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Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

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Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 19:52

Hallo Zusammen,

Ich dachte mir ich poste mal ein paar Infos zum Thema Wassereinlagerung. Ich unterteile die Infos in mehrere Bereiche, dann wird man von dem Mega Text auch nicht erschlagen ;-):

1. Einfluss von der Ernährung auf Wassereinlagerung
2. Einfluss von Steroiden auf die Wassereinlagerung
3. Gibt es einen Zusammenhang von der Einnahme von Kohlenhydrate und Aromatase


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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 19:53

1. Einfluss von der Ernährung auf Wassereinlagerung

Kohlenhydrate tragen dazu bei Wasser in Muskelgewebe einzulagern und zwar pro Gramm Kohlenhydrate ca. 2-3 Gramm Wasser. Das ist aber normalerweise kein großes Problem denn Kohlenhydrate geben einem auch in der Kur (Aufbaukur) so einige Vorteile da sie direkt als Energiequelle genutzt werden und für Kraft und Ausdauer sorgen.

Das Problem mit der Wasserspeicherung hat man insbesondere durch den Konsum von kurzkettigen Kohlenhydraten wie Zucker, Fructose etc. da sie schneller aufgespalten werden, deshalb wenn kurzkettige KH, dann am besten direkt nach dem Training, ansonsten natürlich komplexe KH wie Reis, Haferflocken etc…

Anders sieht es mit Salz aus. Salz begünstigt das Speichern von Wasser im Unterhautgewebe und genau das führt häufig zu einem aufgeschwemmten und dicken Aussehen. Aus diesem Grund ist es auch empfohlen immer ausreichend zu trinken (mind. 2-3 Liter Wasser) denn der Wasserkonsum schwemmt die Salze aus dem Körper und damit auch den Grund des Aufschwemmens.

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 19:55

2. Einfluss von Steroiden auf die Wassereinlagerung

Steroide welche aromatisieren wie z.B. Dbol, Testosteron führen dazu dass man Wasser insbesondere subkutan speichert und nicht wie bei KH im Muskel selber. Das führt dazu dass man weich und schwammig aussieht. Auch führt es dazu dass man z.B. auch Wasser im Gesicht in den Fingern speichert, eben subkutan unter der Haut.
In dieser Studie findet man mehr Details:

Anabolic Steroids in Athletics: Crossover Double-blind Trial on Weightlifters
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article ... 9-0023.pdf

Den Athleten wurde Dianabol gegeben (10-25mg)

Zitat:
1. „……their body weights rose (though this seemed to be associated with water retention)……”
2. “The drug caused weight gain but this was not maintained after its withdrawal in spite of persisting athletic improvement, which suggests that the gain may have been due more to water retention than to increased muscle mass.“

Hier eine weitere Studie zu dem Thema:

Independent and Combined Effects of Testosterone and Growth Hormone on Extracellular Water in Hypopituitary Men
Quelle: http://jcem.endojournals.org/content/90/7/3989.short

Den Teilnehmern wurde 250mg Testosteron Enantat verabreicht.
Ergebnis:

Zitat: „GH and testosterone exerted independent and additive effects on ECW. The mechanisms of fluid retention for both hormones are likely to be exerted on the renal tubules. This is the first direct evidence that testosterone increases ECW.” (ECW = extra cellular water)

Zum Thema Östrogen wurde in dieser Studie folgendes festgestellt:

Long-term effects of high-dosage estrogen therapy in men with coronary heart disease
Quelle: http://www.sciencedirect.com/science/ar ... 8163900924

Zitat: "…..but there were significant side-effects, including breast hypertrophy and testicular atrophy accompanied by loss of sex function. Serious side-effects such as water retention….."

