1.reizsetzung
2.störung des gleichgewichts
3.ermüdung
4.erholung
5.adaption
hier habe ich mal was interessantes zusammengetragen was evtl. noch nicht jeder weiß, wie traumatisiertes gewebe regeneriert bzw. adaptiert.
eine muskelhypertrophie wird durch sogenannte satellitenzellen eingeleitet. diese zellen sorgen dafür, dass regenerationsprozesse eingeleitet werden. sie sitzen als „ersatzzelle“ unter der äußersten hülle der muskelzelle, welche einen enormen vorrat an satellitenzellen besitzt. wenn nun eine äußere reizwirkung einhergeht, wie beispielsweise beim krafttraining, dann wird die muskulatur geschädigt, bzw. verletzt, je nach intensität. dementsrechend sterben einzelne fasern ab (nekrosen). um den zerfall der muskelfasern aufzuhalten, wandern weiße blutkörperchen in den verletzten bereich der muskelzelle. nach einem workout werden kurze zeit später bereits satellitenzellen aktiviert, die sich in der nähe des verletzten gewebes befinden. diese vermehren sich in den nächsten tagen und werden als myoblasten bezeichnet. diese wandern in das verletzte gebiet der muskelfaser und verschmelzen miteinander zu sogenannte myotuben. myotuben enwickeln sich unter einfluß der im muskel befindlich, versorgenden nerven zu dem entsprechend abgestorbenen teil der muskelfaser. Die muskelzelle ist anschließend wieder vollständig regenriert und kann ihre volle leistungsfähigkeit entfalten.
fazit für ein hypertrophietraining:
· überschwelliger trainingsreiz muss erreicht werden
· dieser muss mikrotraumen provozieren, um satellitenzellen als initiator für hypertrophieprozesse zu aktivieren
· falsch ist anzunehmen, je größer die traumatisierung der zelle, desto größer der trainingsreiz
· je größer die traumatisierung, desto länger dauern die regenerationsprozesse
· ein optimum aus reizeinwirkung und regeneration muss gefunden werden
vielleicht hilft es dem ein oder anderen anfänger weiter, um sich eine vorstellung zu machen, wie hypertrophieprozesse in unserem körper funktionieren.
ergänzungen sind erwünscht
lg
sky

