Abiad hat geschrieben:Gib mehr Waghalsige die das einsetzen als man glauben mag. Würde sogar mehr geben wenn die Verfügbarkeit nicht so schlecht wäre.
Badbull hat geschrieben:Hast Du es überhaupt schonmal genommen, bevor die jetzt hier losbrüllst??
Badbull hat geschrieben:Rauchen ist auch gefährlich und Drogen sind auch gefährlich. Schwarzes Toastbrot ist auch gefährlich und zu ficken ist auch gefährlich. Schreib Erfahrungen oder lass den Mund zu. Mir reicht es langsam, erst brüllst Du immer mit der gackernden Schafmasse gegen MOSAK oder spammst andere Threads mit unnötigen Aussagen voll.
Badbull hat geschrieben:Deswegen reden wir hier über Erfahrungen, frägst mal Wettkämpfer oder IFBB Athleten. Nur reden wenn man auch was erzählen kann. Ich konnte von Deinen Beiträgen bisher nichts lernen!!!
abuleh hat geschrieben:Hallo,
Das Video finde ich sehr lehrreich, Zitat:" DNP a diet drug of the past and better left in the past"
Sagt doch alles aus, oder?
~abuleh
Suppmeister hat geschrieben:In Überseeländern und in Holland ist es ein beliebtes Produkt, dort weiß man sich auch besser mit der Anwendung zu helfen. Es kommt halt immer darauf an was man vorhat und bereit ist dafür zu geben. Es geht hier nicht um Gefährlichkeit, es geht hier um ein sehr effektives Medikament welches viele nicht anzuwenden wissen und deswegen davon abraten. Nur weil es ein zwei Todesfälle gab, bedeutet das nicht das jetzt die halbe Welt sterben wird. Von Viagra gab es zigtausend Herzinfarkte und trotzdem wenden es Millionen an. An Lungenkrebs sterben auch Millionen und trotzdem wird Werbung in Kinos für Zigaretten gemacht.
Die Anwendung muss kontrolliert sein und sollte auch nicht länger als 14 Tage stattfinden. Die Dosierungsmenge sollte in der zweiten Woche auch nicht 400mg überschneiden. Die Wasserzufuhr sollte gut gedeckt sein und auch der Vitaminhaushalt sollte nicht unterdosiert werden.



hans69 hat geschrieben:haha, als ich den thread titel gelesen hatte und dann den ersteller MOSAK dahcte ich so: DNP? deutsch nationale partei?nichts gegen dich mosak aber du hatets ja schon soin paar andere threads dehsalb...
aber wenn das den stoffwechsel so krass erhöht wie ihr meint sind dann nciht auch ruuckzuck alle muckis weg wenn man nicht haufen weise stoff schmeißt? udn wenn das so gefählich ist wieso ist das dann in "ganz normalen" supps drinne?
BonusPunkt hat geschrieben:Wirkungsweise von DNP beim Menschen
Dieses Themengebiet ist recht komplex, da es mit der Art und Weise zu tun hat, wie der Körper aus Nahrung Energie gewinnt. Die Wissenschaft, die sich damit beschäftigt, nennt man Bioenergetik.
Ich will mal den Versuch machen, die Zusammenhänge so darzustellen, dass man sie auch ohne Biologie-Studium einigermaßen nachvollziehen kann.
Ein paar Dinge muss man wissen um verstehen zu können, wie DNP in den Prozess der Energiegewinnung eingreift:
Es gibt einen Energieträger, der im Zellstoffwechsel eine besonders wichtige Rolle spielt: ATP (Adenintriphosphat). Wenn in der Zelle Energie bereitgestellt werden muss, dann geschieht dies meist in Form von ATP. Wenn ich z.B. jetzt gerade meinen Bizeps anspanne, dann brauchen die Muskelzellen dafür eine Art Treibstoff. Und das ist ATP.
Hergestellt wird ATP in den sogenannten "Mitochondrien". Mitochondrien sind Teile von Zellen, und da sie den Energieträger ATP herstellen, nennt man sie auch die "Energiekraftwerke" der Zellen. Nicht alle Zellen haben gleich viele Mitochondrien. Zellen, die viel Arbeit verrichten müssen, haben auch viele Mitochondrien. Das gilt z.B. für Muskezellen und Nervenzellen. Jede Muskelzelle besitzt also ihre eigenen kleinen Kraftwerke, die den Treibstoff ATP herstellen können. Den Prozess der Treibstoffproduktion in den Mitochondrien nennt man auch "oxidative Phosphorylierung".
