INFO Synthol

    • Offizieller Beitrag

    Hi 8)
    Hier ein kleiner Auszug dazu! :w
    Nachzulesen bei:
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    BULLI´S Ölanleitung


    Mit diesem Beitrag will ich allen, die sich über Ölinjekts Gedanken machen, den langen Informationsweg, den ich hinter (und noch vor) mir habe, etwas verkürzen. Ich hab selber ein Jahr lang im Internet und im Bekanntenkreis recherchiert und alles zusammengetragen, was ich konnte, bevor ich mich entschieden habe, Öl auszuporbieren. Ich schreibe hier nach bestem Wissen und Gewissen, sicher haben einige von euch andere Erfahrungen gemacht.


    Die größte Kontroverse bei Öl ist


    1. Was bringt Öl?
    2. Woher bekommt man injezierbares Öl?
    3. Wo wird injieziert?
    4. Wie oft und wie lange wird injeziert?
    5. Wie lange hält´s an?
    6. Training
    7. Konsequenzen



    1. Was bringt Öl?


    Ölinjekts bewirken eine Querschnittswachstum des betroffenen Muskels. Nach Quellen im Internet und aus der Erfahrung von Bekannten und mir selbst sind beispielsweise 2 bis 3 cm Zuwachs im Oberarm ohne weiteres möglich. Dies ist stark abhängig, welche Masse vorher schon vorhanden ist. Wenn jemand schon vorher einen 50er Arm hat, ist es durchaus möglich, diesen innerhalb von 6 bis 8 Wochen auf 55 cm zu bringen.



    2. Woher bekommt man injezierbares Öl?


    Der steinige Weg ist, originales Synthol zu kaufen. Es ist, gemessen an den Inhaltsstoffen, superteuer.
    Ich habe im Internet eine Quelle von Dan Ducchaine gefunden, in der er Synthol genauer untersucht hat bzw. untersuchen lassen hat. Das Ergebnis war: 85% MCT-Öl, 7,5% Benzylalkohol und 7,5% Schmerzmittel. MCT-Öl scheint gegenüber Sesamöl den Vorteil zu haben, daß es den Muskel nicht glatt macht. Benzylalkohol sorgt, wie in vielen anderen ölgelösten Steroiden auch, für die Sterilität.
    Wenn in den Muskel Öl injeziert wird, bekommt man ab ca. 3ml eine Art örtlichen, starken Muskelkater. Hierfür scheint im Original-Synthol das Schmerzmittel enthalten zu sein. Es ist also nicht unbedingt nötig, jedoch schafft man ohne kaum tägliche injekts immer in die gleiche Stelle. Aber dazu weiter unten.
    Beschaffung: MCT-Öl (Nahrungsergänzung) beispielsweise von der Fa. Powerstar (1 Liter, 29,90 DM) oder von NutriSearch (gleicher Preis). Aus der Apotheke Benzylalkohol (wozu brauchen Sie das? - Zum sterilisieren - Ach so) ca. 15 DM. Dazu am besten eine 250ml Durchstechflasche NaCl (Kochsalzlösung) (Vielleicht gibt´s ja auch leere Durchstechflaschen zu kaufen).
    NaCl-Flasche mit großer Kanüle (min. 1,1mm) leermachen und mit 250ml MCT-Öl befüllen. Dazu 5Volumen% Benzylalkohol geben (Für alle, die in Mathe so schlecht waren wie ich: 12,5ml). Schütteln. Fertig.
    KEIN ERHITZEN!
    Die Mischung ist jetzt steril. Erhitzen ist bei MCT-Öl gefährlich, es zersetzt sich bei ca. 120°C und trägt nicht zu einer weiteren Sterilität bei.



    3. Wo wird injeziert?


    Wenn die Injekts über den gesamten Muskel verteilt werden (Abstand min. 3 cm von den letzten Injekts entfernt), dann entsteht zwar ein gutes Größenwachstum innerhalb von 3 Wochen, jedoch geht dieser Zuwachs schnell wieder zurück.


    Wenn immer wieder in die gleiche Stelle (ca. 3-4 qcm) injeziert wird, kann das Öl nicht so schnell abgebaut werden, sammelt sich an und kapselt sich schließlich ein (Bild A). Diese Einkapselung ist aus der bisherigen Erfahrung ungefährlich und nicht spürbar (je nach Lage aber ertastbar) und baut sich erst über Jahre hinweg wieder ab. Je nach Muskel und dessen Volumen kann man meherere solche Stellen aufbauen. Entweder zeitgleich oder nacheinander. Wenn eine Einkapselung entstanden ist, so merkt man das daran, daß man auf die Spritze einen ungewöhnlich großen Druck ausüben muß, die Injektion ist fast nicht durchführbar. Diese Stelle sollte dann mindestens 2 Monate gemieden werden, da das Öl ohnehin nach der (mit starkem Druck durchgeführten) Injektion dazu neigt, wieder herauszulaufen.


