Reporter nimmt Steroide für selbstversuch!!

  • hab hier ma nen bericht der aber auch schon älter ist. es geht darum das der reporter craig davidson innherhalb von 16 wochen zum klotz werden will mit anabolika aus dem internet.


    Kraft auf Pump
    21.9.2008 – stereoide – test….sz-magazin
    Unser Autor träumte davon, ein Muskelpaket zu werden. Also spritzte er
    sich 16 Wochen lang Steroide. Und landete in einem Albtraum.
    Von Craig Davidson


    Die Nadel hat einen Durchmesser von 0,8 Millimetern und ist fast vier
    Zentimeter lang. Ein richtiger Schweinepiekser. Vierzig Spritzen sind
    in einem Päckchen aus Griechenland eingetroffen. Die
    Gebrauchsanweisung gibt es auf Italienisch, Französisch, Griechisch
    und Arabisch, nur nicht auf Englisch. Aber es sind ja nur Spritzen,
    der Gebrauch erschließt sich von selbst. Ich hatte sie ein paar Tage
    lang auf meinem Schreibtisch liegen – als unübersehbare Tatsache. Als
    Einladung. Als Drohung.


    Der Inhalt sieht aus wie öliger Urin. Ein Kubikzentimeter Equipoise –
    ein Mittel aus der Tiermedizin, das man normalerweise Mastrindern
    spritzt – und zwei Kubikzentimeter Testosteron Cypionat: die zehnfache
    Menge des Testosterons, das ein Mann meiner Größe in einer Woche auf
    natürlichem Weg produziert.


    Ich steche sie mir in den Hintern, Fleisch habe ich da genug. Erwischt
    man eine Vene, droht allerdings ein Herzanfall. Ich stelle mir vor,
    wie der Vermieter über meinen verwesten Körper stolpert. Die
    Schlagzeile: Toter Vollidiot aus Kanada mit einer Nadel im Arsch
    aufgefunden.


    Die Nadel geht locker rein, ich merke gar nicht, dass sie meine Haut
    durchsticht. Ich atme ein und injiziere die Flüssigkeit tief ins
    Gewebe. Als ich die Spritze wieder herausziehe, schießt eine
    Blutfontäne quer durch den Raum.


    eingewickelt in durchleuchtungssicheres Spezialpapier.


    Anabole Steroide tauchten in den frühen Sechzigerjahren in
    amerikanischen Sportstätten auf, und zwar dank Dr. John Ziegler, 1954
    bei der Gewichtheber-WM in Österreich Arzt der US-Mannschaft. Entsetzt
    hatte er mit ansehen müssen, wie seine Athleten von einer Truppe
    sowjetischer Supermänner besiegt wurden, die, wie er später
    herausfand, im Rahmen ihrer Vorbereitung Testosteron-Injektionen
    bekommen hatten. Ziegler tat sich mit einem Pharmaunternehmen zusammen
    und entwickelte das synthetische Testosteron Methandrostenolon, besser
    bekannt unter dem Handelsnamen Dianabol. Im Lauf der Sechzigerjahre
    fanden Steroide den Weg in die Clubhäuser von Baseballvereinen, in
    olympische Trainingslager und Fitnesscenter. Dianabol dürfte immer
    noch das beliebteste Steroid sein, doch umfasst die Auswahl heute eine
    Palette von mehr als vierzig verschiedenen Mitteln.


    Ich hatte irrtümlicherweise gedacht, um »auf Steroiden« zu sein,
    genüge eine einzige Injektion, doch wurde ich schnell eines Besseren
    belehrt. Viele Steroide erfüllen eben nur eine ganz bestimmte Funktion
    und entfalten für sich allein keine große Wirkung. Deshalb werden
    verschiedene Wirkstoffe kombiniert: So kann man die Muskelmasse
    erhöhen (75 Milligramm Testosteron), die Härte der Muskeln verbessern
    (50 Milligramm Winstrol) und den Wassergehalt minimieren (50
    Milligramm Equipoise). Diese Kombination ist zum Beispiel sehr
    injektionsintensiv: Zweimal wöchentlich Testosteron und Equipoise,
    einmal täglich Winstrol – macht elf Spritzen pro Woche. Und das sind
    nur die Steroide.