Hier eine weitere Studie zum Thema Östrogen und Wassereinlagerungen:
http://ajpregu.physiology.org/content/274/1/R187.full.pdf

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 19:56

3. Gibt es einen Zusammenhang von der Einnahme von Kohlenhydrate und Aromatase

Eine weiter wichtige Frage in dem Zusammenhang die es zu klären gilt ist ob es einen Zusammenhang zwischen Kohlenhydrate und Aromatase gibt.

Offensichtlich gibt es auch hier einen indirekten Link. KH werden, egal ob sie kurzkettig oder langkettig sind IMMER zu Glukose gespalten und gelangen in dieser Form als Energie in den Körper. Der einzige Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen KH ist die Geschwindigkeit in der sie aufgespalten werden. Kurzkettige geraten fast unmittelbar und vollständig als Glukose in den Blutkreislauf, wohingegen langkettige KH über einen längeren Zeitraum gespalten werden.

KH haben einen Einfluss auf den Insulinspiegel (Blutzuckerspiegel). Bei kurzkettigen KH steigt der Insulinspiegel steil an und ist wesentlich erhöht. Bei langkettigen KH steigt der Insulinspiegel nicht so steil sondern erreicht durch das langsame Spalten der KH einen stabilen Level.

Warum erkläre ich das alles? Ganz einfach es ist in verschiedenen Studien nachgewiesen worden dass der Insulinspiegel die Aromatase beeinflusst. Hoher Insulinspiegel = höhere Aromatase. Hier eine Studie die den Zusammenhang darstellt:

The effect of insulin on aromatase activity in isolated human endometrial glands and stroma
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3322018

Zitat:"These data suggest the following conclusions: (1) Insulin stimulates aromatase activity in both endometrial glands and stroma; (2) hyperinsulinemia may predispose to endometrial neoplasia by enhancing endogenous endometrial estrogen production."

Zusammenfassung:

1. KH haben einen direkten Einfluss auf den Wasserhaushalt im Körper. Pro Gramm KH werden ca. 2-3 Gramm Wasser gespeichert

2. Die Wasserspeicherung durch Kohlehydrate erfolgt im Muskelgewebe selber

3. Wasserspeicherung durch Testosteron erfolgt subkutan

4. Östrogen begünstigt und verstärkt die Wassereeinlagerung

Ein höherer Insulinspiegel verstärkt die Aromatase Aktivität was erklärt warum die Einnahme von KH einen weiteren wichtigen Einfluß auf die Wasserspeicherung in der Kur hat denn es wird nicht nur durch die KH selber mehr Wasser im Muskel aufgenommen sondern zusätzlich die Umwandlung von Testo zu Östrogen (Aromatase) verstärkt wodurch wiederum eine zusätzliche subkutane Wasserspeicherung erfolgt

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon high » 27.12.2011, 20:05

Danke Abu,
du bist der beste! :top:
Von dir kann man wirklich eine Menge lernen und Fehler vermeiden.
Sauge deine Posts immer wissbegierig auf.

Gracias Amigo
:sun:
Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Abiad » 27.12.2011, 20:13

Was kann man speziell gegen Punkt 3 und 4 in einer Kur unternehmen außer viel trinken und auf kurzkettige KH verzichten?
A Vida é muito curta para se treinar leve. --> Das Leben ist zu kurz, um ein Training ausfallen zu lassen.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 20:18

Abiad hat geschrieben:Was kann man speziell gegen Punkt 3 und 4 in einer Kur unternehmen außer viel trinken und auf kurzkettige KH verzichten?


Man könnte z.B. ein AI verwenden um die Aromatase Aktivität/den Östrogenspiegel auf normalem Niveau zu halten. Ich habe es ja schon öfters gepostet das ich selber in einer Kur mit aromatisierenden Roids immer ein AI verwende, z.B. Ari mit 0,25mg eod oder e3d. Das kontrolliert den Östrogenspiegel und killt ihn nicht vollkommen- genau was wir wollen.....

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon engelbertio » 27.12.2011, 20:20

abuleh hat geschrieben:
Abiad hat geschrieben:Was kann man speziell gegen Punkt 3 und 4 in einer Kur unternehmen außer viel trinken und auf kurzkettige KH verzichten?


