Guggulbolic!

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  • Guggulbolic = Guggulsterone, soll die körpereigene Produktion und Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen fördern.


    Logischerweise forciert ein Mehr an Schildrüsenhormonen die Fettverbrennung.


    Ich habs noch nicht selbst ausprobiert, kann also über die Wirkung nichts sagen. Habe aber bei solchen Supps grundsolides Misstrauen.


    Aragorn

    Pain goes, bones heal, but glory stays forever.

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  • Hab meine Stack eh irgendwo gepostet:
    Diät-supplements oder so! Werde es dann aber eh extra posten!

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  • Wird in der Naturmedizin auch gegen Akne eingesetzt, und um Blutfettwerte zu senken.


    Von Dr.Jörg Zittlau, Wissenschaftsjournalist
    Guggulu (Commiphora mukul) , manchmal auch Guggul oder Indische Myrrhe genannt, besitzt in der asiatischen Heilslehre des Ayurveda eine lange Tradition. Sein Harz wurde zu unterschiedlichen Behandlungszwecken verwendet, von der Arthritis über Hautentzündungen und Knochenentzündungen bis zu Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht. In klassischen Ayurveda-Schriften wie dem Atharva Veda und dem Sushrutasamhita wird regelrecht von der Myrrhepflanze geschwärmt. Und jüngere Forschungsberichte belegen, dass sie auch aus Sicht der wissenschaftlichen Medizin viel zu bieten hat...



    Botanische Merkmale
    Guggulu zählt zu den Myrrhegewächsen. Er wächst in Nordindien, Pakistan und Bangladesch. Typisch für ihn ist seine aschfarbene Rinde, die sich in kleinen Rollen vom Stamm abpellt. Therapeutisch genutzt wird das Gugguluharz. Es wird geerntet, indem man vom Fuß des Baumstamms etwas Rinde abschält und dort einen Schnitt setzt. An dieser Stelle läuft dann das Harz heraus, um wenig später zu bräunlich-gelben Tropfen zu gerinnen. Diese Tropfen werden dann einfach vom Baumstamm abgekratzt.
    Die Guggulu-Ernte beginnt im November und dauert bis Ende Januar. Ein Baum liefert etwa 1 Kilogramm Harz. Das regelmäßige „Anzapfen“ schadet den Bäumen übrigens nicht.


    Die Wirkungen
    * Typische Guggulu-Wirkstoffe
    Hauptwirkstoffe von Guggulu sind seine Steroide, die so genannten Guggulsterone. Diese Stoffe machen den großen Unterschied aus zwischen Commiphora mukul und allen anderen Commiphora (=Myrrhe)-Gewächsen. Fast wäre man versucht, aufgrund dessen sogar von einer eigenständigen Art zu sprechen, doch rein äußerlich erinnert Guggulu durchaus an die Myrrhepflanzen, die man auch von unseren Breiten her kennt.
    Zwei der Guggulsterone scheinen für die cholesterin- und gewichtsreduzierenden Wirkungen des Harzes verantwortlich zu sein, nämlich die E- und die Z-Guggulsterone. Dass sie in den Fettstoffwechsel eingreifen, ist mittlerweile wissenschaftlich gut dokumentiert. Über ihre genauen Wirkungsmechanismen herrscht hingegen noch keine letztendliche Klarheit. Einige Laborexperimente weisen darauf hin, dass Guggulsterone über ihren Einfluss auf die Gallenflüssigkeit die Fettaufnahme reduzieren. Möglich ist aber auch, dass sie direkt die Arbeit der Schilddrüse anregen und damit gewissermaßen den „hormonellen Fettabbau“ anregen. In einer weiteren Laborstudie wurde außerdem festgestellt, dass Guggulu bestimmte Rezeptoren in der Leber sensibilisiert und sie auf diese Weise davon „überzeugt“, mehr LDL-Cholesterin aus dem Körper zu ziehen.


    * Frühe wissenschaftliche Erkenntnisse
    Die erste Arbeit zu Guggulu und seinem Einfluss auf den Fettstoffwechsel erschien im Jahre 1966: eine Dissertationsschrift an der Banaras Hindu Universität in Indien, ihr Autor war ein junger Forscher namens Satyavati. Er hatte in den alten Ayurveda-Schriften geblättert und dabei festgestellt, dass dort schon auf einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Arteriosklerose hingewiesen wurde, obwohl man damals noch gar nicht die technischen Apparaturen zu solchen Erkenntnissen besaß. Die ayurvedischen Ärzte hatten aber beobachtet, dass sich bei Patienten, denen Gugguluharz verabreicht wurde, nicht nur der Zustand der Blutgefäße, sondern auch ihr Übergewicht verbesserte. Guggulu war also der Schlüssel, durch den sie Blutgefäßerkrankungen und Übergewicht in Verbindung brachten. Für Satyavati Grund genug, sich näher mit dieser Pflanze zu beschäftigen.
    Und so stellte er denn auch konkrete Versuche zu Guggulu an. Er verwendete dazu Kaninchen, die unter Übergewicht und einem erhöhten Cholesterinspiegel litten. Beide Probleme ließen sich, wie der junge Forscher beobachtete, mit Hilfe von Gugguluharz in den Griff bekommen. Darüber hinaus sank bei den Tieren das Risiko, an Herzinfarkt und anderen Folgeerkrankungen von Arteriosklerose zu erkranken.
    Satyavatis Erkenntnisse beeindruckten auch andere Forscher, Guggulu fand nun den Weg in groß angelegte Forschungsprojekte. Und das nicht nur an Tieren, sondern auch an Menschen.


