Muskelaufbau und abnehmen mit Fitness und Bodybuilding

Creatin-Kur

Supplemente z.B. Creatin, sinnvoll anwenden!






Creatin-Kur

Beitragvon >$!MON< » 16.03.2005, 21:48

Hallo,

ich habe vor ziemlich bald eine Creatin-Kur zu machen. Hab mir schon Monohydrat aus der Internet-Apotheke bestellt.

Worauf sollte ich achten bei der Kur? Wie lange? Wie oft? Wie viel? usw.

Wie sieht´s aus mit Dextrose oder Traubensaft dabei?


Viele Grüße
>$!MON< :sun:
>$!MON<
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Beitragvon pitbull86 » 17.03.2005, 10:41

hi,
1.-2.Woche täglich 20g einnehmen(aufladephase)
und für weitere 6 wochen täglich 10 (erhaltungsphase).

du kannst creatin in traubensaft auflösen. wirkt am besten mit rotem traubensaft.

lies weiter, um zu wissen, worauf du achten muss und so.

Frage:
Kann man creatin auch mit milc einnehmen?

Antwort:
Die creatin einnahme mit milch ist nicht zu empfehlen. je nach fettgehalt der milch (3,5%, 1,5% oder 0,3%) hemmt das fett einen schnellen anstieg des blutzuckerspiegels und damit die insulinausschüttung. insulin beschleunigt aber die aufladung des muskels mit creatin, indem es die creatinmoleküle in die muskelzelle schleust. um den insulinvorteil zu nutzen, sollte creatin mit einem getränk eingenommen werden, das reichlich einfache zucker enthält. bewährt hat sich dafür roter traubensaft, der gut 15g natürlichen zucker pro 100ml aufweist. wenn man creatin unbedingt mit milch einnehmen möchte, dann empfehle ich die verwendung von entrahmter milch mit einem fettgehalt von 0,3%.



Frage:
Wirkt creatin auch, wenn es zu den mahlzeiten eingenommen wird?
(manche bekommen bauchschmerzen und blähungen, wenn sie creatin vor den mahlzeiten einnehmen)

Antwort:
Ja, Creatin kann auch zu einer mahlzeit eingenommen werden. allerdings handelt man sich damit die gleichen probleme ein, wie bei der einnahme mit milch: das in der mahlzeit enthaltene Fett verlangsamt den anstiég des blutzuckerspiegels und verringert so die insulinsusschüttung. die einlagerung des eingenommenen creatins in die muskulatur wird so nicht optimal ablaufen. wenn creatin trotzdem mit einer mahlzeit eingenommen wird, dann möglichst nur mit fettarmen und kohlenhydratreichen speisen.



Frage:
Wie wirkt creatin am besten?

Antwort:
Creatin wirkt am besten, wenn es mit einem kohlenhydratreichen getränk eingenommen wird. zum beispiel roten traubensaft. wenn man keinen roten traubensaft mag, gibt es sogar eine recht preisgünstige alternative, man rührt 50g traubenzucker, das entspricht etwa 5 leicht gehäuften eßlöffeln, in 300ml mineralwasser. diese mischung verhilt zu iene ebenso hohen insulinausschüttung, wie die 300ml roter traubensaft.



Frage:
Ist es wahr, dass man während creatin-kur auf kaffee verzichten sollte?

Antwort:
Leider ja. eine vergleichsstudie hat ergeben, das kaffee die positiven wirkungen von creatin fast vollständig unterbindet. es kam zwar bei beiden gruppen (eine gruppe erhielt 0,5g/kg creatin, die andere 0,5g/kg creatin und 5mg/kg coffein) zu einem deutlichen anstieg der creatinphosphatspiegel im muskel (4-6%). doch nur die gruppe, die allein creatin erhalten hatte, konnte die maximalkraft nach 6 tagen zwischen 10-23% (gemessen am quadrizepsmuskel).
Bei der gruppe, di auch coffein erhalten hatte, konnte keine steigerung der maximalkraft festgestellt werden. davei scheibt nicht die akute wirkung von coffein eine rolle zu spielen. selbst wenn der kaffeeverzehr gute 20 stunden zurücklag, konnte bei der kraftmessung keine steigerung festgestellt werden. auch wenn hier noch weitere untersuchungen nötig sind, um genau zu klären, wie coffein die creatinwirkung hemmt, sollte bei der creatinkur nicht nur auf kaffee, sondern auch auf schwarzen, grünen und mate-tee verzichtet werden oder der verzehr von koffeonhaltigen getränken zumindest in grenzen gehalten werden (dazu zählen auch Cola-Getränke!!)



Frage:
Die muskeln sehen nicht mehr so definiert, sondern eher glatt aus. kann das am creatin liegen?

Antwort:
eigentlich nicht, denn creatin verbessert die wassereinlagerung innerhalb der muskelzelle. das muskelvolumen nimmt zu und der muskel wird massiger. man sollte seine ernährung auf versteckte fette und einfachzucker überprüfen. in den meisten fällen ist eine schlecht ernährung die ursache für eine glatte muskulatur. zuviel fett und zucker führt zu einer verstärkten bildung von unterhautfettgewebe. zusätzlich kann es durch zuviel einfache kohlenhydrate zu einer vermehrten wasserspeicherung unter der haut (zwischen muskel und haut) kommen. der muskel ist zwar massiger, wirkt aber glatt. man sollte versuchen, den fettkonsum ebenso wie den zuckerkonsum einzuschränken.



Frage:
Was geschieht, wenn man während der aufladephase eine portion creatin vergisst? kommt es trotzdem zu einer erhöhten creatinspeicherung im muskel oder wird der aufladevorgeng dadurch unterbrochen?

Abtwort:
Nein, der aufladevorgang wird nicht unterbrochen. falls man einmal eine portion nicht einnemt, kann man die menge auf die verbleibenden portionen diese tages aufteilen. man sollte aber versuchen, während der aufladephase die creatin-portionen regelmässig zwichen den mahlzeiten einzunehmen, am besten im abstand von 1,5-2 stunden (je nach stoffwechsel) von der letzten mahlzeit. das ist nicht immer ganz einfach und derfordert etwas planung. aber nach paar wochen wechslet man ja bereits zur erhaltungsphase.



Frage:
Hat die einnahme von creatin eine negative auswirkung auf die leber?

Antwort:
die auswirkungen von creatin auf die lener, dem hauptproduzenten des creatins, sind noch völlig unbekannt. es wird jedoch vermutet, dass besonders hohe dosierungen (20-30g pro tag) ber einen längeren zeitraum eingenommen, sich negativ auf die körpereigen creatinsynthese auswirken können.
Auch die nierden werden belastet. durch die zusätzlich aufnahme von creatin wird vermehrt creatinin ausgeschieden. personen, dei an niereninsuffizienz (eingeschränkte fähigkeiten der nieren, die stickstoffhaltigen endprodukte des eiweißstoffwechsels auszuscheiden) leiden, sollte der arzt konsultiert werden, bevor die mit der einnahme von creatin beginnen. diese personen können die abbauprodukte des eiweißstoffwechsels nicht in ausreichendem maße ausscheiden und laufen gefahr, an nierensteinen zu erkranken.
das kommt jedoch sehr selten vor.


so, reicht das?
ich hoffe, ich könnte dir genug informarionen geben.
wie du siehst, habe ich auf die rechtschreibung nicht geachtet.
sonst häte das noch lange geaduert.
und bei so viel schreiben, sind auch bestimmt mehrere tippfehler drin.
aber mann kann es ja verstehen. das ist das wichtigste.
falls du noch weiteré fragen hast, kannst du ruhig fragen.
aber ich glaube nicht das du noch fragen hast. :wink: :wink: :wink:

ciao
pitbull86
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Beitragvon pitbull86 » 17.03.2005, 10:43

hi,
1.-2.Woche täglich 20g einnehmen(aufladephase)
und für weitere 6 wochen täglich 10 (erhaltungsphase).

du kannst creatin in traubensaft auflösen. wirkt am besten mit rotem traubensaft.

lies weiter, um zu wissen, worauf du achten muss und so.

Frage:
Kann man creatin auch mit milc einnehmen?

Antwort:
Die creatin einnahme mit milch ist nicht zu empfehlen. je nach fettgehalt der milch (3,5%, 1,5% oder 0,3%) hemmt das fett einen schnellen anstieg des blutzuckerspiegels und damit die insulinausschüttung. insulin beschleunigt aber die aufladung des muskels mit creatin, indem es die creatinmoleküle in die muskelzelle schleust. um den insulinvorteil zu nutzen, sollte creatin mit einem getränk eingenommen werden, das reichlich einfache zucker enthält. bewährt hat sich dafür roter traubensaft, der gut 15g natürlichen zucker pro 100ml aufweist. wenn man creatin unbedingt mit milch einnehmen möchte, dann empfehle ich die verwendung von entrahmter milch mit einem fettgehalt von 0,3%.



