Ich habe mal versucht einige wichtige Prinzipien isoliert zu schreiben um die wichtigsten Unterschiede zum klassischen Training zu verdeutlichen.
Ich kann nur jeden ernsthaft Trainirenden mal raten dieses System zu probieren. :--:
"Proteinanabolismusbooster, im Rotationsprinzip"
Schweres Training, extremes Stretching, viel Essen und noch mehr Protein.
Es basiert auf schweren Grundübungen und einer Belastungssteigerung von Training zu Training (Training nur alle 2 Tage). Ist eine Steigerung nicht mehr möglich, wird die Übung gewechselt.
Die Ernährung basiert darauf, dass die Eiweißmenge als einziger Makronährstoff gezählt wird, Energiebedarf wird hauptsächlich über Öl gedeckt, nach 18 Uhr kaum noch Kohlenhydrate, vorher ist (nach dem Verzehr der vorgegebenen Eiweißmenge) alles erlaubt, auch Kuchen etc.
Man führt nur einen Satz und Übung pro Muskel aus. Das Besonderer hieran ist aber, dass man jedesmal eine andere seiner 3 Übungen macht. So hat man am Montag zum Beispiel Bankdrücken, am Freitag Schräg mit KH, und am nächsten Mittwoch dann Maschinendrücken. Der eine Satz sieht so aus, dass man über das Muskelversagen hinaus trainiert, mit statisch haltendem, mit Nachdrücken, mit Rest-Pause-Prinzip (kurz absetzen, und nach ein paar Sekunden noch eine Wdh.). Hiernach soll man den Muskel dann dehnen.
Es beruht auf Proteinkatabolismus. Im PK heißt es, das man wächst indem man hohe Spannungen erzeugt. Sei es durch hohe Lasten, exzentrische und aber auch, und das ist das besondere, durch ungewohnte Übungen. Ungewohnt ist eine Übung nach ca. 7-14 Tagen nicht "Übung praktizierens", also 7-14 Tage zum Beispiel kein Bankdrücken sondern Schrägdrücken. Nimmt man eine ungewohnte Übung, so erzeugt der Muskel automatisch eine hohe Spannung, selbst bei sehr geringem Gewicht. Durch diese hohe Spannung wird Protein abgebaut, und dadurch muss es wieder eingebaut werden. Katabolismus erzeugt Anabolismus.
Im Normalfall wird dieses "ungewohnt" Prinzip so angewandt, dass man alle 2-4 Wochen seine Übungen komplett austauscht, oder die Reihenfolge wechselt.
Man wechselt erst wenn man nichts mehr rausholen kann, sei es Steigerungs-, oder Masseaufbautechnisch.
Doggcrapp setzt darüberhinaus noch eine Eiweißzufuhr von 400-500 Gramm pro Tag voraus.
Stretchen sofort nach dem Satz. Hast Du gerade mit dem Bankdrücken aufgehört musst du sofort diese Partie dehnen. Nicht im Anschluss nach allen Übungen, sofort nach dem einen Satz.
Es gilt immer sein bestmögliches in eine Übung zu stecken. Es gilt entweder das Gewicht oder die Wdh.zahl zu erhöhen. Was man macht ist einem selbst überlassen. Kommt man aber an dem Punkt an, in dem man sich in einer Übung nicht mehr steigern kann, dann wird diese Übung aus dem Plan gestrichen, und eine andere Übung muss her.



