Muskelaufbau und abnehmen mit Fitness und Bodybuilding

Dehnen Ja/Nein

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Dehnen Ja/Nein

Beitragvon T][mO » 03.07.2006, 20:47

Hallo

ich frage mich grade ob es wirklich nötig ist sich beim DC zu dehnen, da ich den sinn dabei noch nicht ganz verstanden habe und allgemein auch nichts vom dehnen halte im BB. da ich demnächst nach DC trainieren möchte stellt sich für mich daher natürlich die frage ob ichs nicht einfach weg lassen kann?
Ein freund hat mir erzählt das er mit und ohne dehnen dc trainiert hat und das dass dehnen nur seine regernation verlängert hat und er es deswegen weg gelassen hat. Vertrete üprigens auch die Meinung das dehnen nur unnötig die regenertaion verlängert daher versteh ich das auch nicht warum man das beim dc machen soll.
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Dehnen is wichtig!

Beitragvon Tuxcubaxa » 04.07.2006, 19:28

Hallo du,

hab mich vor zich Jahren auch gesträubt einzusehen, warum das gut sein soll. Bin aber seit einigen Jahren beim Felsklettern dabei und kann dir sagen: ohne läuft nichts, und zwar weil man irgendwann unbeweglich wird.

Warum? Dein Muskel verkürzt sich, und zwar deshalb: Durch den Zellwandschaden wächst der Muskel. Drumherum ist die sog. fascia, ich bin jetzt kreativ und nenns die Muskeloberhaut. Diese fungiert in gewisser Weise wie ein Sehne. Der Muskel wächst, das heist die fascia wird durch das höhere Volumen bei der Bewegung kürzer. Sie fungiert also als limiter, wie eine Sehne. Besser also, man dehnt (sie), sonst rennt man irgendwann unbeweglich rum, obwohl man vielleicht gar nicht SOO viel drauf hat. Ich kenn es von ein paar Kumpels, welche vom Klettern fast einen Haltungsschaden weghaben; durch Muskelverkürzung. Sieht extrem scheiße aus. Viel Schlimmer: deine Gelenke fangen an falsch belastet zu werden. Wenn du alt und grau bist wirst du fluchen.

Das wäre der physiologische Teil der Erklärung. Dann wäre dann noch die Physio-biologische Erklärung: du regst deinen Muzskel-Stoffwechsel positiv an, weshalb man eben davon ausgeht, dass die Regenerationszeit verkürzt wird. Sehr strittiger Punkt, denn bewiesen wurde es nicht.
Dazu meine Theorien:

a) Man setzt allgemein sich abschwächenden Muskelkater mit guter Regeneration gleich. Beim Muskelkater ist Wasser in der Muskelzelle, das tut weh. Beim Stretchen wird es wieder rausgepresst, bzw. der Muskel wird so gedehnt, dass das pressende Wasser nicht mehr weht tut. Man geht also dann davon aus, dass- da ja kein Muskelkaterschmez mehr- die Regenerationszeit verkürzt wurde.
Wieder ein physiologischer Erklärungsversuch.

b) Regeneration beinhaltet auch Muskelwachstum: ob also der Schmerz direkt was mit Muskelwachstum zu tun hat ist nicht bewiesen. Denn eine Korelation zwischen Zellwachstum und Schmerz ist bei Muskeln in dem Maße unbekannt. Kann also sein die Wachstumsphase ist längst vorbei aber es tut immer noch weh wie sau.

Tu klagst darüber dass sich deine Regenartionszeit durch stretching verlängert. Weist du wie man richtig strecht? Wenn nicht rat ich dir DRINGLICHST dich mal auf ein paar Felskletterseiten umzuschauen und zu kucken, wie die Jungs es machen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, wie es immer so dargestellt wird. Nur so viel: man kann den Muskel durch falsches Stretching schädigen. Ist mir am Anfang auch paar mal passiert und das tat lange weh, eben länger als ein Muskelkater. Man muss stretching übern, und zwar MINDESTENS genauso wie Bewegungsabläufe beim Gewichtepacken. Du musst das richtige Limit nämliche erst kennenlernen.