    Dazu kommen die Mittel, die man benötigt, um mögliche Nebenwirkungen
    einzudämmen: Haarausfall, Gynäkomastie (im Volksmund »Männer-Titten«),
    Hodenatrophie, Schwellung des Schädels oder der Prostata,
    unberechenbarer Sexualtrieb, Leberschädigung, Hämorrhoiden, Impotenz,
    Zysten, Akne, Abszesse und Nierenversagen.


    Mein eigener Steroidzyklus sah folgendermaßen aus: Dianabol (10
    Milligramm, dreimal täglich während der ersten vier Wochen),
    Testosteron Cypionat (500 Milligramm pro Woche, zehn Wochen lang);
    Equipoise (400 Milligramm pro Woche, zehn Wochen lang); Nolvadex (ein
    Mittel zur Verringerung der Östrogenproduktion, täglich eine bis vier
    Tabletten, je nach Woche); Proviron (ein Mittel für die männliche
    Menopause, 25 Milligramm täglich); Human-Choriongonadotropin (aus dem
    Urin Schwangerer gewonnen; man nimmt es am Ende des Zyklus zur
    Wiederherstellung des natürlichen Testosteronlevels – 500
    Injektionseinheiten wöchentlich, mit einer Insulinnadel gespritzt).


    Drei Tage nach Beginn des Zyklus beginnen meine Brustwarzen zu jucken:
    Die Gynäkomastie setzt ein. Schüttet man genug Testosteron in den
    Körper, reagiert er mit einer erhöhten Östrogenproduktion, die zur
    Bildung von Brustgewebe führt. Bei dauerhafter Einnahme kann es so
    schlimm werden, dass man eine chirurgische Brustverkleinerung
    benötigt. Als ich am Morgen des vierten Zyklustages in den Spiegel


    schaue, trifft mich fast der Schlag. Meine Brustwarzen, groß wie
    Fünf-Mark-Stücke, sind sanft gedehnt wie die Oberfläche eines Ballons.
    Die Haut hat sich zu geschwollenen Beuteln geformt, die aussehen wie
    die Gumminuckel einer Babyflasche. Ich habe richtige Brüste. Unförmige
    Hängebrüste.


    Zu diesem Zeitpunkt fallen auch schon meine Haare aus: Als ich unter
    der Dusche stehe, finde ich Dutzende roter Strähnen zwischen meinen
    mit Shampoo eingeschäumten Fingern. Bald sind sie überall. Und nicht
    nur die Haare auf dem Kopf, auch die Haare an meinen Armen und Beinen,
    sogar am Hodensack fallen aus.


    In einer der vielen durchwachten Nächte – Steroide ver-ursachen
    Schlaflosigkeit – schrumpfen dann auch noch meine Hoden. Hodenatrophie
    ist der bekannteste Nebeneffekt beim Steroidmissbrauch. Das ist die
    Ironie der Geschichte: Während du alles tust, um dich in einen
    Supermann zu verwandeln, verkümmert genau der Teil von dir, in dem
    sich die Männlichkeit am offenkundigsten manifestiert.


    Im Prinzip pumpt man so viel Testosteron in seinen Körper, dass sich
    die Geschlechtsdrüsen, ihrer Funktion beraubt, für die Dauer des
    Steroidzyklus in einen Tiefschlaf begeben. Ich wusste zwar, was
    passieren würde, doch das Ganze am eigenen Leib zu erfahren ist der
    reine Horror. In wenigen Tagen schrumpfen die Hoden auf die Hälfte
    ihrer normalen Größe: dralle reife Trauben.


    Eine Woche später spüre ich während einer weiteren schlaflosen Nacht
    einen Wulst auf meiner Stirn. Schwellungen am Schädel – meist eine
    Ausbuchtung über den Augenbrauen wie bei einem Neandertaler – werden
    für gewöhnlich mit dem Steroid und Wachstumshormon Somatotropin in
    Verbindung gebracht, das ursprünglich aus zerstampften
    Hirnanhangdrüsen von Toten gewonnen wurde. Schädelschwellungen können
    verschiedene Formen annehmen: Neben dem »Höhlenmenschenwulst« bilden
    sich bei manchen Steroidkonsumenten Klumpen auf der Stirn, manchmal so
    groß wie Hühnereier; dann ist ein chirurgischer Eingriff nötig.