Man könnte z.B. ein AI verwenden um die Aromatase Aktivität/den Östrogenspiegel auf normalem Niveau zu halten. Ich habe es ja schon öfters gepostet das ich selber in einer Kur mit aromatisierenden Roids immer ein AI verwende, z.B. Ari mit 0,25mg eod oder e3d. Das kontrolliert den Östrogenspiegel und killt ihn nicht vollkommen- genau was wir wollen.....

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meinst du da reicht eine viertel tab ari eod ? Oder doch lieber ed 0,25mg ?
Spiele auch mit dem gedanken ari zu nutzen da ich noch massig davon habe und bevor sie ablaufen.......... :D

übrigens super Beitag :top:
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon offenbacher-82 » 27.12.2011, 20:21

super thread, vielen dank :top:

Lg
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 20:23

engelbertio hat geschrieben:
abuleh hat geschrieben:
Abiad hat geschrieben:Was kann man speziell gegen Punkt 3 und 4 in einer Kur unternehmen außer viel trinken und auf kurzkettige KH verzichten?


Man könnte z.B. ein AI verwenden um die Aromatase Aktivität/den Östrogenspiegel auf normalem Niveau zu halten. Ich habe es ja schon öfters gepostet das ich selber in einer Kur mit aromatisierenden Roids immer ein AI verwende, z.B. Ari mit 0,25mg eod oder e3d. Das kontrolliert den Östrogenspiegel und killt ihn nicht vollkommen- genau was wir wollen.....

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meinst du da reicht eine viertel tab ari eod ? Oder doch lieber ed 0,25mg ?
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Die Ari Tabs haben normalerweise 1mg. Wenn Du also 1/4 nimmst, hast Du ja 0,25mg.....mir reicht das übrigens und Du kannst es in der Kur immer und jederzeit anpassen, mal ne halbe Tab, Abstand vergrößern oder verringern usw.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon engelbertio » 27.12.2011, 20:25

abuleh hat geschrieben:
engelbertio hat geschrieben:
abuleh hat geschrieben:
Abiad hat geschrieben:Was kann man speziell gegen Punkt 3 und 4 in einer Kur unternehmen außer viel trinken und auf kurzkettige KH verzichten?


Man könnte z.B. ein AI verwenden um die Aromatase Aktivität/den Östrogenspiegel auf normalem Niveau zu halten. Ich habe es ja schon öfters gepostet das ich selber in einer Kur mit aromatisierenden Roids immer ein AI verwende, z.B. Ari mit 0,25mg eod oder e3d. Das kontrolliert den Östrogenspiegel und killt ihn nicht vollkommen- genau was wir wollen.....

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übrigens super Beitag :top:


Die Ari Tabs haben normalerweise 1mg. Wenn Du also 1/4 nimmst, hast Du ja 0,25mg.....mir reicht das übrigens und Du kannst es in der Kur immer und jederzeit anpassen, mal ne halbe Tab, Abstand vergrößern oder verringern usw.


ok danke dir :top:
ich versuch erstmal 0,25mg eod und dann mal schauen wie 0,25mg ed wirkt
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Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Pfiffle » 27.12.2011, 20:29

Klasse!!!!!

Gibts eine Auflistung was lang- und kurzkettige Kh sind? Ich meine Benannt.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Abiad » 27.12.2011, 20:34

Ist es bei Exemestan (Aromasin) auch möglich eine 25 mg Kapsel alle 2 oder 3 Tage einzuwerfen?
Im Schwarzen Buch steht dies als Empfehlung, würde mich interessieren ob das jemand schon mal getestet hat.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 20:49

Abiad hat geschrieben:Ist es bei Exemestan (Aromasin) auch möglich eine 25 mg Kapsel alle 2 oder 3 Tage einzuwerfen?
Im Schwarzen Buch steht dies als Empfehlung, würde mich interessieren ob das jemand schon mal getestet hat.


