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FAQs

Ist Creatin Doping

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Juli 2008 um 23:21 Uhr

Ist Creatin Doping?

Es gibt mittlerweile einige Diskussionen, Creatin auf die Dopingliste zu setzen. Dazu muss man bedenken, dass z. B. gerade im Leichtathletikbereich (Sprint etc.) durch Creatin eine klare Leistungssteigerung erreicht wird, die aber nur temporär, also nicht dauerhaft ist. Wird nach dem Wettkampf kein Creatin mehr genommen, sinkt die Leistung wieder ab. Deswegen ist es heutzutage Standard, als Sprinter passend zum Wettkampftag seine Creatinspeicher zu füllen, um optimale Leistung zu erbringen. Hier wäre es verständlich, Creatin als Doping anzusehen.

Im Bodybuildingbereich ist das etwas anderes, denn hier wird Creatin nicht für einen bestimmten Tag eingenommen, sondern man erhofft sich auf lange Sicht gesehen einen stärkeren Muskelaufbau. Allein deshalb schon, weil noch nicht geklärt ist, ob Creatin den Muskelaufbau fördert, wird es (noch) nicht als Doping angesehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass Creatin kaum oder keine schädlichen Nebenwirkungen hat, womit es sich klar von den „herkömmlichen“ Dopingmitteln unterscheidet.

 

Ist rauchen und trinken schlecht für Muskelaufbau

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 15:20 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Juli 2008 um 23:16 Uhr

Ist Rauchen und Alkoholgenuss schlecht für den Muskelaufbau?

Definitiv ja!
Die Frage ist allerdings, WIE schlecht es ist: Rauchen kann wenn, dann nur minimal den Muskelaufbau behindern, denn schaut man sich die Wettkampfbodybuilder an, so wird man bemerken, dass der Anteil der Raucher in keinem anderen Spitzensport so hoch ist wie im Bodybuilding. Eine gute Lunge ist zwar prinzipiell gut, es dürfte aber einleuchten, dass in nahezu jeder anderen Sportart die allgemeine Ausdauer wichtiger ist als im Bodybuilding.

Beim Alkohol sieht es schon anders aus. Er senkt den Testosteron-Spiegel im Körper und behindert dadurch wirklich den Muskelaufbau. Darüber hinaus stört der Alkohol noch das Nerv-Muskelzusammenspiel, wodurch du am nächsten Tag keine Spitzenleistungen bei den Übungen schaffen wirst, weil du am Ende des Satzes einfach nicht mehr weitermachen kannst, obwohl der Muskel noch gar nicht erschöpft ist.

Das heißt nicht, dass du nie etwas trinken sollst, aber wenn, dann sollte es in Maßen sein und bis zum nächsten Training sollte eine Pause von mindestens einem Tag liegen. Du kannst dich natürlich jedes Wochenende abschießen, aber dann jammere nicht rum, wenn sich dein Körper nicht so entwickelt, wie du es gerne hättest.

 

Aufwärmen

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Juli 2008 um 23:11 Uhr

Muss ich mich vor dem Training immer erst 20min aufwärmen?

Nein. So unglaublich es klingt, es gibt auch Forschungsergebnisse, denen zu Folge Aufwärmen gar nicht notwendig ist und manche Verletzungen gerade durch zuviel Aufwärmen passieren können! Ob dies allerdings richtig ist, sei dahingestellt. Grundsätzlich soll das Aufwärmen nicht zu lange dauern, da es lediglich Körper und Geist von Ruhe auf Bewegung bzw. körperliche Belastung umstellen soll. Dazu kommt ja noch, dass du jede Muskelgruppe durch die Aufwärmsätze bei den Übungen aufwärmst. Für eine allgemeine Erwärmung, sollten daher 5-10 Minuten Fahrradfahren o. ä. ausreichen. Das Aufwärmen soll dich ja nicht so belasten, dass du danach weniger Energie für das Gewichtstraining hast.

   

Brauche ich einen Gewichthebergürtel

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Juli 2008 um 23:09 Uhr

Brauche ich einen Gewichthebergürtel?

Meistens nicht. Vielleicht hast du ja schon Leute im Studio gesehen, die das ganze Training über mit einem Gewichthebergürtel rumlaufen. Das macht aber wirklich keinen Sinn und ist sogar schlecht für den Körper, denn der Gürtel entlastet die Rumpfmuskulatur, wodurch diese abbaut bzw. nicht gekräftigt wird. Eine gute entwickelte Rumpfmuskulatur ist aber sehr, sehr wichtig, um alle möglichen Rückenverletzungen zu vermeiden. Genau deswegen gibt es extra Rückenschulen, in denen die Rückenmuskulatur aufgebaut werden soll. Du brauchst einen Gewichthebergürtel eigentlich nur dann, wenn der untere Rückenbereich verletzungsgefährdet ist. Dies ist besonders dann der Fall, wenn du einen Rundrücken oder ein Hohlkreuz macht, da hier die Belastung auf Teilbereiche der Wirbelsäule um ein Vielfaches ansteigt. Wenn du aber immer darauf achtest, den Rücken gerade zu halten, brauchst du keinen Gewichthebergürtel. Daher ist ein Gürtel nur für Kreuzheben und Kniebeugen zu empfehlen, aber auch nur, wenn du sehr viel Gewicht nimmst und dadurch weniger als 8 Wiederholungen schafft, denn in so einer Situation wird die Rückenmuskulatur sehr stark gefordert und es kann schnell passieren, dass du einen Rundrücken machst. Deswegen brauchen auch die Gewichtheber/Powerlifter so einen Gürtel, weil sie ja möglichst viel Gewicht nur einmal bewegen müssen. Beim Bankdrücken gehen sie z. B. sehr stark ins Hohlkreuz, was aber nur für so einen Wettkampf Sinn macht und beim normalen Fitness/Bodybuilding-Training fehl am Platze ist. Eine korrekte, funktionelle Übungsausführung sollte Standard sein im Training!

 

Warum sagen die im Studio was anderes als hier

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Juli 2008 um 23:07 Uhr

Warum sagen die in meinem Studio immer etwas anderes als hier im Forum?

Dafür kann es eigentlich nur zwei Gründe geben:

1. Das Studiopersonal hat keine Ahnung. Das hört sich gemein an, aber Fakt ist leider, dass heutzutage nicht wenig Trainerpersonal herumläuft, dessen Wissen hoffnungslos veraltet oder einfach falsch ist. Das muss auch nicht am Trainer direkt liegen sondern kann auch am Lehrgang liegen, den der/die Trainer/in besucht hat.

2. Die Studiopersonal hat die Absicht, dich an das Studio zu binden. Viele Studios haben 6-monatige Einsteigerprogramme, was einfach viel zu lange und unnötig ist. Diese Programme sind meistens nicht sehr anstrengend, so dass die Einsteiger das Programm befolgen, erst nach 6 Monaten merken, wenn sie ein „richtiges“ Programm machen, wie anstrengend es werden kann und vielleicht dann erst austreten und nicht schon früher.
Das soll aber nicht allen Studios unterstellt werden. Wahrscheinlich überwiegt doch der erste Grund und nicht der zweite.

   

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