Steroid Sucht, bitte lesen

  • Hand aufs Herz, bei wem ist es schon bei der ersten Kur geblieben. Anabolika entwickeln eine starke psychische Abhängigkeit.
    Kaum eine Sucht wird so verherrlicht wie die Roid-Sucht.
    Nur die aller wenigsten sind sich bewusst was sie tuen und besuchen regelmäßig einen Arzt der Blut abnimmt Herzecho macht etc
    Sind Steroide im Hobbyberreich überhaupt vertretbar?
    Bitte um ehrliche Meinungen und Erfahrungsberichte.

  • Werbung
  • Werbung
  • Zitat von "xblackfox"

    ja - aber kopfsucht.
    Nicht körperlich abhängig machent.


    Genau so siehts aus und wenn man es richtig macht kann man die Reduzierung der Kraft,masse etc. gut kompensieren natürlich nicht 100%ig aber das hilft der Psyche schon sehr.

    “The last three or four reps is what makes the muscle grow. This area of pain divides the champion from someone else who is not a champion. That’s what most people lack, having the guts to go on and just say they’ll go through the pain no matter what happens.”


    – Arnold Schwarzenegger

  • Bei jeder Sucht ist die Psychische das größte Problem, sonst wäre ein Alkoholiker oder anderer Stoffgebundener Süchtiger nach spätestens 2 Wochen vollständig geheilt.
    Fast jeder der einmal zu Steroiden greift tut es auch wieder.
    Will hier nichts Dämoniesieren, nur Bewusstsein für dieses Phänomen schaffen, indem man sich damit auseinandersetzt.


    Danke fürs lesen

  • Werbung
  • also ich würd mal sagen das ca. 80 % der leute die anfangen mit stoffen auf der kippe stehen für ein Suchtproblem.
    Letzendlich glaub ich werden ca.20 % in eine richtige Sucht rutschen.
    Gabs glaub ich auch mal eine Studie drüber.


    Denn bei Sucht sprechen wir von Dopamin. In jeder Sucht erfolgt eine ausschüttung von Dopamin im Kopf.
    Sei es bei harten Drogen, beim Alkohol, Rauchen, Glückspiel und beim Bodybuilding auch.
    Allein der Anblick wie man seinen körper verbessert, die Muskeln entstehen und wachsen machen einen Glücklich.
    Und man will mehr.

  • also bei mir handelt es sich nicht um einen "hobbysport". wenn ich stoffe, dann normalerweise nur testo e. (fallweise drosta e. dazu) und das in ziemlich geringen dosierungen von 250-300mg e5d. die blutwerte lass ich regelmässig kontrollieren und die sind immer sehr gut. hab ich teilweise auch meiner ernährung zu verdanken.
    süchtig bin ich auf keinen fall, aber ich kenn leider genug leute die auf reine masse aus sind, und die haben sich nicht mehr unter kontrolle. man sollte es sich wirklich gut überlegen, bevor man so etwas anfängt. die meisten fangen damit nur an, weil sie nicht wissen wie man sich richtig ernährt/trainiert oder weil sie ganz einfach zu ungeduldig sind.

  • Werbung
  • Laut Wood RI Lehrstuhl für Zell-und Neurobiologie, teilen AAS die gleichen Gehirnsysteme und Zentren der Neurotransmitter wie andere Suchtstoffe.Bei Bindung an die Rezeptoren kommt es zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter [chemische Stoffe, die dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Nervenzellen dienen] wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen.
    Studien mit Hamstern die sie durchführte bewiesen zudem das Testosteron direkt ins Belohnungszentrum eingreift.


    Ich vergleiche hier nicht AAS mit Heroin, aber jeder der anfangen will zu stoffen sollte mindesens einmal diesen Thread lesen, sich über die sonstigen Nw bewusst werden und sich ausreichend informieren.

  • Werbung
  • MMAbrawler Missverständnis!
    Indikation hat nichts mit indizieren zu tun.
    Indikation ~ eine Situation, in der es vernünftig ist, für die Heilung eine bestimmte Methode anzuwenden: Medizinische Notwendigkeit
    Indizieren ~ Auf den Index stehend. Zensiert ....

  • Werbung
  • Bodybuilder Shirt, Bodybuilder Kleidung, Klamotten für Bodybuilder, Kleidung für Bodybuilder
    Werbung
  • Der medizinische Begriff Indikation (Syn. Heilanzeige) leitet sich von lat. indicare (= ‚anzeigen‘) ab. Er steht grundsätzlich dafür, ob bei einem bestimmten Krankheitsbild der Einsatz einer bestimmten medizinischen Maßnahme angebracht ist: Bei Krankheitsbild ‚X‘ ist das Heilverfahren ‚Y‘ indiziert, also angebracht

  • Ok du hast wohl recht :gnd: :lol:


    Freilich kann man die Sache so oder so auslegen Faktum jedoch ist, dass der Körper durch Training und vor allem durch den Wettkampf ,massiv in seiner Homöostase gestört ist und deutliche Krankheitssymptome aufweist. Profisport ist Berufssport, in dem Leistung gefragt ist, nur etwas mehr wie in vielen anderen Berufen (jedenfalls ist man i.d.R. auf Sponsoren angewiesen um ihn überhaupt Finanzieren zu können). Wie viele Arbeitskräfte werden täglich wegen arbeitsbedingter Rückenschmerzen medikamentös behandelt und sogar krank geschrieben? Profisportler haben keine Gewerkschaft und Krankheit bedeutet den Verlust ihres Arbeitsplatzes sowie enorme Einkommensverluste.
    Deswegen ist Profi mit Hobbysport in meinen Augen nicht vergleichbar. Das ist auch der Grund warum ich der Meinung bin, dass manche Medikamente im Profisport medizinisch indiziert sein können.


    aber wir driften hier vom eigentlichen Thema ab

  • Werbung