Frage:
Wirkt creatin auch, wenn es zu den mahlzeiten eingenommen wird?
(manche bekommen bauchschmerzen und blähungen, wenn sie creatin vor den mahlzeiten einnehmen)

Antwort:
Ja, Creatin kann auch zu einer mahlzeit eingenommen werden. allerdings handelt man sich damit die gleichen probleme ein, wie bei der einnahme mit milch: das in der mahlzeit enthaltene Fett verlangsamt den anstiég des blutzuckerspiegels und verringert so die insulinsusschüttung. die einlagerung des eingenommenen creatins in die muskulatur wird so nicht optimal ablaufen. wenn creatin trotzdem mit einer mahlzeit eingenommen wird, dann möglichst nur mit fettarmen und kohlenhydratreichen speisen.



Frage:
Wie wirkt creatin am besten?

Antwort:
Creatin wirkt am besten, wenn es mit einem kohlenhydratreichen getränk eingenommen wird. zum beispiel roten traubensaft. wenn man keinen roten traubensaft mag, gibt es sogar eine recht preisgünstige alternative, man rührt 50g traubenzucker, das entspricht etwa 5 leicht gehäuften eßlöffeln, in 300ml mineralwasser. diese mischung verhilt zu iene ebenso hohen insulinausschüttung, wie die 300ml roter traubensaft.



Frage:
Ist es wahr, dass man während creatin-kur auf kaffee verzichten sollte?

Antwort:
Leider ja. eine vergleichsstudie hat ergeben, das kaffee die positiven wirkungen von creatin fast vollständig unterbindet. es kam zwar bei beiden gruppen (eine gruppe erhielt 0,5g/kg creatin, die andere 0,5g/kg creatin und 5mg/kg coffein) zu einem deutlichen anstieg der creatinphosphatspiegel im muskel (4-6%). doch nur die gruppe, die allein creatin erhalten hatte, konnte die maximalkraft nach 6 tagen zwischen 10-23% (gemessen am quadrizepsmuskel).
Bei der gruppe, di auch coffein erhalten hatte, konnte keine steigerung der maximalkraft festgestellt werden. davei scheibt nicht die akute wirkung von coffein eine rolle zu spielen. selbst wenn der kaffeeverzehr gute 20 stunden zurücklag, konnte bei der kraftmessung keine steigerung festgestellt werden. auch wenn hier noch weitere untersuchungen nötig sind, um genau zu klären, wie coffein die creatinwirkung hemmt, sollte bei der creatinkur nicht nur auf kaffee, sondern auch auf schwarzen, grünen und mate-tee verzichtet werden oder der verzehr von koffeonhaltigen getränken zumindest in grenzen gehalten werden (dazu zählen auch Cola-Getränke!!)



Frage:
Die muskeln sehen nicht mehr so definiert, sondern eher glatt aus. kann das am creatin liegen?

Antwort:
eigentlich nicht, denn creatin verbessert die wassereinlagerung innerhalb der muskelzelle. das muskelvolumen nimmt zu und der muskel wird massiger. man sollte seine ernährung auf versteckte fette und einfachzucker überprüfen. in den meisten fällen ist eine schlecht ernährung die ursache für eine glatte muskulatur. zuviel fett und zucker führt zu einer verstärkten bildung von unterhautfettgewebe. zusätzlich kann es durch zuviel einfache kohlenhydrate zu einer vermehrten wasserspeicherung unter der haut (zwischen muskel und haut) kommen. der muskel ist zwar massiger, wirkt aber glatt. man sollte versuchen, den fettkonsum ebenso wie den zuckerkonsum einzuschränken.



Frage:
Was geschieht, wenn man während der aufladephase eine portion creatin vergisst? kommt es trotzdem zu einer erhöhten creatinspeicherung im muskel oder wird der aufladevorgeng dadurch unterbrochen?

Abtwort:
Nein, der aufladevorgang wird nicht unterbrochen. falls man einmal eine portion nicht einnemt, kann man die menge auf die verbleibenden portionen diese tages aufteilen. man sollte aber versuchen, während der aufladephase die creatin-portionen regelmässig zwichen den mahlzeiten einzunehmen, am besten im abstand von 1,5-2 stunden (je nach stoffwechsel) von der letzten mahlzeit. das ist nicht immer ganz einfach und derfordert etwas planung. aber nach paar wochen wechslet man ja bereits zur erhaltungsphase.



Frage:
Hat die einnahme von creatin eine negative auswirkung auf die leber?

Antwort:
die auswirkungen von creatin auf die lener, dem hauptproduzenten des creatins, sind noch völlig unbekannt. es wird jedoch vermutet, dass besonders hohe dosierungen (20-30g pro tag) ber einen längeren zeitraum eingenommen, sich negativ auf die körpereigen creatinsynthese auswirken können.
Auch die nierden werden belastet. durch die zusätzlich aufnahme von creatin wird vermehrt creatinin ausgeschieden. personen, dei an niereninsuffizienz (eingeschränkte fähigkeiten der nieren, die stickstoffhaltigen endprodukte des eiweißstoffwechsels auszuscheiden) leiden, sollte der arzt konsultiert werden, bevor die mit der einnahme von creatin beginnen. diese personen können die abbauprodukte des eiweißstoffwechsels nicht in ausreichendem maße ausscheiden und laufen gefahr, an nierensteinen zu erkranken.
das kommt jedoch sehr selten vor.


so, reicht das?
ich hoffe, ich könnte dir genug informarionen geben.
wie du siehst, habe ich auf die rechtschreibung nicht geachtet.
sonst häte das noch lange geaduert.
und bei so viel schreiben, sind auch bestimmt mehrere tippfehler drin.
aber mann kann es ja verstehen. das ist das wichtigste.
falls du noch weiteré fragen hast, kannst du ruhig fragen.
aber ich glaube nicht das du noch fragen hast. :wink: :wink: :wink:

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Beitragvon Tribu » 05.05.2005, 13:39

Hi :glind:

Das ist eine gute Idee. :--: :w
Frage:
Wie wirkt creatin am besten?

Antwort:
Creatin wirkt am besten, wenn es mit einem kohlenhydratreichen getränk eingenommen wird. zum beispiel roten traubensaft. wenn man keinen roten traubensaft mag, gibt es sogar eine recht preisgünstige alternative, man rührt 50g traubenzucker, das entspricht etwa 5 leicht gehäuften eßlöffeln, in 300ml mineralwasser. diese mischung verhilt zu iene ebenso hohen insulinausschüttung, wie die 300ml roter traubensaft.
Von Bodybuilder >>> Bild <<< für Bodybuilder. Euer Tribu :sun:
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Beitragvon trainee » 11.05.2005, 23:34

aber soweit mir bekannt ist doch die einnahme von creatin gleichzeitig mit traubensaft eher weniger von nutzen .. da das creatin doch nicht sofort in den blutkreislauf gelangt sondern erst leicht verzögert ... hierdurch ist also ein weniger sinnvoler effekt erzieht worden meines erachtens.

war nicht eine "art" faustregel : training --> creatin drink -- > 10 - 15 min after creatin drink traubenzucker präperate wie traubensaft ?

[edit]
In den ersten 5 Tagen sollte man 4mal je 5g Creatin Monohydrat zu sich nehmen. Im Anschluss für 4 bis 6 Wochen 2-3g pro Tag verteilt einnehmen. Die einzelnen Dosen sollten 5g nicht überschreiten, da sonst ein Teil des eingenommenen Creatins mit großer Sicherheit nicht vom Körper aufgenommen werden kann. [/edit]


gruß

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Beitragvon lord_burger » 12.05.2005, 09:30

Es ist meines Erachtens wirklich sinnvoll, zwischen der Kreatin-Einnahme und dem Dextrose-Schub etwa 30 Minuten verstreichen zu lassen aus besagtem Grund der verzögerten Kreatin-Resorptions-Zeit.

Zur Ladephase: hat sich größtenteils überholt, ist also nicht zwingend für den Erfolg notwendig, aber kann durchaus absolviert werden. Viele behaupten, die Wirkung setzt damit früher ein.

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Re: Creatin-Kur

Beitragvon dreamlandnoize » 29.07.2005, 17:55

Kreatin im Sport

Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt

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Nach Carnitin, dessen Einnahme in Form von Kapseln oder Getränken zur angeblichen ”Förderung” der Fettverbrennung (und damit einerseits zur Erleichterung des “Abspeckens“, andererseits zur Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit) immer noch von einigen Firmen hartnäckig beworben wird, obwohl dieses nicht gerade billige Unterfangen sich als wirkungs- und damit sinnlos herausgestellt hat (Carnitin wird als körpereigene Substanz bedarfsgerecht produziert, einen Mangel gibt es beim Gesunden nicht. Zusätzlich eingenommenes Carnitin wird nicht in seine Wirkstätte, die Muskelzelle, aufgenommen, es verbleibt nach Resorption aus dem Darm im Blut und wird wieder über die Nieren ausgeschieden - messbar ist also lediglich eine erhöhte Carnitinkonzentration im Blut, die aber ohne Bedeutung ist. Auch im hypothetischen Fall einer Carnitinaufnahme in die Muskelzelle bleibt dies für den Fettstoffwechsel bedeutungslos, da Carnitin nicht der geschwindigkeitsbestimmende und damit entscheidende Faktor für die Fettverbrennung ist - entscheidend ist vielmehr, wie viel freie Fettsäuren aus Muskel- und vor allem Fettgewebe mobilisiert werden können und wie viele Mitochondrien in der Muskelzelle mit den entsprechenden Enzymen für deren Verbrennung vorhanden sind, und das ist neben der genetischen Veranlagung in erster Linie eine Frage des gezielten Ausdauertrainings, siehe CARNITIN IM SPORT: DIE WAHRHEIT), ist jetzt mit Kreatin ein neuer ”Renner” auf den Markt gekommen.