    Während eines Steroidzyklus muss man sich zahlreichen Ritualen
    unterwerfen. Aufwachen, essen, Mittel nehmen, trainieren, essen,
    trainieren, Mittel nehmen, schlafen. Und das jeden Tag, 16 Wochen
    lang.


    Besonders das Essen wird zum Ritual. Um das Muskelwachstum zu
    maximieren, muss man täglich zwei Gramm Protein pro Kilo seines
    Körpergewichtes zu sich nehmen. Ich stecke mir ein noch höheres Ziel:
    rund drei Gramm pro Kilo, also 337,5 Gramm am Tag. Ein extrem
    eiweißreiches Lebensmittel wie Tunfisch enthält 13 Gramm Protein pro
    Dose. Ich müsste also 25 Dosen am Tag essen.


    Mein Rekord sind 20, mit der Gabel direkt aus der Dose. Schließlich
    pendele ich mich bei sechs Dosen täglich ein, dazu fünf bis sechs
    Protein-Shakes. Ich verbrauche vier große Pakete Proteinpulver pro
    Woche und schaufle lustlos Tunfisch und Bananen in mich hinein, dazu
    Eier ohne Eigelb und gekochte Hühnerbrust. Zum Glück verschafft mir
    das Equipoise, das entwickelt wurde, um den Appetit von Pferden
    anzuregen, den arg benötigten Hungerschub.


    Meine Prostata fühlt sich an wie ein faustgroßer Ballon. Sie zwängt
    die Harnröhre ein und macht das Wasserlassen zur Qual, drückt auch
    gegen die Blase, weshalb ich ständig das Gefühl habe, aufs Klo zu
    müssen. Ich pinkele 15-mal am Tag, mein Urin hat eine beunruhigend
    dunkle Farbe. Wie im Fass gereifter Cognac. Ich höre, dass beherztes
    Masturbieren bei Prostataschmerzen Linderung verschaffen soll. Doch
    als ich es ausprobiere, kommt kaum etwas durch, und das wenige, das
    schließlich zum Vorschein kommt, sieht aus, als schäme es sich dafür.


    Bald masturbiere ich wie besessen, mindestens viermal täglich. Bei all dem Testosteron in meinem Körper braucht es nicht viel, um mich auf Touren zu bringen. Ich onaniere sogar zu Fotos muskulöser Frauen, die Proteinpulverbehälter liebkosen!


    Aufwachen, essen, abspritzen, trainieren, essen, abspritzen, essen,
    trainieren, essen, abspritzen, essen, schlafen. Spätestens hier werden
    sich die meisten vernünftigen Leser fragen: Warum hat er nicht damit
    aufgehört? Warum hat er sich trotz all der furchtbaren Nebenwirkungen
    weiterhin die Spritzen reingejagt? Ich bin sicher, dass meine Antwort
    die gleiche ist wie bei den meisten anderen Steroidkonsumenten: die
    Ergebnisse.


    Die Steroide sprengen die Grenzen meines Körpers. Zuerst spüre ich
    ihre Wirkung auf der Hantelbank. Normalerweise liegt mein
    Höchstgewicht bei 38,5 Kilo auf jeder Seite, also insgesamt 77 Kilo.
    Doch nach zehn Wiederholungen mit den 38,5-Kilo-Gewichten bin ich
    verblüfft: Es kommt mir vor wie ein Aufwärmtraining! Ich nehme die
    40-Kilo-Gewichte, an denen ich mich noch nie zuvor versucht hatte. Es
    geht ganz leicht, als hätte ich meinen Körper hinter mir gelassen: Die
    Arme eines anderen stemmen die Gewichte – es sind nicht meine Muskeln,
    die sich da strecken und zusammenziehen. Ich erhöhe auf
    45-Kilo-Hanteln – und stemme etwa mein eigenes Körpergewicht.