Jepp, hatte in meiner letzten Kur Aromasin. Es war Ulab und 20mg dosiert. Ich habe 10mg eod gefahren. Ich persönlich bin aber mit Ari irgendwie besser zurecht gekommen was die richtige Dosierung betrifft. Vorteil von Aromasin ist aber dass es ein Typ 1 AI ist. Das heißt du musst es nicht ausschleichen am Ende da es ein suicide AI ist das das Aromatase Enzym dauerhaft ausschaltet. Es dauert einige Zeit bis der Körper neue produziert. Bei Typ 2 AIs wie z.B. Arimidex ist das anders, sie besetzen das Aromatase Enzym nur temporär. Der Körper produziert aber in der Zeit neue Enzyme. Wenn nun die besetzten Enzyme wieder frei werden, kumulieren sie mit den Neuen und man bekommt einen Östrogen Rebound!

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Maniac683 » 27.12.2011, 21:16

Klasse!

Vor Allem Danke für die verlinkten Studien in Part 2!! Da hab ich mal ordentlich Lesestoff :))


Pfiffle hat geschrieben:Gibts eine Auflistung was lang- und kurzkettige Kh sind? Ich meine Benannt.

Wiki hats drin unter Kohlenhydrate


Edit: Ähm, sry. Vergessen in welchem Forum ich bin. Hier les ich doch nur ... War somit mein 1. Post... Trotzdem danke :)
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 27.12.2011, 21:25

Maniac683 hat geschrieben:Klasse!

Vor Allem Danke für die verlinkten Studien in Part 2!! Da hab ich mal ordentlich Lesestoff :))


Pfiffle hat geschrieben:Gibts eine Auflistung was lang- und kurzkettige Kh sind? Ich meine Benannt.

Wiki hats drin unter Kohlenhydrate


Edit: Ähm, sry. Vergessen in welchem Forum ich bin. Hier les ich doch nur ... War somit mein 1. Post... Trotzdem danke :)


Danke Maniac683! Sag mal, war das Dein erster Post nachdem Du über 1 Jahr angemeldet bist?? :-?

Ich schlage vor Du stellst Dich im Anfänger Forum kurz der Gemeinde vor, ok? :w
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Maniac683 » 27.12.2011, 21:50

OffTopic: Hast du mein Edit gelesen?
Wie gesagt, ich hab hier eigentlich immer nur still mitgelesen - hab nur eben beim überfliegen deiner Studie nicht drüber nachgedacht wo ich gerade bin und mich aus dem Affekt bedankt ;)

Da ich ja nun aber schonmal hier bin, stelle ich mich die Tage mal vor :w
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Teletubi » 27.12.2011, 21:59

Ein Hoch auf Abuleh :gnd:
Hast es wieder einmal vereinfacht geschrieben,sodass es,alle verstehen können,bis auf die Studien,hab etwas mühe mit Englisch.
Anonsten Top :top:
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Prometeus » 27.12.2011, 22:17

Könnte dann bedeuten,das Hardgainer dann wesentlich weniger dazu neigen Wasser zu ziehen.
Zum einen,da sie weniger KFA haben. Da auch das Körperfett Stoffwechselaktives Gewebe ist und somit eine Aromatase von Roids begünstigt.
Zum anderen,weil man wohl darauf ausgehen kann,das sie nicht so sensibel auf Kohlehydrate reagieren was den Blutzuckeranstieg angeht und somit direkt den Insulinpeak.
Ich sehe das in letzter Zeit an mir.Ich benötige nur ganz wenige Kohlehydrate um einen massiven BZ Anstieg zu generieren.Bin Softgainer.
Das macht wohl auch zusätzlich den Unterschied von Soft und Hardgainern aus bzw. hängt damit in irgendeiner Art und Weise zusammen.
Folgende Seller oder Shops haben sich dazu entschlossen nach erhalt meines Geldes keine Ware an mich zu verschicken und mich abzuzocken:

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Sollte sich jemand der oben genannten Namen dazu entschliessen mir die bezahlte Ware doch noch zu schicken,werde ich sie aus dieser Liste natürlich wieder streichen.