Ich bin mir deshalb sicher, dass du falsch strechst. Wenn du so strechst wie man es in manchen Foren vorschreibt, würde ich mich nicht wundern. Da ist die Rede von sog. "Extremstretching". HILFE! Macht nicht so einen Scheiß! Das ist verdammt gefährlich!
Das Ding ist nämlich so: Die Jungs die das hier so locker beschreiben sind alles ganz schöne Pakete, das heist die haben SO DERBE Muskeln, dass denen das nichts ausmacht sich so derb zu stretchen. Ich weiß nicht wie weit du bist, aber ich bin mir sicher ein normales Stretchprogramm tuts auch am Anfang.

Das ganze hat noch einen positiven Nebeneffekt: die Definition der Muskeln wird besser.

Also: gehs gaanz langsam und vorsichtig an. Immer mal wieder, zwischendurch, ist janz jesund.

Viele Grüße,

Tux
endlich mla wieder in Form!!!
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Beitragvon happyrainer » 04.07.2006, 19:46

hi, :)
ihr sollt stretchen aber richtig.
das andere brimbamborium wie im im fitnesstempel könnt ihr lassen.
trizeps-stretching;20 kg kurzhantel hinter den kopf,50 sekunden runterdrücken,das für beide arme und fertig.
wenn man will kann man auch mehr gewicht nehmen.

grüße :w

rainer
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Re: Dehnen Ja/Nein

Beitragvon Tribu » 08.07.2006, 18:55

T][mO hat geschrieben:Hallo

ich frage mich grade ob es wirklich nötig ist sich beim DC zu dehnen, da ich den sinn dabei noch nicht ganz verstanden habe und allgemein auch nichts vom dehnen halte im BB. da ich demnächst nach DC trainieren möchte stellt sich für mich daher natürlich die frage ob ichs nicht einfach weg lassen kann?
Ein freund hat mir erzählt das er mit und ohne dehnen dc trainiert hat und das dass dehnen nur seine regernation verlängert hat und er es deswegen weg gelassen hat. Vertrete üprigens auch die Meinung das dehnen nur unnötig die regenertaion verlängert daher versteh ich das auch nicht warum man das beim dc machen soll.


Hi :glind:
...klar das gehört alles zusammen!
"Aus jeder Übung die wir nehmen, wird ein Maximum an Muskulatur angespannt und bearbeitet."

Semchem hat das mal erklärt..
Ich hab nicht alles verstanden, aber ich probiers mal .

Erstens:
Eine Dehnung ist immer das Gegenteil einer Kontraktion, is ja logisch. Siehe hier zum Beispiel:

http://mgkfaq.de.tt/

Im einfachsten Falle ist nun eine Übung Kontraktion und Dehnung. Kontraktion dann, wenn sich meine Muskeln zusammenziehen, um die Bewegung zu ermöglichen. Dehnung dann, wenn sich die Bewegung umkehrt, ich der Schwerkraft beim Klimmzug zum Beispiel den Vorrang lasse.

Kontraktion beim Klimmzug ->
Wenn ich mich hochziehe.

Dehnung beim Klimmzug ->
Wenn ich mich nach unten gleiten lasse. Die komplette Dehnung ist dann natürlich erreicht, wenn ich nicht mehr weiter nach unten kann, das spürt man dann auch als Ziehen in den Muskeln.

Noch ein Beispiel.

Kontraktion beim Dippen ->
Wenn ich mich nach oben drücke

Dehnung beim Dippen ->
Wenn ich nach unten gehe.

So kann ich zum Beispiel bei diesen Übungen ganz einfach dehnen, in dem ich mich einfach unten hängen lasse. Am besten wäre es wenn die Beine Kontakt mit dem Boden haben, denn dann kann ich die Dehnung sehr gut dosieren.