Im Gegensatz zu Carnitin ist mit der Einnahme von Kreatin eine gewisse, individuelle Leistungssteigerung in bestimmten Sportarten (v.a. Kraftausdauer- und Schnelligkeitsausdauersportarten) möglich.

Was ist Kreatin?

Es handelt sich um keine künstliche, sondern um eine körpereigene Substanz, die in Leber und Niere aus drei Aminosäuren gebildet wird (Glycin, Arginin und Methionin, wobei letztere essentiell ist, d. h. mit der Nahrung zugeführt werden muss, weil diese Aminosäure nicht im Stoffwechsel erzeugt werden kann) und in der Muskelzelle, an Phosphat gekoppelt (à Kreatinphosphat), einen wichtigen, jedoch nur sehr kleinen Energiespeicher darstellt (”energiereiches Phosphat”), der zusammen mit ATP die höchstmögliche Energieflussrate (ATP-Gewinnung pro Zeit) und damit körperliche Maximalleistungen für einige Sekunden ermöglicht (anaerob-alaktazide Energiebereitstellung). Kreatinphosphat wird durch Spaltung zwar schnell verbraucht, aber in der Erholungsphase innerhalb kürzester Zeit (mehrere Sekunden bis wenige Minuten) in Zusammenspiel mit ATP wiederhergestellt (sog. Resynthese von Kreatinphosphat). [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]

Kreatin wird nicht nur im Körper synthetisiert, sondern vor allem auch mit Fleischnahrung (wie übrigens auch Carnitin) vom Organismus aufgenommen. Im Körper eines 70kg schweren Erwachsenen sind 100-120 Gramm Kreatin gespeichert, ca. 95% davon in der Skelettmuskulatur.

Zur Veranschaulichung: Fünf Gramm Kreatin (eine gängige Einzeldosis bei Kreatineinnahme) entspricht dem Gehalt von ca. 1.1 kg rohem Rindfleisch.

Mittels zusätzlicher Kreatineinnahme (sog. Supplementation) erhofft man sich eine Zunahme des Kreatinphosphats in der Muskulatur und damit einen größere Kapazität des Energiespeichers für körperliche Maximalleistungen. Damit sollte es (zumindest theoretisch) möglich sein, nicht nur die Maximalleistung selbst zu steigern, sondern diese auch länger aufrecht erhalten zu können - eine Überlegung, die vor allem für Sprintsportarten vielversprechend klingt.

Die wissenschaftliche Forschung über die orale Kreatin-Supplementation im Sport ist relativ jung. ”Harte”, wissenschaftlich belegte Daten gibt es noch nicht viele, dafür umso mehr empirische Ergebnisse und vor allem subjektive Erfahrungen, in erster Linie aus dem Bodybuilding, woher sich auch die gängigen Einnahmeschemata ableiten.

Positive Ergebnisse wurden bisher veröffentlicht z.B. bei:

· 10 x 6 Sekunden Fahrradergometrie bei 820 bzw. 880 Watt: Gesamtleistung verbessert.

· 3 x 30 Sekunden maximaler isokinetischer Krafteinsatz: bei den ersten zwei Serien Leistung verbessert .

· 5 x 30 maximale Beinstreckung: Gesamtkraft gesteigert.

· 4 x 300m Lauf: Gesamtzeit unverändert, aber höhere Geschwindigkeit auf den letzten 100 Metern.

· 4 x 1000m Lauf: Gesamtzeit verbessert.



Die zum Teil widersprüchlichen Ergebnisse bei unterschiedlichen Testanordnungen zeigen auf, dass es nicht so einfach ist, klare und eindeutige Aussagen darüber zu treffen, wann und bei wem eine orale Kreatinsupplementierung eine tatsächliche, objektivierbare Leistungssteigerung bewirkt.

Was ist wissenschaftlich belegt?

Eine hochdosierte orale Kreatinsupplementation (in den publizierten Studien wurden 4 x täglich 5 Gramm - das entspricht dem Kreatingehalt von 4,5 kg rohem Fleisch! - über fünf Tage verabreicht, Gesamtdosis somit 100 Gramm) kann eine individuell unterschiedliche Zunahme des Kreatingehalts der Muskulatur bewirken. Ca. 20% des in die Muskelzellen aufgenommenen Kreatins sind als Kreatinphosphat messbar, nicht aufgenommenes Kreatin wird über die Nieren im Harn ausgeschieden. Der ATP-Gehalt der Muskulatur bleibt unverändert.

Die kurzfristige hochdosierte Kreatineinnahme bewirkt jedoch nicht bei allen Menschen eine signifikante Erhöhung des Kreatingehalts der Muskulatur sowie eine Steigerung der Resyntheserate von Kreatinphosphat in der Erholungsphase nach intensivster Muskelarbeit.

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Welche Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für die Praxis ergeben sich aus den bis dato vorliegenden Forschungsergebnissen?

Es profitieren offensichtlich nur diejenigen Athleten von einer oralen Kreatinsupplementation, deren Muskulatur noch nicht voll mit Kreatin ”gesättigt” ist. Es gibt nämlich einen Grenzwert für den Kreatingehalt der Muskelzelle, der durch zusätzliche Kreatinzufuhr nicht weiter erhöht werden kann (150 bis 160 mmol/kg Muskeltrockenmasse).

Entscheidend ist letztlich nicht die Höhe des Kreatingehalts der Muskulatur, sondern die des Gehalts an Kreatinphosphat. Tatsache ist, dass schon durch entsprechendes Krafttraining über eine Vergrößerung des Muskelfaserquerschnittes, sprich Muskelhypertrophie, die verfügbare Menge an Kreatinphosphat gesteigert werden kann. Vereinfacht ausgedrückt: Wer dickere Muskeln hat, hat auch mehr energiereiches Phosphat zur Verfügung, also einen größeren Energiespeicher für Maximalleistungen.

Die bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse beziehen sich in erster Linie auf eine kurzfristige, hochdosierte Kreatinzufuhr (s.o.), die in erster Linie als unmittelbare Wettkampfvorbereitung im Sinne einer Superkompensation gedacht ist (vergleichbar mit dem Kohlenhydratladen vor einem Ausdauersportwettkampf zur Vergrößerung des muskulären Glykogenspeichers). Über eine längerfristige orale Kreatineinnahme liegen noch kaum verwertbare Ergebnisse und damit noch keine Erkentnisse vor. Es stellt sich die Frage, ob und wann eine solche überhaupt sinnvoll und nicht eher kontraproduktiv ist.

Für Kreatin gilt nämlich dasselbe wie für die Zufuhr anderer körpereigener Substanzen (z.B. Cholesterin oder Hormone wie Cortisol, Testosteron usw.): Über einen Rückkopplungsmechanismus (negativer feedback) kommt es zur sog. ”Down-Regulation”, sprich Verminderung der körpereigenen Synthese dieser Substanz. Weiters könnte eine langfristige Erhöhung der Kreatinkonzentration im Blut zu einer Down-Regulation des Kreatintransports in die Muskelzelle, also zu einer verminderten muskulären Kreatinaufnahme führen. Neueren wissenschaftlichen Studien nach scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein.

Derzeit gibt es noch keine eindeutigen, wissenschaftlich begründeten Richtlinien darüber, wie eine längerfristige Kreatineinnahme, z.B. in der Aufbauphase eines Trainings, in der Wettkampfvorbereitung oder in den Überbrückungsphasen zwischen den Wettkämpfen, erfolgen soll, um die oben beschriebenen Down-Regulationen zu ”überlisten” und damit einen kontraproduktiven bzw. nachteiligen Effekt zu vermeiden. Dies ist zur Zeit Gegenstand weiterer Studien. Nicht nur die Erhaltungsdosis (offensichtlich genügen 2 Gramm täglich, s.u.), sondern auch das ”Timing”, also der Zeitpunkt der Kreatineinnahme, könnte entscheidend sein. Zur Zeit gibt es hauptsächlich “Kochrezepte“, sprich Anleitungen der verschiedenen Herstellerfirmen und vor allem von Bodybuilding-Trainern.

Eine Herstellerfirma empfiehlt z.B. eine dreitägige, hochdosierte ”Ladephase” mit ca. 40 Gramm Kreatin täglich, aufgeteilt in sechs Teildosen, und als tägliche Erhaltungsdosis ca. 20 Gramm (drei Teildosen täglich). Man könne aber ohne weiteres bis zu sechs (!) Einzeldosen täglich auf Dauer einnehmen... Dann wird doch wieder eine Einnahmepause empfohlen... Über den längerfristigen Einnahmemodus wird man demnach ungenau informiert. Abgesehen davon sind so hohe Dosen nach heutigem Wissensstand alles andere als notwendig und damit auch nicht sinnvoll.