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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon trunks3008 » 27.12.2011, 22:24

Es ist echt komisch befinde mich gerade in meiner 2 Kur. Dies mal habe ich so gut wie null wasser gezogen bei 450mg testo-e. Bei meiner ersten Kur testo e habe ich ein richtig dickes gesicht bekommen :-?

Ist vielleicht Testo e nicht gleich Testo e ? gibt es da besseres und schlechteres ?
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Prometeus » 27.12.2011, 22:30

Hast du Originale oder U-Lab verwendet.
Möglich das deine im Moment unterdosiert sind.Oder du ernährst dich anders als damals.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon inqui » 22.01.2012, 21:42

abuleh hat geschrieben:Offensichtlich gibt es auch hier einen indirekten Link. KH werden, egal ob sie kurzkettig oder langkettig sind IMMER zu Glukose gespalten und gelangen in dieser Form als Energie in den Körper. Der einzige Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen KH ist die Geschwindigkeit in der sie aufgespalten werden. Kurzkettige geraten fast unmittelbar und vollständig als Glukose in den Blutkreislauf, wohingegen langkettige KH über einen längeren Zeitraum gespalten werden.

KH haben einen Einfluss auf den Insulinspiegel (Blutzuckerspiegel). Bei kurzkettigen KH steigt der Insulinspiegel steil an und ist wesentlich erhöht. Bei langkettigen KH steigt der Insulinspiegel nicht so steil sondern erreicht durch das langsame Spalten der KH einen stabilen Level.


Das stimmt so nicht. Kurzkettige Kohlenhydrate müssen nicht zwingend schneller ins Blut wandern.

Ein Beispiel: Fruktose und Galaktose sind Einfachzucker und müssen in der Leber erst zu Glucose umgewandelt werden. Stärke dagegen ist langkettig, besteht nur aus Glucose und muss nur im Darm gespalten werden. Durch Stärke steigt der Blutglucosespiegel drastischer als bei Fruchtzucker.

Ein Wert der die Aufnahmegeschwindigkeit der Kohlenhydrate ins Blut widerspiegelt, ist der glykämische Index. Fruktose hat hier zum Beispiel einen GI von nur 20, Reis zum Beispiel 55.

Hier wird der GI halbwegs verständlich erklärt:
http://www.gsfood.ch/glykaemischer-inde ... 251-1.html
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon abuleh » 22.01.2012, 21:45

inqui hat geschrieben:
abuleh hat geschrieben:Offensichtlich gibt es auch hier einen indirekten Link. KH werden, egal ob sie kurzkettig oder langkettig sind IMMER zu Glukose gespalten und gelangen in dieser Form als Energie in den Körper. Der einzige Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen KH ist die Geschwindigkeit in der sie aufgespalten werden. Kurzkettige geraten fast unmittelbar und vollständig als Glukose in den Blutkreislauf, wohingegen langkettige KH über einen längeren Zeitraum gespalten werden.

KH haben einen Einfluss auf den Insulinspiegel (Blutzuckerspiegel). Bei kurzkettigen KH steigt der Insulinspiegel steil an und ist wesentlich erhöht. Bei langkettigen KH steigt der Insulinspiegel nicht so steil sondern erreicht durch das langsame Spalten der KH einen stabilen Level.


Das stimmt so nicht. Kurzkettige Kohlenhydrate müssen nicht zwingend schneller ins Blut wandern.

Ein Beispiel: Fruktose und Galaktose sind Einfachzucker und müssen in der Leber erst zu Glucose umgewandelt werden. Stärke dagegen ist langkettig, besteht nur aus Glucose und muss nur im Darm gespalten werden. Durch Stärke steigt der Blutglucosespiegel drastischer als bei Fruchtzucker.

