich Koffein oder Amphederivate zu mir nehme, da hilft es auch nix wenn ich die 12 std vor dem Einschlafversuch genommen habe.
    Wenn es eher um das Einschlafen geht dann ist Zolpidem das Mittel der ersten Wahl. Es ist nicht nur das meistverschriebene Medikament gegen Insomnie, es ist zu dem das vom NW-Wirkungs-Verhältnis am besten einzustufende, wirksamste Medikament. Die Halbwertzeit ist mit ca. 3-4 Stunden sehr kurz und führt in der Regel bei 1 Tab (10mg) zu keinem Hangover. Es handelt sich dabei um ein benzoähnliches Medikament, das jedoch von der Suchtgefahr her weniger gefährlich ist. Man sollte allerdings dann auch recht zügig schlafen gehen und nicht "das high genießen", da man sonst idiotische Sachen macht, wie z.B. Autofahren gehen. Unter dem Namen "Ambient" lässt sich diesbezüglich auf Amiforen einiges nachlesen, so soll z.B. Jack Nicholson einen Verkehrsunfall auf Grund dieser Substanz gebaut haben. Dies führe ich jedoch eher auf unsachgemäßen Gebrauch, denn auf das eigentlich Medikament zurück.
    Sollten die Durchschlafprobleme im Fokus stehen, so kann man vllt. mal das von Redman probieren, mir sagt das Zeug aber nix. Wie gesagt meine Expertise bezieht sich vor allem auf die Einschlafproblematik.


    Zum Psychoquacksalber mal meine eigenen 2 Cent: Wer in dieser Welt nicht krank wird, der ist kränker als alle anderen. Oder ist in einem super sorgenfreien, extrem reichen Umfeld aufgewachsen. Oder derjenige hat eine mentale Stärke erreicht, die jeden anderen vor Neid erblassen lässt. So oder so, den Großteil der Menschen halte ich für mehr oder weniger psychisch krank. So wie bereits Erich Fromm sagte: Die Normalsten sind die Kränkesten und die Kranken sind die Gesündesten. https://www.youtube.com/watch?v=Dt09hfllNc8 . Der Homo Oeconomicus ist eine entmenschlichte, pervertierte Form des Menschen. Psychoquacksalber pressen einen doch nur ins Schema F, damit man ein produktives Mitglied der Gesellschaft wird. Ums persönliche Glück geht es nicht.

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  • ich muss aufgrund eines antriebsteigernden medis etwas zum schlafen nehmen und das ist quetiapin. das haut auch jeden auf amphe in ner stunde um. das schaffen benzos nicht, da sie nur gabaerg wirken. quetiapin blockiert einfach sämtliche Rezeptoren für neurotransmitter, nach ner stunde kann man nicht mal mehr lesen oder essen oder sonstwas. bin schon beim kauen eingepennt kein scheiß.


    man sollte es halt echt nur nehmen wenn das bett auch in der nähe ist. aber zolpidem oder zopiclon oder so sind ein Witz dagegen. es muss aber instant release sein, das prolong oder xtended release braucht wesentlich länger und hat nen krassen hangover. auf dem kann man allerdings 14 std pennen :D

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  • mein Arzt, der Neurologe und Psychiater ist stellt übrigens keine Diagnosen, sondern fragt den Patienten wie er sich fühlt und wie er sich gerne fühlen möchte. dann wird ein Konzept erarbeitet bei dem der Patient Mitspracherecht hat und sich, wenn er es begründen kann, seine Medikation auch selbst aussuchen kann.


    weder versucht er einen irgendwie zu irgendwas zu drängen, noch gibt er einfach standardmedikation. seine kollegen sagen oft: herr dr....., wie halten uns das an die statistiken und er entgegnet: meine Patienten sind keine Statistik.


    so einen braucht man. das ist eher ein Lehrer als ein Arzt. und irgendwie auch ein freund für mich geworden. ich darf sogar meine Medikation und die meiner Freundin nach meinem ermessen ändern (in einem gewissen rahmen), weil wir so ein tiefes Vertrauensverhältnis zueinander haben.

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  • mein Arzt, der Neurologe und Psychiater ist stellt übrigens keine Diagnosen, sondern fragt den Patienten wie er sich fühlt und wie er sich gerne fühlen möchte. dann wird ein Konzept erarbeitet bei dem der Patient Mitspracherecht hat und sich, wenn er es begründen kann, seine Medikation auch selbst aussuchen kann.


    weder versucht er einen irgendwie zu irgendwas zu drängen, noch gibt er einfach standardmedikation. seine kollegen sagen oft: herr dr....., wie halten uns das an die statistiken und er entgegnet: meine Patienten sind keine Statistik.


    so einen braucht man. das ist eher ein Lehrer als ein Arzt. und irgendwie auch ein freund für mich geworden. ich darf sogar meine Medikation und die meiner Freundin nach meinem ermessen ändern (in einem gewissen rahmen), weil wir so ein tiefes Vertrauensverhältnis zueinander haben.