Im Bodybuilding, das aufgrund empirischer Erfahrungen auch auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle spielt, wird zur Zeit nach folgendem Schema vorgegangen:

Einer fünftägigen ”Ladephase” mit relativ hohen Kreatindosen (je nach Körpergewicht täglich 25 bis 30 Gramm und gelegentlich auch mehr, verteilt auf 4 Einzeldosen) folgen fünf Tage mit reduzierter Dosis (etwa zwei Drittel der Ladedosis) und dann eine weitere Dosisreduktion auf ca. 10 Gramm (etwa ein Drittel der Ladedosis), eingenommen nur an Trainingstagen, aufgeteilt in zwei Teildosen, wobei die erste ca. 40 Minuten vor dem Training und die zweite unmittelbar danach eingenommen wird. Nach einem Monat wird eine Einnahmepause für ca. vier Wochen eingelegt, bevor der nächste Zyklus begonnen wird.

Aus physiologischer Sicht scheint ein solcher Einnahmemodus zur Vermeidung der oben beschriebenen Down-Regulatiosmechanismem durchaus sinnvoll und effektiv zu sein, zumindest sprechen die subjektiven Erfahrungen der Bodybuilder, die sich zum Teil auch objektivieren lassen, dafür: Es kommt beim Training zu einem besseren ”Pump”, zu einer Zunahme der Maximalkraft und Kraftausdauer durch die Möglichkeit einer höheren Trainingsintensität sowie - im Bodybuilding vorrangig - zu einer Körpergewichtszunahme von ca. 3 bis 4 Kilogramm mit einer gewissen Vergrößerung des Muskelquerschnittes. Diese Gewichtszunahme der ”lean body mass” (fettfreie Körpermasse) ist jedoch nur durch eine vermehrte Wassereinlagerung in die Muskulatur bedingt und nicht durch eine positive Stickstoffbilanz mit Proteinneusynthese (Vermehrung der kontraktilen Filamente in der Muskelzelle, den Myofibrillen) im Sinne einer eigentlichen Hypertrophie. Kreatin ist nämlich osmotisch wirksam, nimmt also bei seiner Aufnahme in die Muskelzelle Wasser mit (wie es z.B. auch Natrium und Glucose tun) und bewirkt so - je nach Ausmaß seiner Aufnahme in die Muskelzelle - eine individuelle ”Schwellung” derselben, die nach außen als Hypertrophie imponiert (Ganz abgesehen von den sonstigen, für das Muskelwachstum viel effizienteren ”unterstützenden Mitteln”, wie androgen-anabolen Steroiden und HGH, die ebenfalls ”kurmäßig” zur Anwendung kommen, nicht nur im Bodybuilding, sondern natürlich auch im Leistungssport, wie z.B. im Kraftdreikampf, Gewichtheben, Bobsport, in der Leichtathletik usw...) [siehe DOPING – EIN ÜBERBLICK…]

Zur Zeit wird diskutiert und erforscht, ob ein besserer Hydratationszustand (höherer Wassergehalt) der Muskelzelle prinzipiell auch für deren Proteinneusynthese förderlich ist und somit eine Hypertrophie begünstigen kann. In diesem Fall wäre Kreatin tatsächlich anabol wirksam, quasi als “indirektes Anabolikum“. Die derzeitige Datenlage spricht jedoch dagegen.

Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen macht es keinen Unterschied, ob Kreatin schnell (s.o.) oder langsam “geladen“ wird. Es zeigte sich, dass der Kreatingehalt der Muskulatur nach der Einnahme von 20 Gramm täglich über 5 Tage identisch war mit dem nach einer 30-tägigen Einnahme von 3 Gramm täglich und in weiterer Folge nicht mehr erhöht werden konnte. Wenn man nicht unter Zeitdruck steht, ist aus medizinischer Sicht der langsame Modus zu empfehlen, um etwaige Magen-Darm-Probleme zu vermeiden. Eine Erhaltungsdosis von nur 2 Gramm täglich genügt, um den erhöhten Kreatingehalt aufrecht zu erhalten (hier werden von den Herstellerfirmen meist zu hohe Dosen empfohlen, eine Mehreinnahme führt jedoch nur zu einem “teuren Urin“). Nach Absetzen der Kreatineinnahme sinkt sein muskulärer Gehalt wieder auf das Ausgangsniveau ab.

Aufgrund der osmotischen Wirksamkeit sollte während einer Kreatin-”Kur” etwas mehr als sonst getrunken werden (ca. drei Liter täglich) [siehe DER TÄGLICHE WASSERBEDARF], auch, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Das Kreatinpulver wird bevorzugt in Fruchtsaft aufgelöst, um den zucker-induzierten Insulin”peak” auszunutzen und dadurch die Kreatinaufnahme in die Muskelzelle zu steigern. Alternativ dazu kann man natürlich Kreatin auch mit bzw. unmittelbar nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit einnehmen. Insulin fördert also nicht nur die Aufnahme von Glucose und Aminosäuren in die Muskelzelle, sondern auch die von Kreatin.

Die medizinische Diskussion über ein mögliches kanzerogenes Risiko bei langfristiger hochdosierter Kreatinzufuhr ist mittlerweile verstummt (nachdem sich ohnehin eine geringe Erhaltungsdosis von 2 Gramm als ausreichend erwiesen hat), ebenso die Empfehlung, Kreatin nicht in heißen Getränken aufzulösen bzw. einzunehmen (diese pathophysiologische Überlegung konnte ich nie nachvollziehen). Auch dass Kreatin nicht zusammen mit Koffein (z.B. Kaffee) eingenommen werden soll, ist ein Mythos.

Es liegt auf der Hand, dass eine Kreatinsupplementation vor einem Wettkampf - analog dem ”Kohlenhydratladen” vor einem Marathonlauf - zur Vergrößerung des Kreatinphosphatgehalts der “schnellen“ Muskelfasern [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT] als Energiespeicher für kurze Maximalleistungen im Sinne einer Superkompensation für Schnelligkeitsausdauer- und Kraftausdauerdisziplinen zweckmäßig sein kann (aber nicht muss!). Ein wie im Bodybuilding üblicher ”kurmäßiger” Einnahmemodus ist durchaus wirksam und bis dato ohne nachteilige Effekte. Ebenso kann eine längerfristige Einnahme (z.B. während einer Leichtathletik- oder Rudersaison) mit geringer Erhaltungsdosis (s.o.) einen Benefit bringen.

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Warum ist Kreatin gerade für einen Sprinter so interessant!

Die Ermüdung eines Sprinters ist bedingt durch die Erschöpfung des Kreatinphosphatspeichers der Muskulatur. Anders ausgedrückt, je größer der Kreatinphosphatvorrat, desto länger kann ein Sprinter seine maximale Leistungsfähigkeit, sprich maximal mögliche Geschwindigkeit aufrechterhalten. Dies ist normalerweise individuell zwischen sechs und fünfzehn Sekunden möglich. Das erklärt, warum ein 200m Sprinter auf den letzten 30 bis 50 Metern in der Regel etwas langsamer wird, wenn die Kreatinphosphatspeicher geleert sind und die weitere Energiebereitstellung (ATP-Gewinnung) durch die anaerobe Glykolyse mit nur mehr halb so großer Energieflussrate bewerkstelligt werden muss, also nicht mehr so viel Energie (ATP) pro Zeit zur schnellen Muskelkontraktion erzeugt werden kann. [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREISTELLUNG IM SPORT]

Würde es gelingen, die Höchstgeschwindigkeit ein paar Sekunden länger aufrechterhalten zu können - im Idealfall die volle Distanz bis ins Ziel -, ergäbe sich für den 200m Sprint theoretisch ein ”Fabelweltrekord” von ca. 19 Sekunden oder sogar knapp darunter! (Weltrekordzeit über 100m plus fliegende 100m-Zeit von z.B. Carl Lewis in der Staffel).

Somit ist alles, was den Kreatinphosphatspeicher der Muskulatur vergrößert sowie seine Wiederherstellung beschleunigt, für einen Sprinter von entscheidender Bedeutung. Neben entsprechender, gezielter Ernährung (ausreichend mageres Fleisch, eine vegetarische Kost ist nicht ergogen, übrigens auch nicht im Ausdauersport) ist es - zumindest theoretisch - auch sinnvoll, sich nach dem Aufwärmen die wenigen Minuten bis zum Start sehr ruhig zu verhalten, damit die beim Aufwärmen verloren gegangene Menge an Kreatinphosphat wiederhergestellt werden kann (Resynthese, s.o.). Die Kapazität des Kreatinphosphatspeichers zum Zeitpunkt des Startschusses ist (neben seinen genetischen Anlagen, seiner Schnellkraft und dem optimal umgesetzten Training) für einen Sprinter entscheidend - im wahrsten Sinne des Wortes, denn davon hängen die Hundertstelsekunden ab, die über Sieg und Niederlage entscheiden.