    Nachdem ich zwei Jahre lang nicht über maximal 77 Kilo hinausgekommen
    war, habe ich mich jetzt schlagartig um 13 Kilo verbessert. Ich mache
    Klimmzüge mit einer um die Hüfte geschnallten 15-Kilo-Scheibe,
    Schultertraining mit 34-Kilo-Scheiben, arbeite mit 52 Kilo beim
    Bizepstraining. Wenn das Fitnesscenter der Tempel des Körperkultes
    ist, dann wandele ich mich vom Gläubigen, der gelegentlich zur Andacht
    geht, zum Fanatiker. Ich werde zum Prahler und Stöhner.


    Wer ab und an ins Fitnesscenter geht, kennt diese Typen, die
    schreckliche Geräusche machen, während sie immense Gewichte durch die
    Gegend wuchten. Bislang hatte ich das immer kindisch gefunden – umso
    überraschter bin ich, als ich jetzt selbst herumbrülle, ächze und
    stöhne. Es gleicht dem Brunftritual eines Gorillas: Ich will, dass man
    mich sieht, jeder soll wissen, dass ich der stärkste und härteste
    Dreckskerl im Fitnesscenter bin. Direkt nach dem Training schlafe ich
    in der Umkleidekabine ein, zu erschöpft, um nach Hause zu gehen.


    Woche zwölf, ich wiege inzwischen 109 Kilo. In gut drei Monaten habe
    ich 16 Kilo zugenommen. Mein Körper hat sich auf extreme Weise
    verdichtet. Die Brustmuskeln sind solide Fleischwulste, meine
    Rückenmuskeln wölben sich wie der Kopf einer gereizten Kobra. Meine
    Trizepse und Bizepse sind derart angeschwollen, dass die Ärmel meiner
    T-Shirts zu eng sind, um sie zu bedecken.


    Steroide überlisten den Körper: Er hält sich für stärker, als er
    wirklich ist. Man leistet Dinge, von denen man eigentlich genau weiß,
    dass sie jenseits der eigenen Möglichkeiten liegen – und dennoch fühlt
    man sich so gut, so stark, dass man sich das Gegenteil einredet. Doch
    hinterher zahlt man den Preis für diese Anstrengungen. Nach dem
    Training fühlen sich meine Gelenke völlig ausgeleiert an. Sie knacken
    wie Radmuttern in einer Zementmischmaschine. Ich fühle mich verkalkt,
    verhärtet, beängstigend alt.


    Ich habe chronische Rückenschmerzen, kann nicht weiter als ein paar
    Häuserblocks laufen, ohne das Gefühl zu haben, als bohrte sich ein
    faustgroßer Stein in meinen Rücken. Meine Beweglichkeit ist dahin.
    Wegen meiner neuen Proportionen kann ich manche Stellen meines Körpers
    gar nicht mehr berühren; will ich mich am Nacken kratzen, muss ich
    erst eine Gabel aus der Schublade holen.Mein Zyklus geht zu Ende. Ich
    habe alle Anti-Östrogen-Pillen geschluckt, jedes Gramm Testosteron,
    Equipoise und Wachstumshormon gespritzt. Ich habe schätzungsweise 560
    Dosen Tunfisch für ungefähr 750 Dollar gegessen. Proteinpulver für
    1280 Dollar. Die Steroide selbst haben 600 Dollar gekostet.


    Eines Morgens, anderthalb Wochen nach der letzten Spritze, wache ich
    auf, und alles ist anders. Das Erste, was mir auffällt: Ich fühle mich
    gut. Nicht mehr diese Schwerfälligkeit, nur ein bisschen
    Gelenkschmerzen. Richtig erholt fühle ich mich. Dann, auf dem Weg zum
    Badezimmer, spüre ich ungewohntes Gewicht zwischen meinen Beinen
    baumeln – meine Hoden! Kollegen, wo seid ihr gewesen? Schön, euch
    wieder bei mir zu haben, Jungs!


    Das gute Gefühl hält genau zehn Schritte lang an – vom Bett bis zum
    Spiegel. Vor mir steht ein menschliches Wrack. Wo sind meine Muskeln
    geblieben? Von meiner Brust hängen zwei runzelige Säcke herab. Meine
    Arme – meine Güte, meine Arme! Formlose Schnüre, die an eingedellten
    Schultern befestigt sind. Mein Bauch sieht aus wie ein Luftballon, aus
    dem die Luft entwichen ist, meine Beine sind jene eines Komapatienten.
    Ich stelle mich auf die Waage: In einer einzigen Nacht habe ich rund
    sechs Kilo abgenommen!