    Zur Injektion haben sich 0,7x40er Nadeln als optimal erwiesen. Zum aufziehen gehen die 0,7er etwas schwer, 0,9 oder 1,1 sind deutlich besser. Die Injektionstiefe beträgt mindestens 30mm. Am besten die ganze Nadellänge verwenden.


    Im allgemeinen sollte mit der Wahl der Injektionsstellen vorsichtig verfahren werden, da die Form des Muskels stark beeinflußt wird!


    a) Bizeps
    Die beste Stelle am Bizeps, die auch die beste Form (vor allem Höhe) verspricht befindet sich außerhalb der großen Ader (Bild 1), die bei den meisten Menschen in etwa die Mitte zwischen den beiden Muskelköpfen kennzeichnet. Etwa auf der Höhe, wo der Schultermuskel am Oberarmknochen verankert ist, wird zwischen der Ader und dem Oberarmknochen (grobe Richtung) gerade eingestochen. An dieser Stelle sind größere Nerven nicht vorhanden. Es sollte grundsätzlich aspiriert (siehe Spritzanleitung von ConTarK) werden, noch dringender wie bei Roids, da die Injektionsmengen im Allgemeinen deutlich größer sind und somit auch ein größeres Risiko bei intravenöser Injektion mit sich bringt.


    Eine alternative Stelle ist auch auf gleicher Höhe die Innenseite des Bizeps. Vorsicht! Zwischen Bizeps und Trizeps verlaufen auf der Arminnenseite wichtige, große Nerven und Blutgefäße. Weiter oben, etwa in der Mitte zwischen Ader und Nerven bleiben.


    b) Trizeps
    Beim Trizeps sind der äußere Kopf im oberen Bereich, sowohl die Stelle, die bei ausgestrecktem Arm und angespanntem Trizeps am höchsten ist, am besten geeignet (Bild 2).


    Fotos bei: http://www.bodyfitness.de.cx/



    4. Wie oft und wie lange wird injeziert?


    Bei der Suche nach Synthol im Internet taucht an verschiedenen Stellen folgender Verfahrensplan auf:


    1. Woche: täglich 1ml
    2. Woche: täglich 2ml
    3. Woche: täglich 3ml
    4. Woche 3ml jeden 2. Tag
    5. Woche 3ml pro Woche
    6. für die nächsten 3 Wochen 1ml/Woche zum erhalten.


    Dieser Plan ist etwas pauschal. Erstens hängt es von verschiedenen Faktoren ab, ob die Einkapselung nicht schon eher stattfindet und man die 3ml ab der 2. Hälfte der 3. Woche noch hineinebekommt.
    Zweitens kann es etwas schmerzhaft werden, jeden Tag zu injezieren. Es spricht nichts dagegen, jeden 2. Tag (EOD) zu injezieren. Ein Bekannter von mir injeziert beispielsweise 5ml jede Woche. Sein Muskelvolumen ist entsprechen groß, um die 5ml ohne große Schmerzen gut wegzustecken. Der oben genannte Plan ist erfahrungsgemäß (aber eher im eod-Modus) ab einem ca. 43er Oberarm durchführbar.



    5. Wie lange hält´s an?


    Wenn man solange in eine Stelle injeziert, daß eine Einkapselung entsteht, baut sich diese über ein paar Jahre hinweg ab.



    6. Training


    Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Und zwar über alle Trainingsmethoden hinweg. Von HIT bis Volumentraining wurde schon alles ausprobiert. Es ist ähnlich wie bei Roids: die einen pumpen, die anderen machen HIT. Öl scheint also den sonst üblichen Ablauf nicht zu stören, es verstärkt den Pump auch unter Roids. Da durch die Injektionen, wie oben beschrieben, erst einmal eine Art örtlicher (mehr oder weniger starker) Muskelkater entsteht, sollte man auch wie mit einem solchen verfahren.



    7. Konsequenzen


    Man hat eine Einkapselung im Muskel. Ein sich langsam abbauendes Implantat.
    Wenn man die Injektionsstelle intelligent wählt, bekommt man nicht nur mehr Muskelvolumen, sonder auch eine super Form
    Der Zuwachs ist schnell.

    Von Bodybuilder für Bodybuilder. Euer Tribu :sun:

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