    * Wirkungsvolle Cholesterin- und Fettbremse
    Laut einer aktuellen Studie des UT Southwestern Medical Centers in Dallas blockiert Guggulu den so genannten Famesoid-X-Rezeptor, der im Cholesterinhaushalt des Menschen eine zentrale Rolle spielt. Die „Anti-Fett-Wirkung“ von Gugguluharz ist klinisch vielfach belegt. Demnach führt eine tägliche Dosis von 10 bis 15 g nach drei Monaten im Blut zu einer Cholesterinsenkung von bis zu 25 und zu einer Triglyzeridsenkung von bis zu 30 Prozent. Die ersten Verbesserungen am Blutfettspiegel treten nach etwa 2 Wochen ein.


    Ermutigende Ergebnisse, die schließlich auch dazu führten, Guggulu doch einmal mit dem etablierten Cholesterinsenker Clofibrat zu vergleichen. Das Ergebnis: das pflanzliche Medikament steht dem synthetischen in seiner Wirkung auf den Blutfettspiegel keineswegs nach. Nicht umsonst werden Guggulsterone in Indien schon länger standardmäßig dazu eingesetzt, Fettstoffwechselstörungen zu behandeln.


    * Gewichtsreduktion
    Die bemerkenswerteste Studie zu Guggulu und seinen Einfluss auf das Körpergewicht stammt aus dem Jahre 1995, sie wurde am Swami Prakashananda Ayurveda Research Centre in Bombay durchgeführt. Hier wurden 58 übergewichtige Patienten in zwei Gruppen eingeteilt: die eine wurde dazu angehalten, sich kalorienarm zu ernähren und 30 Minuten täglich einen strammen Spaziergang zu machen, die andere Gruppe erhielt zusätzlich ein Gugguluextrakt. Nach 30 Tagen zeigte sich in beiden Gruppen eine deutliche Gewichtsreduktion. Die Guggulu-Patienten hatten jedoch um durchschnittlich 0,6 kg mehr an Körpermasse verloren, und die über 90 kg schweren unter ihnen zeigten sogar Gewichtsverluste, die um 2,25 kg höher waren als in der einen Diät- und Spaziergängergruppe.
    Dieses Ergebnis belegt, wie wirkungsvoll uns Guggulu beim Abspecken unterstützen kann. Eines sollte jedoch nicht vergessen werden: Guggulu wurde in der Bombay-Studie nicht solo, sondern im Rahmen eines Bewegungs- und Diätprogramms eingesetzt. Seine große Stärke liegt also offenbar darin, diese beiden klassischen Methoden zur Gewichtsreduktion zu unterstützen. Ein Mittel, um trotz aller Ernährungssünden an Gewicht zu verlieren, ist es jedoch nicht. Darin liegt jedoch keinesfalls eine Schwäche von Guggulu, sondern seine besondere Seriosität. Denn er kommt nicht als Wundermittel daher - nach dem Motto: „Essen Sie wie bisher, und verlieren Sie trotzdem 10 kg in vier Wochen!“ - , sondern als ein pflanzliches Medikament, das uns im Rahmen des Machbaren dabei unterstützen kann, unsere Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen.


    Mögliche Nebenwirkungen
    Guggulu ist ausgesprochen arm an Nebenwirkungen, vor allem seine Extrakte besitzen eine ausgesprochen gute Verträglichkeit. Ganz selten wurden Hautausschlag, Kopfschmerzen, Aufgeregtheit, Durchfall und Magenverstimmungen beobachtet, und auch die nur über einen kurzen Zeitraum. Leber- und Nierenfunktionen, Blutzucker und Blutbild werden durch Guggulu - im Unterschied zu vielen anderen Cholesterinsenkern - nicht negativ beeinflusst. Es existieren allerdings vereinzelte Fallbeschreibungen, wonach Guggulu-Präparate („Guglipid“) Wechselwirkungen mit bestimmten cholesterinsenkenden Medikamenten haben können. Wenn man allerdings die Berichte der letzten Jahre zu pharmazeutischen Cholesterinsenkern verfolgt (z.B. Lipobay), muss die Frage gestellt werden, ob die eigentliche Gefährdung nicht von diesen Arzneimitteln ausgeht anstatt von Guggulu.


    Anwendung und Dosierung
    Die richtige Dosierung hängt davon ab, wie hoch der jeweilige Guggulsteron-Gehalt einer Zubereitung ist. Für die Behandlung von Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen werden gemeinhin 75 mg Guggulsterone empfohlen, verteilt auf drei Portionen pro Tag. Für die üblichen Extrakte (mit 5 % Gehalt an Guggulsteronen) bedeutet dies umgerechnet dreimal 500 mg täglich. Für gereinigtes Äthanolextrakt, das aus unverarbeitetem Guggulpulver gewonnen wurde, werden als Tagesration 3 bis 6 g, für das unverarbeitete Harz selbst 5 bis 15 g empfohlen, ebenfalls verteilt auf 3 Portionen. Das unverarbeitete Pulver wird am besten in einem Glas Obstsaft aufgelöst.


    Einkauf
    Guggulu fristet in Deutschland immer noch ein Außenseiterdasein. Als cholesterinsenkendes Medikament ist er hierzulande – im Unterschied zu Indien und anderen Ländern – nicht zugelassen. In hiesigen Apotheken erhält man bislang lediglich Nahrungsergänzungsmittel mit pulverisierter Guggulu-Rinde.




    Alles in allem eines der wenigen brauchbaren supps.


    MFG. Eisenfreund

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