Bei Zusammenschau aller bisher vorliegenden Erkenntnisse und Ergebnisse über eine Kreatinsupplementation lässt sich folgende Schlussfolgerung ziehen:

Nicht die reinen Schnellkraftsportler (wie Hoch- und Weitspringer, Kugelstoßer, Schispringer, Gewichtheber usw.) sind die potentiellen Nutznießer einer zusätzlichen Kreatinzufuhr, da für diese Disziplinen die Kapazität des ”normalen” muskulären Kreatinphosphatspeichers für die nur sehr kurzzeitige, explosive Spitzenleistung ausreicht, auch nicht unbedingt Kurzstreckensprinter (in der Leichtathletik 60m, 100m), sondern eher Athleten von Kraftausdauer- bzw. Schnelligkeitsausdauerdisziplinen (200/400m Sprint, 500m Eisschnelllauf, 1000m Bahnzeitfahren, 100m Kraulsprint usw.), wenn es gelingt, mittels höherer Kapazität an energiereichem Phosphat die Maximalleistung, in diesem Fall die Höchstgeschwindigkeit, über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Mit anderen Worten, es sollte möglich sein, die Kurzzeitausdauer und damit das Stehvermögen mittels einer vor dem Wettkampf durchgeführten hochdosierten Kreatineinnahme verbessern bzw. steigern zu können.

Trotzdem sei vor allzu großer Euphorie gewarnt. Erstens ist das ”Ansprechen” auf Kreatin“doping” individuell und es profitiert sicherlich nicht jeder Athlet davon, zweitens ist eine zusätzliche Kreatinzufuhr nicht für alle Sportarten sinnvoll und zweckmäßig, so z.B.:

in reinen Ausdauerdisziplinen, wo die Energiebereitstellung durch Kreatinphosphat nur in den ersten Sekunden benötigt wird und neben dieser ”Starterfunktion” im weiteren Verlauf (außer bei Zwischenspurts oder beim Endspurt) keine Rolle mehr spielt (aerobe Energiebereitstellung durch Glucose- und Fettsäureverbrennung) [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREISTELLUNG IM SPORT]. Abgesehen davon wäre eine Gewichtszunahme, die durch eine Kreatinsupplementation unausbleiblich ist, im Ausdauersport kontraproduktiv.
im Fußball profitieren möglicherweise Stürmer, sofern sie gute Sprinter sind, evtl. auch die Verteidiger, wenn sie mit den gegnerischen Stürmern mitsprinten müssen, weniger die Mittelfeldspieler (bei denen mehr die aerobe Kapazität gefordert ist)
im Schirennsport ist ein verbessertes Stehvermögen v.a. im Slalom und Riesentorlauf denkbar.
Zur Zeit wird eine Kreatinsupplementation von vielen Trainern, aber auch Masseuren und anderen ”Experten” für so gut wie alle Sportarten empfohlen bzw. ”verordnet”. Dieser nicht zuletzt kommerziell gefärbten Propaganda gilt es kritisch gegenüberzustehen. Die primäre Frage ist die nach einem möglichen Nutzen, sprich Hilfestellung zur Leistungsverbesserung. Wie schon besprochen, trifft dies sicherlich nur auf relativ wenige Sportarten zu (s.o.). Niemand soll sich einen Kreatinmangel einreden lassen (wie es auch bei Carnitin [siehe CARNITIN IM SPORT: DIE WAHRHEIT] oder bei Coenzym Q10 und NADH versucht wird [siehe NADH-SUPPLEMENTATION: KRITISCHE STELLUNGNAHME]).

Denn körpereigene Substanzen werden vom gesunden Organismus immer bedarfsgerecht produziert und unterliegen negativen Rückkopplungsmechanismen. Auf die potentiell nachteilige Auswirkung bei Dauereinnahme wurde bereits hingewiesen. Noch hat die wissenschaftliche Forschung über die orale Kreatinsupplementation nicht der Weisheit letzten Schluss erreicht und viele Erkenntnisse beruhen nur auf Empirie und subjektiven Erfahrungen.

Gerade was die Nahrungsergänzung betrifft, also die Zufuhr diverser Präparate wie Mikronährstoffe (Vitamine und Spurenelemente), Aminosäuren oder vermeintliche ”Wundermittel” wie Kreatin (auf dem Bodybuildingsektor werden - neben den für diese “Sportart“ obligaten Dopingpräparaten - noch viele andere Substanzen, deren Wirkungsweise nicht wissenschaftlich belegt sind und die potentiell gesundheitsgefährdend sein können, wie z.B. Vanadylsulfat, propagiert), darf man den psychologischen Aspekt nicht vergessen, der beim sensiblen Leistungssportler, aber genauso beim ehrgeizigen Hobbysportler eine große Rolle spielt. Jedes Mittel, das eine Leistungssteigerung verspricht, wird in der Regel ohne kritische Rückfragen auf Sinnhaftigkeit angewendet (Das gilt auch für die eigentlichen Dopingpräparate). Dabei ist es durchaus erlaubt und oft auch zweckmäßig, sich den Placeboeffekt (der immerhin wissenschaftlich bewiesen ist, und auf dem die meisten ”Wundermittel” beruhen) zunutze zu machen. Wenn ein Sportler an etwas glaubt, wird es ihm auch helfen (Das trifft auch auf Patienten zu).

Das heißt aber auch, dass er sich nicht zu sehr darauf verlassen soll. Bevor sich ein Sportler oder Trainer enthusiastisch auf neue “Wundermittel“ konzentriert, sollte er eines nicht vergessen: Die entscheidende Voraussetzung für die individuell bestmögliche Leistungsfähigkeit bleibt - neben den genetischen Anlagen, dem sog. ”Talent” - nach wie vor ein der medizinischen Trainingslehre entsprechendes Training, das sportwissenschaftlich und trainingsmethodisch optimal durchgeführt wird.

Bleibt zuletzt noch die sportethische Frage offen, ob eine Kreatinzufuhr in unphysiologisch hoher Dosierung, die eine Leistungssteigerung bewirken kann, nicht eigentlich als Doping betrachtet werden sollte, wie es bei Anwendung anderer körpereigener Substanzen (z.B. Testosteron oder Wachstumshormon) der Fall ist. Darüber kann man diskutieren und ”philosophieren”. [siehe "Doping - Ein Überblick"]

Eines steht fest: Ein ”Wundermittel” ist Kreatin sicherlich nicht. Es kann Training weder ersetzen noch erleichtern - im Gegenteil, damit kann und muss intensiver trainiert werden, um den gewünschten Effekt einer Leistungssteigerung zu erzielen. Die Sinnhaftigkeit seiner Anwendung hängt von der Sportart und Zielsetzung ab, die Wirksamkeit ist individuell. Letztlich muss der Sportler selbst damit Erfahrung sammeln und entscheiden, ob ihm eine Kreatinsupplementation einen entscheidenden Nutzen bringt.
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Beitragvon aylor » 27.03.2006, 16:35

Auch hierzu gibt es in der Literatur eine Fülle an Studien mit unterschiedlichen Aussagen. Als optimaler Weg scheint sich jedoch folgendes herauszukristallisieren: Ladephase mit 4x5g/Tag für 5 Tage, dann eine Erhaltungsdosis von 3-5g/Tag. Mengen jenseits der 20g sind unnötig und bringen keinen zusätzlichen Benefit [28]. Denselben Effekt erreicht man auch ohne Ladephase mit ca. 3g/Tag für 30Tage. Sollte eine kurartige Anwendung beabsichtigt werden, empfiehlt sich erstgenanntes Laderegime, da sonst ein Großteil des Einnahmezeitraums mit Aufsättigung und Elimination verbraucht wird. Beide Regime führen letzlich zu einem supraphysiologischen Anstieg des Gesamtcreatingehalts. Sind die Speicher einmal auf dem erhöhten Level gesättigt, reicht eine Erhaltungsdosis von 0,05g Creatin/kg Körpergewicht (das entspricht den oben genannten 3-5g), jeglicher Überschuss wird vom Körper ungenutzt eliminiert.

Die Einnahmedauer geht zunehmend weg von der "kurartigen" Anwendung (=Einnahme über einige Wochen, dann wieder Pause), hin zu Dauersupplementation, da in den diesbezüglich durchgeführten Studien keine schädlichen Nebenwirkungen feststellbar waren (siehe Abschnitt "Nebenwirkungen").

Der optimale Einnahmezeitpunkt von Creatin ist unmittelbar nach dem Training, denn erstens werden die dabei verwendete Glucose und/oder das Protein optimal verwertet, zweitens ist das ausgeschüttete Insulin das anabolste Hormon des Körpers und genau das brauchen wir zu diesem Zeitpunkt, und drittens führt das Training selbst durch vermehrte GLUT4-Translokation (wir erinnern uns: Glucoserezeptor) zu einer erhöhten Insulinsensitivität. Die genannten Effekte potenzieren sich demnach gegenseitig. An trainingsfreien Tagen kann das Creatin jederzeit eingenommen werden, vorzugsweise jedoch nicht unmittelbar vor oder nach größeren Mahlzeiten, sondern möglichst auf nüchternen bzw. leeren Magen. Die Einnahme von Creatin vor dem Training erwies sich nicht als gewinnbringend [29], genauso wie die Einnahme während des Trainings [30]. Hierzu sei jedoch noch angemerkt, dass sich letzere Studien auf Ausdauersport (Laufen) bezogen und teilweise Nebenwirkungen wie Übelkeit als Contra-Kriterien verwendet wurden. Ich persönlich konnte weder während, noch vor dem Training diesbezügliche Effekte feststellen. Weiters sollte klar sein, dass die Einnahme vor/während des Trainings keinerlei Auswirkung auf die unmittelbare Trainingseinheit haben kann, sondern höchstens auf die nächste, da die Aufnahme und Verarbeitung des Creatins nunmal seine Zeit in Anspruch nimmt.