Und noch ein Beispiel:
Bankdrücken. Kontraktion, wenn ich nach oben drücke, Dehnung, wenn die Hantel zur Brust kommt. Für die Homepumpies unter uns, wir nehmen statt der seben benutzen Hantel, besser 2 ganz kleine Kurzhanteln, und begeben uns in die unterste Position. Wie schon im anderen Thread erwähnt, LANGSAM, Dehnreflex, drinne bleiben, und Reflex ausklingen lassen, weiter in die Dehnung. Es wird warm. Nach ca. 50 Sekunden hören wir mit dem Dehnen auf. Eine sehr gute Entspannung haben wir hinter uns.


Kreuzheben:
Ist auch ein gutes Beispiel, sowie die Kniebeuge auch. Hierbei lassen wir nach dem Trainingssatz die Hanteln plumpsen, und nehmen etwas leichtes, oder gar nichts in die Hände, und gehen einfach so gut es geht nach unten. So gehen wir bei der Beuge in die tiefe Hocke, und verharren dort, beim Kreuzheben, da beugen wir uns nach vorne, mit gestreckten Beinen.
Versucht aber immer an die Grundregeln des Stretchings zu denken. So soll man beim Kreuzhebestretch zum Beispiel nicht mit dem Kopf das Knie berühren, sondern mit dem Bauch den Oberschenkel. Hieraus resultiert in der Regel, dass man den Rücken gerade hält.


Machs simpel, so wie oben beschrieben. Geh in die soeben gemachte Übung, und da dann in die Dehnungsposition. Falls dies nich so einfach ist, oder nich so effektiv wäre, dann gibts Ausweicher. Bankdrücken=Butterflystretch.
Rudern = Pulloverstretch
etc.

Hier hilft dir der Link vom Gerd sehr gut weiter.

Nehmen wir mal an, du machst ne Trizepsübung. Du kannst nun gucken, ob dir die gerade gemacht Übung genug Dehnung gibt, oder du suchst dir ein Äquivalent. Für den Trizeps kennt man fast nur einarmige Übungen. Die kannste locker 2armig machen, damit ein Arm nicht in zeitlichem Verzug gestretcht wird. So kennt man ja den Stretch über Kopf. Macht man aber jetzt einfach mal eine bekannte Übung etwas anders (weil wir ja auch alle unsere Anatomie so gut kennen), dann kommt z.B. folgendes bei raus:

Arm strecken=Trizepsfunktion. Dehnung wäre Armbeugen. So wie es zum Beispiel der Stretch über Kopf macht. Noch eine Trizepsfunktion ist aber auch die Retroversion. Verbindet man beides, so hat man eine gebeugte Anteversion.

http://www.fitness-center.at/wissen/tra ... etch7.html
Die Übung neben dem Türrahmen, dieses umgekehrte Pullovern!

Stell dich vor eine Wand. Stabilisiere deinen Bauch, und fixiere ihn mit deinen Rumpfmuskeln. Lehne die Arme über Kopfhöhe an die Wand an. Beuge nun die Arme. Beuge dich nun auch nach vorne, wie auf dem Bild zu sehen ist. Du wirst nicht weit runtergehen können, gehe nur soweit wie es sich noch gut anfühlt (hierbei wirst du auch unweigerlich die Arme etwas strecken müssen). Machste hier einen auf Hektiker, oder Übertreiber, reißt dir problemlos was am Arm ab, also Obacht bei Stretching.



Wann solls sein?
Zitat:
directly after that rest pause set I go to extreme stretching flyes as I'll describe later

Keine große Pause, sofort wenne kannst.



Info am Rande:

Ich poste noch einmal das wichtigste Zitat, das man im Bodybuilding überhaupt finden kann. Das ist Grundgesetz Numero Uno:

Zitat:
die funktion des muskelsystems muß immer im zusammenhang der lage des leibes (und damit auch des muskels im verbund des gesammtapparates)im raum (schwerkraft etc.)und der zu bewältigenden aufgabe (handlung) angeschaut werden.[b]die funktion/aufgabe verändert sich mit der raumlage und intention[b].guck dir den o.g. muskel in seiner aktivität an wenn du hangelst,krabbelst und hier sehr wichtig, wenn du im 4füßlerstand den kopf anheben willst um ein aufstehen einzuleiten etc.du wirst merken, dass da einiges an variabilität drin ist -oft,wenn nicht immer sogar innerhalb eines gesammtmuskels (welcher ja aus zigtausend faserelementen besteht).