Bevor die mit der Nahrung zugeführten Kalorien in den Mitochiendrien zu ATP verarbeitet werden können, muss noch ein anderer Schritt stattgefunden haben. Und das ist der sogenannte "Citratzyklus". Der bringt nämlich energiereiche Moleküle zu den Mitochondrien hin (NADH+H+ und FADH2 - ist jetzt egal, was das genau ist). Und in diesen energiereichen Molekülen stecken die Kalorien aus der Nahrung, bevor mit deren Hilfe in den Mitochondrien der Zell-Treibstoff ATP hergestellt werden kann
Fassen wir den Prozess der ATP-Erzeugung kurz zusammen:
Der Citratzyklus bringt die Kalorien aus der Nahrung in Form von energiereichen Molekülen zu den Mitochondrien. In den Mitochondrien startet daraufhin die Treibstofferzeugung, auch oxidative Phosphorylierung genannt. Die oxidative Phosphorylierung macht aus den energiereichen Molekülen energiereiches ATP. Und damit den Treibstoff, der von der Zelle verwendet werden kann.
Wichtig ist hierbei noch, dass die Anlieferung der energiereichen Moleküle und die oxidative Phosphorylierung "gekoppelt" sind. D.h.: Immer dann, wenn die energiereichen Moleküle angeliefert werden, setzt auch die oxidative Phosphorylierung ein, also die Herstellung des Zell-Treibstoffes ATP.
Und genau das ist die Stelle, an der DNP "angreift". Durch DNP wird die oxidative Phosphorylierung nämlich von der Anlieferung der energiereichen Moleküle entkoppelt. D.h.: Die energiereichen Moleküle werden weiterhin angeliefert, jedoch setzt nun nicht mehr die oxidative Phosphorylierung ein, also die Umsetzung der Energie in den Zell-Treibstoff ATP. Und das hat zwei Konsequenzen:
Die angelieferte Energie verpufft unkontrolliert zu Wärme. Dadurch kommt es zu der stark erhöhten Körpertemperatur ("Dieting by Cooking Yourself").
Es wird kein ATP mehr gebildet (oder nur noch sehr viel weniger).
Die Zellen werden dadurch quasi "ausgehungert" und der Körper versucht, dies zu kompensieren. Dazu werden alle anderen Reserven genutzt, die als Energielieferanten dienen können. Die Leber gibt dann mehr Glukose frei und der Körper baut Fett ab als alternative Quelle für ATP. Das ist dann auch der Effekt, der zu der dramatischen Gewichtsabnahme führt.
Besonders problematisch ist hierbei, dass diese Prozesse der Energiegewinnung anaerob, also ohne Beteiligung von Sauerstoff stattfinden. Denn Endprodukte der anaeroben Prozesse sind Milchsäure und Äthanol, was zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann.
Nebenwirkungen von DNP
Diese sind wahrlich vielfältig - man muss sich vor Augen führen, dass man mit DNP bewusst eine hochtoxische Substanz schluckt. DNP war niemals für den Gebrauch als Medikament zur Gewichtsreduktion gedacht.
Aufgrund der Menge der Nebenwirkungen werde ich diese jeweils nur grob skizzieren.
Nebenwirkungen bei Wirkungseintritt (die hat eigentlich jeder):
Fieber (39-40 Grad)
Ständiges Schwitzen
Kreislaufprobleme
Trockener Mund
Kopfschmerzen
Manchmal Übelkeit
Weitere und mögliche Nebenwirkungen
Kardiovaskulär
Blutdruckabfall
Herzrasen (Tachykardie)
Herzrhythmusstörungen
plötzlicher Herztod
Lunge (Pulmonal)
Luftnot (Dyspnoe)
Aspirationspneumonie (schwere Form der Lungenentzündung)
Lungenödem
Neurologisch (Nerven, Gehirn, ...)
Kopfschmerzen
Unruhe
Hirnödeme
Koma
Stoffwechsel (Metabol)
Überhitzung, Hitzeschlag (Hyperthermie)
Dehydration
Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)
Zerstörung der quergestreiften Muskulatur (Rhabdomyolyse -> nierentoxisch)
Endokrin
Schilddrüsenfehlfunktion
erhöhter Blutzuckerspiegel
Gastrointestinal
Bauchschmerzen
Brechreiz
Erbrechen
Blutkrankheiten (Hämatologisch)
Blausucht (Zyanose, Blaufärbung des Gesichts wegen Sauerstoffmangel im Blut)
Gesteigerter Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolytische Anämie)
Veränderung des Blutfarbstoffes mit Störung des Sauerstofftransports (Methämoglobinämie)
Störung bei der Bildung von weißen Blutkörperchen (kongenitale Neutropenie, Kostmann-Syndrom -> Infektionsgefahr)
Zerstörung der weißen Blutkörperchen (Agranulocytose -> Aussetzen des Immunsystems)
Haut (Dermal)
Gelbliche Hautfärbung
Brennen der Haut
Augen
Linsentrübung, grauer Star
Brennen
Nieren
Ungenügende Funktion der Nieren (Niereninsuffizienz)
Nierenversagen
Leber
Leberstörungen
Leberversagen
Zu nennen ist natürlich noch Multiorganversagen im fortgeschrittenen Stadium einer DNP-Vergiftung.