Creatin löst sich am besten in lauwarmen Wasser (optimal wäre natriumreiches, stilles Mineralwasser), passiert aufgrund der körperwarmen Temperatur am schnellsten den Magen und kann umgehend ins Blut gelangen. Um die verstärkende Insulinwirkung optimal auszunutzen sollte 30 Minuten nach der Creatineinnahme ein Getränk mit 70-100g Kohlenhydraten zu sich genommen werden. Das verwendete Kohlenhydrat kann dabei entweder aus handelsüblicher Glucose aus dem Supermarkt oder aus Maltodextrin bestehen (erhältlich in Supplementeshops). Maltodextrin zeichnet sich trotz der größeren Komplexität durch einen hohen GI (Glykämischer Index) aus, schmeckt aber nicht so süß wie Dextrose. Letztlich bleibt die Wahl dem Geschmack überlassen. Durch den Kohlenhydratkonsum erreicht der Insulinspiegel 15-20min später bis zu 20fach erhöhte Werte [12,13] und der Insulinpeak fällt zeitlich genau mit dem Creatinpeak (siehe Pharmakokinetik) zusammen. Wie jedoch bereits ausführlich dargestellt wurde, wirkt sich auch eine Proteinsupplementation vorteilhaft auf den Insulinspiegel aus. Um dem Rechnung zu tragen, muss das obige Regime etwas modifiziert werden. Ich beschränke mich in diesem Zusammenhang auf Wheyprotein, dessen maximaler Insulinpeak etwa eine Stunde nach der Einnahme entsteht [38]. Das entspricht in etwa der Zeit, in der Creatin (bei einer Dosis von 5g) seine maximale Konzentration im Blut erreicht. Deshalb sollten Creatin und Whey (30-50g) zeitgleich (kann ruhig in einem Shake sein), in Wasser gelöst, eingenommen werden, 30min später ein Shake mit 30-50g Dextrose oder Maltodextrin.

In diesem Zusammenhang sei auch die Auswirkung von Coffein auf die Creatinaufnahme- und Speicherung erwähnt. Kurz: Es gibt keine! Coffein beeinträchtigt die Wirkungsweise von Creatin in keiner signifikanten Weise und entwässert auch den Körper nicht, wie lange angenommen wurde [31,41].

Nochmal auf einen Blick:

* Einnahmeschema entweder mit Ladephase (4x5g/Tag für 5 Tage, dann eine Erhaltungsdosis von 3-5g/Tag) oder ohne Ladephase.
* Erhaltungsdosis von 0,05g Creatin/kg Körpergewicht.
* Der optimale Einnahmezeitpunkt von Creatin ist unmittelbar nach dem Training. An trainingsfreien Tagen möglichst auf nüchternen bzw. leeren Magen
* Einfaches Regime: Das Creatin am besten in lauwarmen Wasser auflösen (optimal wäre natriumreiches, stilles Mineralwasser), 30 Minuten nach der Creatineinnahme ein Getränk mit 70-100g Kohlenhydraten (Glucose, Maltodextrin) zu sich nehmen.
* Komplexes Regime: Unmittelbar nach dem Training Creatin und Whey (30-50g) in Wasser gelöst zu sich nehmen, 30min später einen Shake mit 30-50g Dextrose oder Maltodextrin nachreichen.

http://www.myogenic.de/artikel/creatin/
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Beitragvon summon » 01.11.2006, 18:50

Hallo,

ich habe mich für meinen Biologie Kurs in der Schule mit Creatin beschäftigt und darüber einen Bericht geschrieben.

Ich mache noch abschließend eine Umfrage - wäre nett wenn ihr daran teilnehmt. Habe dazu auch schon ein Thema aufgemacht:

...........Edit.....................

Wer möchte, kann im Umfragebogen seine Emailadresse eintragen, dann sende ich den Bericht zu :)
Der Bericht behandelt alles über Einnahme, Koffein, Anwendung, Nebenwirkungen, ...


gruß
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Beitragvon Nomak » 12.12.2006, 21:51

macht bloß nicht den vorangegangenen link auf!!!!!!

VIREN ohne ende!!!!!!!

sperrt diesen typen
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Beitragvon flipper » 13.12.2006, 08:53

ja da hat einer sein WOrddokument von der Homepage verlink.

scheint aber nichts mit zu sein jedenfalls auf den ersten Blick ich besitze kei9ne Office Produkte
mit freundlichen Gruessen

Flipper

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Beitragvon H.D.-Killa » 03.02.2007, 17:47

wie ist das denn jetzt mit der einnahme von kreatin?
soll ich auf die aufladephase verzichten?
und vor und nach dem training einnehmen,
oder besser nur danach? das steht nämlich überall unterschiedlich definiert und ich will nur eine kur machen,weswegen alles richtig ablaufen soll :) wäre schön,wenn ihr mir helfen könntet!
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Beitragvon Flex82 » 03.02.2007, 18:07

Eine neuere Studie vom Karolinska Institute in Schweden verglich die Wirkungen von 20 g Creatin täglich, sechs Wochen lang, gefolgt von 2 g täglich, einen Monat lang, mit der Aufnahme von 3 g Creatin täglich, einen Monat lang. Obwohl letztere Gruppe eine niedrigere Menge Creatin aufnahm, erzeugten beide Schemata einen 20 %igen Anstieg des Muskelcreatins. Somit sind 3 g Creatin täglich ohne die Aufladephase ein effektiver und kostengünstiger Ergänzungsweg.
Die einnahme eines Creatin Präperates sollte zu den Zeiten geschehen wo der Körper eine hohe Insulinsensibilität in der Muskelzelle vorweist! Dies ist morgens, und nach dem Training! Zu den zeiten ist es mit dem richtigen Schema am wahrscheinlichsten, das die Ladung Creatin auch in die Muskelzelle gelangt!
Vor oder während des Trainings hat den effekt, das es zu einer geringfügigen Kraftsteigerung kommt, da ein teil des Creatins sofort die "ausgelaugte" Körpereigene Creatin reserve wieder auffüllt.
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Beitragvon H.D.-Killa » 03.02.2007, 21:21

ok dankeschön, gut zu wissen,dann spar ich ja ziemlich was ;)
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Beitragvon game » 19.04.2007, 22:42

hallo leute !

Ich bin jetzt total verwirrt :-?

der eine sagt das creatin am besten mit traubensaft mischen, der andere sagt den traubensaft erst nach 15 min. trinken !

Über die einnahme in der aufladezeit sind sich anscheinend alle einig aber in der erhaltungsphase nicht.
Wie viel soll man nehmen 10g am tag oder doch 2-3g

Wie schauts mit aminos aus die man gleichzeitig mit creatin nimmt.
Hab mir sagen lassen das das nicht wirklich was bringt da creatin wasser bindet und aminos entwässern da aminos für die definition des muskels da sind. :-? ist das war?
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Beitragvon harald2000 » 27.05.2007, 11:08

tach zusammen,

ich habe sehr gute erfahrungen mit 100% monohydratreinem Kreatin gemacht. Ich habe mir das von dem Shop mtm-sport-products.de bestellt. Bin mit dem Zeug absolut zufrieden. Kann man nur weiterempfehlen.

Gruss Harald2000
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Beitragvon pacechris » 10.09.2007, 11:17

Aufladung kannst du dir Sparen, aminos entwässern???

aminos für die definition des muskels????? Blödsinn

Definition hat immer was mit Diät zu tun.
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Beitragvon Maniac666 » 03.10.2007, 11:21

Hallo!
Ich habe mir gerade mit großem Interesse eure Beiträge durchgelesen!
Ich hätte mal dazu eine kleine Frage, vielleicht etwas dumm & überflüßig, aber ich kenn mich mit den ganzen Sachen absolut nicht aus.

Ich habe mir vorgestern "Hi Tec Creatine, Peak" bestellt
(hier anbei ein Foto)
Bild

und da steht:
"Verzehrempfehlung:
5 Kapseln am Tag, am besten direkt nach dem Training oder an trainingsfreien Tagen gleich morgens nach dem Aufstehen, mit mind. 300 ml Flüssigkeit (Wasser oder Fruchtsaft – keine Milch)."

Jetzt ist meine Frage: Soll ich die 5Kapseln alle direkt hintereinander nach dem Training schlucken??

Ich habe hier jetzt des öfteren gelesen, dass man die Kapseln über den Tag verteilt einnehmen soll... Ehrlich gesagt, bin ich nun ein wenig ratlos.
Kann mir da jemand sagen, wie ich die nun einnehmen soll??

-Danke im vorraus-
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Beitragvon casual » 14.11.2007, 16:18

Kreatin kannst du durchgängig nehmen und nicht in Kuren....
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Beitragvon das_Apo » 06.09.2008, 10:04

Wie ist es, wenn ich Creatin Monohydrat und Glutamin Plus nehme. Soll ich es mischen und gleichzeitig nehmen oder abwechselnd in zeitlichen Abständen?
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Beitragvon Bernd Ebert » 06.09.2008, 13:17

@ das_Apo

Kannst du zusammen nehmen, am Besten direkt nach dem Training. Ansonsten teilst die das Kreatin auf mindestens 4 Gaben á 5g auf.