    Ich hatte mich dermaßen an meinen neuen Körper gewöhnt, dass ich mich
    jetzt wie eine Vogelscheuche mit aufgerissenem Bauch fühle, deren
    Füllung auf den Acker quillt. Und es wird noch schlimmer, als ich ins
    Fitnesscenter gehe. Brustmuskeltag, das heißt: Hanteltraining auf der
    Langbank. Ich versuche es erst gar nicht mit meinen 47-Kilo-Hanteln.
    Ich fange mit den 40ern an; würde ich sie stemmen können, wäre es
    immer noch eine Steigerung im Vergleich zu meinen prästeroiden Zeiten.


    Doch ich bekomme sie kaum von meiner Brust weg. Beim zweiten Versuch
    krachen die Hanteln herunter, rollen von der Bank. Ich fühle mich wie
    ein Betrüger. Alle, die in den vergangenen paar Monaten gesehen haben,
    wie ich riesige Gewichte gestemmt und wie ein brunftiger Stier
    gebrüllt habe – sie erkennen mich jetzt als das, was ich bin: ein
    Scharlatan.


    Alles, was ich erreicht hatte, ist wie weggefegt. Popeye ohne Spinat.
    Schwach und gebrochen und ziemlich menschlich. All die Nadeln, die
    vielen Kilo Protein, die ich mir reingedrückt hatte, der Urin
    schwangerer Frauen, der durch meine Venen pulsierte, die
    Ohnmachtsanfälle und die schlaflosen Nächte, die Muskelknoten und
    Männer-Titten, die geschrumpften Hoden und die Haare in meinem Essen,
    die Abszesse und der Höhlenmenschenwulst auf der Stirn, all die
    Risiken, die ich eingegangen bin, all der Schweiß und die Mühe – für
    nichts.


    Wochenlang fühle ich mich elend und deprimiert. Der rationale Teil von
    mir sagt: »Das war Teil der Recherche für dein Buch – du wusstest, was
    auf dich zukommen würde.« Der andere Teil von mir – der Teil, der sich
    an die verstohlenen Blicke im Fitnessraum gewöhnt hatte und an meinen
    klarer definierten, irgendwie mächtigeren Schattenwurf, der Teil, der
    es genoss, wie mir Passanten auf schmalen Gehsteigen Platz machten –,
    dieser Teil war untröstlich.


    Zu Beginn des Experiments hatte ich 93 Kilo gewogen, am Ende etwas
    über 94. Mein Körper sieht jetzt nicht besser aus als zuvor – eher
    schlechter. Irgendwie aufgedunsen, wie eine Leiche, die in einem Sumpf
    versenkt wurde. Die Gynäkomastie hat Auswüchse an meinen Brustwarzen
    zurückgelassen, die sich abzeichnen, wenn ich irgendetwas Engeres
    trage als ein Polohemd.In gewisser Weise schäme ich mich. War es das
    wert – alles für ein Buch? Was habe ich mir für langfristige Schäden
    zugefügt?


    Vielleicht habe ich meine Chancen, ein Kind zu zeugen, gefährdet. Da
    ich bisher noch nicht Vater geworden bin, werde ich nie wissen, ob
    eine mögliche Unfruchtbarkeit auf die Steroide zurückzuführen wäre
    oder einen angeborenen Defekt.


    Die Blutuntersuchungen ergeben, dass meine Leberwerte völlig daneben
    sind. »Herr Davidson«, fragt mich der Arzt am Telefon, »nehmen Sie
    irgendwelche pflanzlichen Medikamente ein oder« – Pause – »Mittel für
    Bodybuilder?«»Ich habe Kreatin genommen«, antworte ich, da Kreatin ein
    legales Mittel für Bodybuilder ist.
    »Herr Davidson.« Wieder eine Pause, dann ein hörbares Ausatmen
    »Nehmen Sie nie wieder Kreatin!« Der Arzt legt einfach auf



    mich hat diese storry schockiert was hat der da gemacht. hier ist der link zur storry
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.scribd.com/doc/6165824/-Mindmail-CDavidsonKraft-Auf-PumpstereoidAlptraum-2192008">http://www.scribd.com/doc/6165824/-Mind ... um-2192008</a><!-- m -->