Ein Wert der die Aufnahmegeschwindigkeit der Kohlenhydrate ins Blut widerspiegelt, ist der glykämische Index. Fruktose hat hier zum Beispiel einen GI von nur 20, Reis zum Beispiel 55.

Hier wird der GI halbwegs verständlich erklärt:
http://www.gsfood.ch/glykaemischer-inde ... 251-1.html



Danke für die Ergänzung. Das war mir in der Form nicht wirklich bekannt! :top:

Es ändert aber nichts an der Kernaussage, nämlich das die Ernährung einen entscheidenden Einfluß auf das Wasser ziehen in einer Kur hat!

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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon inqui » 22.01.2012, 21:52

auch dir danke, mir war das mit der Wassereinlagerung der KH nicht bekannt ;)
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Skybeam » 22.01.2012, 22:42

inqui hat geschrieben:
Hier wird der GI halbwegs verständlich erklärt:
http://www.gsfood.ch/glykaemischer-inde ... 251-1.html



der gi hat in der realität keine entscheidende bedeutung und kann vernachlässigt werden. das was wichtig ist bei der einnahme einer vollwertigen mahlzeit ist die "glykämische last". im gleichzeitigen verzehr verschiedener zuckerarten ist der gi nicht zu beachten und hat somit keine aussagekraft.

lg

ps: @abuleh
sehr guter beitrag digga
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon Skybeam » 22.01.2012, 22:57

sorry für manche rechtschreib -u. grammatikfehler, mit handy is es manchmal nicht so einfach :)
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon hans69 » 23.01.2012, 18:17

ich habe gelesen das 40g whey zu einer mahlzeit dazu den insulin ausstoß um bis zu 50% verringern können. stand mal in der flex keine ahnung woran das liegt oder leigen sol da eiweiß ja eigentlich auch zu eine rinsulin ausschüttung führt.

und das mit dme wasser ziehen; woran liegt das genau? daran das man mit insulin wasser zieht oder das kohlenhydrate kohlenwasserstoff verbindungen sind oder woran genau? ich les auch immer nur das kohlenhydrate wasser ziehen aber genau wieso steht nirgends :(
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon inqui » 25.01.2012, 12:31

hans69 hat geschrieben:ich habe gelesen das 40g whey zu einer mahlzeit dazu den insulin ausstoß um bis zu 50% verringern können. stand mal in der flex keine ahnung woran das liegt oder leigen sol da eiweiß ja eigentlich auch zu eine rinsulin ausschüttung führt.

und das mit dme wasser ziehen; woran liegt das genau? daran das man mit insulin wasser zieht oder das kohlenhydrate kohlenwasserstoff verbindungen sind oder woran genau? ich les auch immer nur das kohlenhydrate wasser ziehen aber genau wieso steht nirgends :(


wenns in der flex steht.....

Ballaststoffe reduzieren die Resorptionsgeschwindigkeit der KH, was einen niedrigeren Insulinanstieg mit sich zieht. Was noch eine Rolle hinsichtlich Insulinanstieg spielen könnte ist die die Insulinsensitivität der Muskulatur. Und die ist nach sportlichen Betätigungen, bzw. bei Sportlern generell etwas höher. Eiweiss spielt hier keine Rolle.

KH werden in der Muskulatur samt Wasser als Glykogen gespeichert, um als Energiequelle zu dienen.
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Re: Ernährung und Steroide: Einfluss auf Wassereinlagerung

Beitragvon CTR-K » 25.01.2012, 12:46

@ abuleh :top: :top: :top:

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Kur mit TE

Mir kommt es so vor als ob ich von Kur zu Kur weniger Wasser ziehe !

Dritte Kur im vgl. Zur Kur ersten deutlich weniger Wasser ! Vielleicht liegt es auch SD !?

Gruß
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