Gruß BE
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Beitragvon das_Apo » 07.09.2008, 06:26

Danke für die schnelle Antwort.

Das Creatin aber auch Glutamin soll man ja möglichst nicht zu den Mahlzeiten nehmen und auch nicht in Verbindung mit Milch, da dann die Einlagerung in den Muskel nicht optimal ist. Wie lange sollte denn der Zeitraum zwischen Creatin/Glutamin-Einnahme + verzögerter Dextrose (Traubenzucker) Einnahme und der nächsten Mahlzeit oder Milcheinnahme sein?
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Beitragvon Bernd Ebert » 07.09.2008, 13:24

@ das_Apo

Das ist Quatsch ! Das einzige was du machen kannst, ist das du Trauben- oder irgend einen anderen Saft mit dem Kreatin trinkst.

Gruß BE
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Beitragvon Grizzle » 09.11.2008, 00:38

Wie lange sollte man eigentlich zwischen den einzelnen Kuren Pause machen? also 30 Tage lang einnehmen und dann pausieren - aber wie lange? Und was mich interessiert: verliere ich in der Pause an Kraft, oder steigert sich dann einfach die Leistung nicht mehr so schnell, wie in der Einnahmezeit? :-?
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Beitragvon Regenwurm » 21.04.2009, 17:15

Solltest je nach Herstellerangaben 1 - 3 mal am tag ca. 3g zu dir nehmen
am besten direkt nach dem training
...
habe sogar sehr günstiges creatin gefunden =)


http://shop.ebay.de/merchant/regenwurm_gbr


günstig einkaufn =)
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Beitragvon Dayman32 » 29.07.2009, 22:45

hallo an alle,

ich sehe es fast so wie flex82.

kurz zum creatin: ist eine endogene aminosäure, die der organismus aus anderen aminos in der leber , den nieren und der bauchspeicheldrüse produziert, die aber auch durch lebensmittel wie fleisch und fisch aufgenommen wird.

transport-matrix: dextrose, glutamin, traurin, chrom und vanadium.

nach dem stand meines wissens setzt der körper nicht mehr als 3g pro tag an creatin um. zu hohe dosierungen von creatin belasten die nieren und unnötige stoffwechselenergie für die ausscheidungsprozesse vom aufbauprozess abziehen.

ausserdem eine höhere creatinemenge würde nur bewirken, dass der aufbau, den man nach einem monat erreichen kann, schon nach 2 - 3 wochen stattfinden könnte, dann aber nicht mehr so dauerhaft über monate hinweg steigerbar wäre, wie mit den 3g creatine.

fazit: 3g creatine am tag, über monate durchweg nehmen ohne ladephase, gibt die besten erfolge auf dauer.

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Beitragvon arminius » 30.07.2009, 12:22

Seh ich auch so!
Ausserdem nehme ich mein Creatin oft zeitgleich mit einem weight gainer shake ein, welchen ich mit Milch zubereite. Konnte keinen negativen Effekt feststellen. Wirkt trotzdem. Desweiteren ist das Geruecht dass Kaffee einen negativen Einfluss auf die Creatin Wikrung hat unsinn. Jedenfalls ist das bei mir nicht so.
WIchtig is nur, dass genug Wasser getrunken wird.
Gehen wir mal davon aus das der normale, nicht sporttreibende Mensch 2-3l Wasser am Tag benoetigt, muss man fuer uns Kaffetrinkende-Eisenschmeissende Creatin nehmende Menschen min 3l addieren. Das heisst Kaffee muss mit gleicher Menge Wasser ausgeglichen werden und die Creatineinnahme an sich bedingt schon eine Aufnahme von min 1.5l extra!

So sehe ich das. Was meint ihr
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Beitragvon Expect-no-mercy » 07.03.2010, 12:32

Habe auch mal eine Frage dazu. Will am Montag mit einer Kur anfangen nun meine Frage. Heißt das ich muß meinen Morgendlichen Kaffee und meinen Nachmittags Tee jetzt ganz weg lassen? Trinke Nachmittags immer eine Tasse schwarzen Tee.
Wäre nicht schön wen ich darauf verzichten müßte. Vor allem auf den Morgendlichen Kaffee. Ist ja auch nur eine Tasse. Würde mich über eine ANtwort freuen. AM besten noch vor Montag. :lol:
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Beitragvon Grizzle » 08.03.2010, 10:52

Koffein hat keine Auswirkungen auf die Kreatin Einnahme, also trink ruhig Kaffee und Tee :hh:
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Beitragvon Expect-no-mercy » 08.03.2010, 17:26

Das ist ja mal gut zu hören. Da ich gelesen habe man sollte auf Kaffee und schwarzen Tee verzichten da es dem Körper Wasser entzieht. Aber habe auch gelesen man solle einen Extremen Pump nach dem Workout haben mit Creatin. Ist bei mir aber auch nicht anderst wie sonst. Glaube langsam habe nur die falschen Sachen gelesen. :lol:
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Beitragvon djole123 » 08.03.2010, 21:22

dayman, gut das du das gesagt hast. viele verstehen nicht wie das creatin funktioniert, wie gesagt die aufladephasen sind unnötig in den MEISTEN fällen.
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Beitragvon Expect-no-mercy » 09.03.2010, 18:42

Glaube verstehe den Sinn von Creatin im moment auch nicht. Habe gestern mit einer Kur angefangen Trinke pro Tag 4 Liter Wasser aber das sich was irgendwo in den Muskeln sammelt will es immer nur wieder Raus. Bin mehr am Pinkeln wie alles andere. Ist das normal? Müßte das nicht etwas gezügelter ablaufen da das Creatin das Wasser ja in die Muskeln ziehen soll. :top:
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Beitragvon xblackfox » 09.03.2010, 19:19

Expect-no-mercy hat geschrieben:Glaube verstehe den Sinn von Creatin im moment auch nicht. Habe gestern mit einer Kur angefangen Trinke pro Tag 4 Liter Wasser aber das sich was irgendwo in den Muskeln sammelt will es immer nur wieder Raus. Bin mehr am Pinkeln wie alles andere. Ist das normal? Müßte das nicht etwas gezügelter ablaufen da das Creatin das Wasser ja in die Muskeln ziehen soll. :top:


öhm wie ?
du hast gestern die creatin kur angefangen?
und das soll dann heute schon wirken ?
du bist doch nicht popeye - der eben schnell ne dose spinat isst und die muskeln plop plop machen
das dauert ne weile.
einen effekt siehts du wahrscheinl genau so ab der 3woche.
mehr pump wirste wohl schon nach einer woche bekommen.
mfg
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Beitragvon Expect-no-mercy » 09.03.2010, 19:26

Achso. Na das ich nicht gleich sonst was sehe war mir ja klar. Nur dachte man merkt davon vielleicht schonmal wo was. Und nicht nur auf der Blase. Frage mich wo noch Wasser überbleiben soll um es in die Muskeln zu ziehen so oft wie ich auf den Pott muß. :D
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Beitragvon Expect-no-mercy » 10.03.2010, 15:20

So nun habe ich schon wieder eine Frage. Und zwar Ich Trainiere gleich Morgens nach dem Frühstück. Wie soll ich den da am besten meine 5g Creatin zu mir nehmen? Also bin ja noch in der Aufladephase aber frage schon mal zur Vorsorge. Also 5g nach dem Training und die anderen 5? Morgens noch vorm Frühstücken oder irgendwann später am Tag? Weiß nicht so Recht wie ich die Verteilen soll. :sq:
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Beitragvon djole123 » 10.03.2010, 15:37

ist egal. wann-wieviel
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Beitragvon Expect-no-mercy » 10.03.2010, 16:01

Hmm bist dir da sicher? Scheint soviele verschiedene Meinungen zu geben was das Thema Creatin angeht.
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Beitragvon Grizzle » 10.03.2010, 16:03

Die Hauptsache ist, das das Creatin eine Transportmatrix hat, mit der es in die Muskeln transportiert wird.......ansonsten egal zu welcher Tageszeit etc....
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Beitragvon Expect-no-mercy » 10.03.2010, 16:14

Gut. Dann werde ich es dann nach dem Training nehmen und einmal Abends. Ist 2 mal 5g zur Erhaltung den passend? Nehme jetzt zur Aufladephase 20g pro Tag.
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Beitragvon Grizzle » 10.03.2010, 16:18

Ja das reicht..... :top:
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Beitragvon Expect-no-mercy » 10.03.2010, 16:33

Na dann bin ich ja Beruhigt und kann in Ruhe meine Kur durchziehen. :sq:
Danke dir.
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Beitragvon Blackobo » 06.07.2010, 14:25

In Osteropäischen Ländern nehmen es alle 5g vor und nach dem Training...die meinen Aufladephase wäre Geldrauswurf...ist das richtig?