  • Werbung
  • Werbung
  • Werbung
  • ernsthaft, 2 mal. ich vermute, dass ich eine vene durchstochen habe und die nadel den blutfluß komplett abgeklemmt hat, als ich diese dann herauszog kam ganz kurz der sprühregen. ich würde sagen, dass es weniger als eine sekunde war, aber der druck und die weite waren wirklich beachtlich. man darf sich das aber nicht als meterweit vorstellen, sondern evtl. 20-30 cm.


    gruß
    red

  • Werbung
  • Werbung
  • Werbung
  • Zitat von "nosch200"

    ist echt der kerl hat auch nen buch geschrieben.
    war auch in der süddeutschen zeitung der kerl.


    gruss


    der kerl mag ja echt sein, aber ganz dicht ist er wohl nicht. hat sich ein bisschen eingelesen und alles ausgedacht.


    wenn ich lese, eines morgens waren seine eier wieder da... über nacht 6kg verloren... alle muskeln weg... unter der dusche haare verloren...


    was für´n bullshit!

  • Werbung
  • Toll laut dem Text hat er direkt nach der letzten Spritze aufgehoert zu trainieren und hat nicht abgesetzt...ist ja klar das dann alles floeten geht... am Ende der kur 109 kilo wiegen und dann etwas spaeter danach nur noch 94!!! lol das sind 15 Kg weg...ne ne morgen schneits

    Macht Kampfsport.. MMA und Krav Maga..

  • habe selber über nacht 4kg verloren das ganze bett war nass als hätte ich mich vollgepisst. 4kg weg nach deca laufzeit. . irgendwann fällt es halt auf das die eier wieder prall sind.
    das mit unter der dusche kann ich nicht bestätigen aber wenn jemand sehr anfällig für sowas ist mag auch das sein.


    also net gutreden..

  • Werbung
  • Ok Redman, dann glaub ich dir, zum Glück hatte ich noch NIE solch ein Horroszenario :D


    Zur Geschichte, wie die anderen schon sagten TOTAL ÜBERTRIEBEN was die Nebenwirkungen betrifft und sicherlich hunderte Dinge dazu erfunden und schön ausgeschmückt ...

  • blutfontäne ist nicht übertrieben. kenne jemanden der etwa 10injekts in die shcultern hat und danach 10 injekts in den oberschenkel und bei schultern sowie oberschenkel gabs zweimal ne fontäne. ist wohl wenn man ein größeres gefäß trifft denke ich, denn sonst müsste es bei einer blutabnahme doch auch spritzen wie sonstwas oder?

  • Werbung
  • Zitat von "___p-motion"

    denn sonst müsste es bei einer blutabnahme doch auch spritzen wie sonstwas oder?


    tuts manchmal auch, man muss einfach nur sofort nachdem die nadel entfernt worden ist mit etwas sterilem druck ausüben

    5% OFF
    Myprotein
    MP540128

  • Werbung
  • Nochmal um auf das "Spritzende Blut" zu kommen......Wenn man ein Gefäss trifft gibt es nur Venen (sauerstoffarmes Blut) die zum Herzen führen oder Arterien die Sauerstoffreiches Blut vom Herzen weg Transpotieren um den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen.....Trifft man eine Vene kann Blut fliessen jedoch nicht als Fontäne...da es ein niederdruckkreislauf ist....anders sieht es bei Aterien aus, das sind Hochdrucksysteme sprich Blut kann intervallmäßig spritzen und ist nicht ungefährlich da dort das Blut schlecht gerinnt.....Arterien liegen immer eben Venen nur liegen sie tiefer und deswegen sieht man sie nicht....man muss schon tief stechen um die zu treffen...-))


    Gruß

  • hi,


    habe echt noch nie so ein schwachsinn gelesen!!! :kk:


    mfg dayman

    theorie ist, wenn man weiss wie etwas funktioniert, ES ABER NICHT FUNKTIONIERT!
    praxis ist, wenn man nicht weiss wie es funktioniert, ES ABER FUNKTIONIERT!
    theorie kann man erlernen!
    praxis bekommt man nur durch lebenserfahrung!

  • Werbung