Intention aus dem Zitat:
Zitat:
Ich kann aus jeder Übung die ich habe, eine völlig andere Muskelbeteiligung ableiten, indem ich das Gewicht höher oder niedriger wähle. So kann der Überzug mal eben eine Brust, oder eine Latübung werden. Ebenso wird aus Klimmzügen ruckzuck ne Bizepsübung. Rudern, zackich ne Unterarmübung. Es macht keinen Sinn gegen einen argumentieren zu wollen, der sein eingesetztes Gewicht und die daraus resultierende Beteiligung nicht erkennt.


Das Gesetz der Irradiation.
Je höher das gewählte Gewicht, desto höher die Muskelbeteiligung. Aus Klimmzügen kann man bei ILB Intensitäten eine Superlatübung (isolierter) machen. Nimmt man Standardintensitäten, so werden mehr Muskeln verwendet. Nimmt man absolute Höchstlasten, so ist kein Muskel im Körper mehr sicher. Es muss jeder ran.

Frontheben ist also eine Schulterübung. Dann macht sie mal mit weniger Gewicht. Ui Ui Ui. Wo kommen also Delaviers Empfehlung für bestimmte Übungen her? Wenn man ein Gewicht wählen soll, das einem so 15 Wdh. ermöglicht? Gut erkannt, es soll dann eine isoliertere Übung werden, und daraus erfolgt eine "Definitionsübung", weil ein definierter Teil nun mehr arbeiten soll, als er sonst kann.


Einfaches Selbstbeispiel.
Ballt eine Faust. Schöne Unterarmmuskeln nicht?
Macht sie noch härter, spannt sie noch extremer. Ui, was machen denn die Oberarmmuskeln da?
Noch härter anspannen! Olala, was wollen die Schultern denn?
EXTREM ANSPANNEN!!!!!! Tjo, hier dürftet ihr soeben den gesamten Oberkörper angespannt haben, zumindest eine Seite davon.


Will heißen.
Wir bei Dante, wir nehmen solche Hardcoreextremweights. Es wird aus unserem Bizepscurl am Beintag eine Oberkörperübung draus. Das Kreuzheben ist kein Kreuzheben, es ist ein allesanspanner. Aus jeder Übung die wir nehmen, wird ein Maximum an Muskulatur angespannt und bearbeitet.


http://www.extrem-bodybuilding.de/phpbb/topic14649.html

Aber auch das statische halten macht sinn, nur zusammen funzt das Trainigssystem. :--: :w
Von Bodybuilder >>> Bild <<< für Bodybuilder. Euer Tribu :sun:
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Beitragvon Tuxcubaxa » 12.07.2006, 12:22

Hi happyrainer,

genau das ist das Problem. Du verschreibst hier ein Einheitsgewicht an jemanden, den du vorher noch nie in deinem Leben gesehen hast. Vielleicht bekommt er die 20 Kilo gar nicht hoch, dehnt sich aber damit. Das wäre für die Gelenke und Sehnen fatal!

Wenn er das hier liest, schläft dem Orthopäden das Gesicht ein, wenn er ne eigene Praxis hat freut er sich natürlich über mehr Arbeit.

Also: wenn hier überhaupt mit Gewichten gedehnt werden soll (es gibt so krasse Dehnübungen, da braucht man einfach kein Gewicht!), dann HÖCHSTENS mit der Hälfte von dem mit was ihr Trainiert! Also: Jemand macht Frewnchpress mit 20 Kilo pro Arm. Dann strecht bitte nur mit 10 Kilo! Alles andere was euch hier erzählt wird erzeugt nämlich wenns nicht von jemanden der Ahung hat überwacht wird, richtig fiese Spätschäden!

MfG
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Beitragvon happyrainer » 15.07.2006, 19:55

hi, :)
das was ich schrieb wird auch bei doggcrapp empfohlen.
was soll daran falsch sein?
iund wenn du gegen ein solches trainingssystem bist,warum liest du dann im doggcrapp-forum?
also laß den leuten ihren spaß.

gruß :w

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