    Hallo Red,


    klar das verstehe ich dann. Das hört sich für mich ganz nach einer Mentor-Funktion an. So jemand ist in der Tat im Leben schwer zu finden. Wenn dein Psychodoc für dich diese Rolle einnehmen kann, will ich dir aus auch gar nicht ausreden. Mir ging es mehr darum dass immer gleich gesagt wird "psychisches Wehwechen -> gleich mal zum Psychodoc". Der kann halt auch keine Wunder bewirken und letztlich ist es immer nur Hilfe zur Selbsthilfe. Ich könnte da jetzt noch genauer drauf eingehen, aber das wäre mir hier dann doch zu persönlich. Wie gesagt erst Mal wollte ich einfach nur festhalten dass man erst mal physische Ursachen abklären sollte mit Schlaflabor etc. dann kann man immer noch den Psychodoc rumfuhrwerken lassen.

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  • Wer hat denn hier je von einer Selbstmedikamentation gesprochen Bitte?
    Ich bin in Behandlung seit wenigen Wochen auch mit einem Doc mit dem ich über vieles reden kann.
    Mir ging es in diesem Thread eher darum mich mit Leuten auszutauschen die etwas Wissen durch eigen Erfahrung oder miterlebtem, was mir eventuell andere Wege der behandlung ermöglicht die ich auch einfach mit meinem Doktor besprechen kann.


    Das Neue Medikament ist Mirtazapin, es soll Abends das Tramadol und Oxazepam ersetzen können, da es eine Müdig machende Wirkung hat und binnen 2 Wochen soll sich die Optimale Wirkung einpendeln, welche laut Doktor eine Beruhigung auch über den Tag versprechen würde wodurch ich dann erstmal von den Schmerzmedis größtenteils weg wäre, was immerhin schonmal etwas ist, was mir Positiv gefällt. Fraglich jedoch wie ich darauf reagieren werde.
    Das jedoch werden die nächsten Tage zeigen.


    Sämmtliche Freikäufliche Medikamente welche bislang genannt wurden habe ich durch, mit Mäßigem erfolg, Leider.
    In Therapie war ich bereits als Kind und war es immer mal wieder je nachdem wie mich das Leben gerade mal wieder durchrüttelt brauche ich Hilfe oder nicht, Phasenweise fühlte ich mich sogar richtig gut ohne allem (Therapie und Medikamente)


    Nunja es muss bei mir nunmal etwas verborgenes sein das von äußeren einflüssen aktiviert wird, so fühle ich es.


    MFG

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  • Hi Anzo,


    das mit der Selbstmedikation stammt nur vom Doc, hat sonst hier keiner behauptet. Wie gesagt für Einschlafschwierigkeiten halte ich Zolpidem für sehr gut geeignet, einfach weil die Wirkung stimmt und dafür kein Hangover und auch sonst keine Nebenwirkungen. Ein ziemlich starkes Mittel wäre wie gesagt Promethazin, da hat mir schon echt 1 tab gereicht und ich war ausgeknockt, aber sonderlich angenehm finde ich das Zeug nicht. Ist halt auf Antihistamin Basis, so wie Atarax.
    Bei Benzos habe ich einfach meine Vorbehalte weil ich das Potential für Nebenwirkungen wie Atemdepression und dumme Aktionen auf Grund von Verballertheit (Nachlegen von viel zu vielen Tabs!) für sehr bedenklich halte, aber das wird wohl bei jedem anders sein. Ich hatte noch nie einen derartigen Verlust meines Bewusstseins zuvor, wo ich zwar handeln konnte, jedoch geistig gar nicht anwesend war. Das fand ich auf Valium echt gruselig. Und das schockt schon wenn man am nächsten Tag aufwacht, nicht weiß wo man ist, welches Datum es ist und der Blister auf dem Schreibtisch leer ist.
    Hast du denn schon mal Xanax probiert? Das Suchtpotential ist wohl sehr groß laut meiner Ärztin, ich empfand das Medikament aber als sehr angenehm. Das Label sagt zwar eigentlich es sei gegen Panikattacken, aber zum Pennen ist es auch sehr gut.
    Was für Schmerzen hast du denn eigentlich konkret? Bei Muskelschmerzen kann ich Ortoton sehr empfehlen, es wirkt wie ein sehr leichtes Benzo und bekämpft wirksam Muskelschmerzen- und spannungen.
    Mirtazapin ist eigentlich ein Migränemittel. Meine Mutter bekommt das dagegen verschrieben.

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