Und dann bleibt da noch der Umstand, dass DNP auch krebserregend (karzinogen) und erbgutschädigend (mutagen) sein könnte. Zumindest findet man diese Information in diversen Gefahrstoffverordnungen zum Umgang mit chemischen Stoffen.
So richtig belegt scheint dies aber nicht zu sein, denn die Studienlage ist hier äußerst dünn. Demerec et al. fanden 1951 heraus, dass DNP Mutationen beim Bakterium E. Coli verursacht. Salmonellen-Bakterien scheinen dagegen davor gefeit zu sein (Deflora, 1981).
Studien zur Karzinogenität gibt es nur im Zusammenhang mit der Wirkung auf die Haut (Spencer et al., 1948; Boutwell & Bosch, 1959; Stenback & Garcia, 1975). Und da konnte eine krebserregende Wirkung nicht bewiesen werden.
Die sogenannte "fruchtschädigende" Wirkung ist dagegen im Tierversuch gezeigt worden (z.B. Gibson, 1973). Ob diese Erkenntnis so wesentlich ist, würde ich bezweifeln - in der Schwangerschaft DNP zu schlucken scheint mir ungefähr so vernünftig, als würde man sein Baby zum Trocknen in die Mikrowelle setzen ...
In aktuellen medizinischen Studien wird die letale (also die tödliche) Dosis DNP mit 1 bis 3 Gramm angegeben (z.B. Suozzi et al., 2005). Diese Angabe bezieht sich jedoch auf eine Einmaldosis, und die Pharmakokinetik von DNP ist unklar. Die Halbwertszeit scheint aber lange genug zu sein, so dass eine Kumulierung stattfindet. Eine Studie beschreibt z.B. einen Fall, bei dem ein Bodybuilder 4 Tage lang DNP mit jeweils 600 mg/Tag eingenommen hatte und dann einen Tag später gestorben ist (McFee et al., 2004).
Wahrscheinlich lassen sich die meisten DNP-Todesfälle darauf zurückführen, dass der Kumulierungseffekt nicht beachtet worden ist. Die Menschen reagieren wie immer verschieden, und wenn die persönliche letale Dosis bei 1 Gramm liegt, dann kann diese Menge im Körper nach einigen Tagen erreicht werden, auch wenn man pro Tag deutlich weniger einnimmt.
Einer der gängigen Ansätze ist eine Gabe über 3 - 5 Wochen nach einem on/off-Schema. Jeweils eine Woche "on" und die folgende Woche "off". Dadurch, dass die on-Phase immer "nur" eine Woche dauert, soll die Kumulierung vermieden werden. Dass das funktioniert, würde ich allerdings nicht unterschreiben, denn die aus der medizinischen Literatur bekannten DNP-Todesfälle haben sich meist einige Tage nach Beginn der Einnahme ereignet.
Im Web werden Dosierungen von 2 - 10 mg/kg Körpergewicht und Tag empfohlen. Das würde dann bedeuten, dass ein Mann mit 100 kg pro Tag bis zu 1 Gramm DNP zu sich nehmen könnte. Bei solchen Vorschlägen lassen aus meiner Sicht die Engel grüßen ...
Als DNP in den 30er Jahren massenhaft zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt wurde, kam meist eine Dosis von 300 mg/Tag zum Einsatz. Wie oben erwähnt, hat es auch bei der Dosierung Tote gegeben. Aber dann durch seltenere Nebenwirkungen wie Leberversagen oder Agranulocytose. Von Todesfällen, bedingt durch Hypermetabolismis und damit verbundene Nebenwirkungen wie Überhitzung, metabolische Azidose und Rhabdomyolyse ist mir durch Berichte aus dieser Zeit nichts bekannt.
Suppmeister hat geschrieben:Entschuldigung aber da steht doch selbst das sie einen Teelöffel genommen hat während 1-3g tödlich sein können. Auf den meisten DNP Packungen steht extra nicht länger als 14 Tage und nicht mehr als 400mg nehmen. Wer nicht lesen kann ist selber schuld. Ist genau wie beim Heroin, wer nicht hören will muss fühlen. Im Übrigen sind auch schon Millionen Menschen an Alkoholvergiftungen gestorben, soviel dazu das DNP schlecht wäre.

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