Kann man den kein L-Carnitin zum Creatin hinzunehmen?
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Beitragvon Grizzle » 07.07.2010, 01:29

Also ich nehme Creatin jeden Tag. An trainingsfreien Tagen 5g verteilt und ansonsten 5g vor dem Training und 5g danach. Ich nehme teilweise auch L-Carnitin dazu, da es nicht nur helfen kann Fett zu verbrennen, sondern es auch Studien darüber gibt, daß L-Carnitin für diverse Kraftzuwächse zuständig sein könnte.
Daß man beide Supps nicht miteinander nehmen kann, ist mir neu. Davon habe ich noch nie was gehört.... :o
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Beitragvon FabriC » 25.08.2010, 18:16

Moin,
ich schließe mich mal in die gängige Runde der Fragenden hier an.Wir reden hier ja alle von Creatin Monohydrat, aber inwiefern stehts denn mit Creatin AKG?Darüber hab ich bisher lediglich in den von den Shops selbst verfassten Artikeln gelesen.Danach soll dieses ja wesentlich besser funktionieren, schneller vom Körper aufgenommen werden, weniger Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen in den Muskeln, Akne etc. haben als Creatin Monohydrat.Hat jemand da sachlich fundierte Meinungen bzw. persönliche Erfahrungen zu diesem Thema?
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Beitragvon Dayman32 » 31.08.2010, 11:14

hallo,


FabriC hat geschrieben:aber inwiefern stehts denn mit Creatin AKG?Darüber hab ich bisher lediglich in den von den Shops selbst verfassten Artikeln gelesen.Danach soll dieses ja wesentlich besser funktionieren, schneller vom Körper aufgenommen werden, weniger Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen in den Muskeln, Akne etc. haben als Creatin Monohydrat.



----------so für dich mein bester,..lese es dir aufmerksam durch,.... vorallem das blaue!-----------



Creatin-Monohydrat: 88% creatingehalt, preisgünstig, wirkt bei ca. 90% der athleten

Creatin- Anhydro: 94% creatingehalt, teurer als monohydrat

Alkalynes Creatin: mischung aus creatin-monohydrat mit basen, ist in flüssigkeit weitgehend stabil,
ist aber im magen nicht stabiler als andere creatins

Creatin-Citrat: 40% creatingehalt, löst sich in wenig wasser auf

Creatin Phospat: 60% creatingehalt

Creatin Tatrat: 70% creatingehalt, sehr stabil bzw. schwer löslich in wasser, daher nicht für
flüssigkeit sondern eher für kautabletten, riegel etc. von bedeutung

Magnesium Creatin: verbindung aus 85% creatin und 14% magnesium bei trockenmasse

Creatin-Ethyl-Ester-Carbonat: veresterte verbindung von 50% creatin mit carbonat (base), ziemlich stabil im
magen, fettlöslich

Creatin-Ethyl-Natrium-Phosphat: verbindung von 60% creatin mit base, natrium-phosphat wirkt alkalisch,
gewisse stabilität im magen

Di- oder Tri-Creatin-Malat: 50-70% creatingehalt, verbindung von creatin mit malatsäure,
sehr gut löslich im wasser, Malat ist ein energizer

Di- oder Tri--Creatin-Orotat: verbindung von 55-70% creatin mit 40 bzw. 30% orotat, gute bioverfügbarkeit,
orotat fördert den muskelaufbau

Di- oder Tri-Creatin-HMB: verbindung aus 60% creatin und 40% HMB, gut wasserlöslich, wer HMB benutzt fährt
mit der verbindung nicht zu teuer

Creatin-Pyruvat: verbindung von 60% creatin mit pyruvat, gut wasserlöslich, pyruvat ist
energizer und fat burner

Creatin-Ethyl-Ester: veresterter 90% creatin, sehr gut wasser- und fettlöslich

Creatin-Ethyl-Ester-HCL: wie ober, nur noch besser wasserlöslich

Creatin-Ethyl-Ester-Malat: wie oben, nur noch zusätzlich energizer

Creatin-Alpha-Ketoglutarat: verbindung von 60% creatin mit AKG, excellente bioverfügbarkeit durch AKG,
auch ohne transportmatrix hervorrangende beladung der zellen mit creatin,
AKG ist gleichzeitig energizer im zellstoffwechsel

AKG: ist eine alpha-keto-aminosäure / alphketoglutarate


das AKG,... hat die höchste wirkung unter allen creatinformen, vor allem wenn keine " transportmatrix" " genommen wird.


das creatin - monohydrat macht auf jeden fall für min. 80 % der sportler sinn, da es hochkonzentiert sowie preisgünstig ist und optimal wirkt, wenn man es mit einer sogenannten transport - matrix aus dextrose bzw. maltodextrin kombiniert.

creatin - monohydrat wird auf dem markt zur zeit am meidten verwendet ausserdem wurden fast alle studien mit dieser creatinform durchgeführt!

wird creatin - monohydrat in wasser gelöst trennt sich das wassermolekül vom creatinmolekül und hinterlässt das freie creatin. jedes gramm creatin - monohydrat enthält ungefähr 880 mg freies creatin!

beste grüsse

dayman
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theorie kann man erlernen!
praxis bekommt man nur durch lebenserfahrung!
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Beitragvon FabriC » 01.09.2010, 10:14

Sehr gut, danke für die Mühe, die du dir mit dem Zusammtragen dieser Infos gemacht hast.Nun bin ich weitgehend informiert und kann mit der kur anfangen.
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Beitragvon snickers » 01.09.2010, 17:43

So ein scheiß konnte bis jetzt noch nie eine Creatin kur voll zurchziehen, da ich einfach nicht die Finger vom Kaffe lassen kann hab scho versucht auf entcoffeinierten umzusteigen aber ist einfach nicht das selbe :x gibts net irgendwas das auch mit coffein verzehrt werden darf :kk:
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Beitragvon Grizzle » 02.09.2010, 10:40

Das mit dem Kaffee stimmt nicht: Das ist schon lange widerlegt!! Genauso, daß Creatin die Nieren schädigen soll, wenn man es täglich nimmt. Ist alles nicht wahr und gehört zu den Irrglauben rund um das Thema Creatin. Ebenso, daß man es mit Traubensaft nehmen soll, ist keine gute Idee.
Also hier nochmal die wichtigsten Irrtümer bei der Creatin-Einnahme:

- Creatin darf nicht mit Koffein eingenommen werden, weil Koffein entwässert und Creatin ja Wasser in die Muskeln ziehen soll!!
Das ist Quatsch, da Koffein nicht entwässert, sondern lediglich harntreibend wirkt, also die Niere ein wenig schneller arbeitet (grob ausgedrückt). Ich nehme vorm Workout 100-200mg Koffein und 5g Creatin Monohydrat!!!! Das Creatin landet dennoch im Muskel und erfüllt dort seine Aufgaben!!

- Creatin schädigt die Nieren!!
Stimmt nicht - dafür gibt es keine fundierten wissenschaftlichen Beweise. Es gibt also keinen Grund, das Creatin in sogenannten Kuren zu nehmen. Seit einigen Jahren ist dies aus der Mode gekommen und die meisten Sportler (nicht nur Bodybuilder) nehmen Creatin regelmäßig und täglich. Irgendwann ist die Creatinsättigung im Muskel erreicht und dann reichen kleine Mengen (3-5g täglich), um das Niveau oben zu halten.
Wer ausserdem genug trinkt, der verhindert sowieso Nierenschäden (Auch die, die angeblich durch zuviel Protein entstehen sollen). Ausserdem ist nicht das Creatin schädlich für die Nieren, sondern wenn überhaupt, nur das Abfallprodukt Creatinin, was entsteht, wenn Creatin zerfällt. Das verhindert man mit einer guten Transportmatrix (z.B.: Dextrose), so daß das Creatin auch da ankommt, wo es hingehört.


- Creatin sollte man mit Traubensaft nehmen, weil der Saft viele Kohlenhydrate enthält!!
Das ist ebenfalls ein Irrtum, denn Creatin fühlt sich in der säurehaltigen Umgebung von Fruchtsäften überhaupt nicht wohl und bleibt nicht lange stabil. Daher sollte man als Transportmatrix lieber andere schnell verdauliche Kohlenhydratquellen wählen (Dextrosepulver, Maltodextrin, Vitargo)

- Creatin soll man nicht mit L-Carnitin zusammen nehmen!!
Warum nicht? Wo ist da der Zusammenhang? Ich habe diese Behauptung mal irgendwo gelesen, aber es entbehrt eigentlich jeder Grundlage. Im Gegenteil - es wurden Studien durchgeführt, die belegen, daß Carnitin vor dem Training genommen zu Kraftsteigerungen führen kann...auch in Verbindung mit Creatin-Monohydrat.

So, daß wars erstmal. Für alle Leser mal so als kleiner Tip:
Nicht nur irgendwelchen Weisheiten in Online-Foren glauben, sondern auch mal wissenschaftliche Studien lesen. Die meisten sind zwar in englisch, aber es gibt auch deutsche Universitäten und Institute, die Sport und Ernährungstests veröffentlichen. Also einfach mal im Netz oder in der Bibliothek stöbern.

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Beitragvon doozer » 26.10.2010, 16:51

- Creatin sollte man mit Traubensaft nehmen, weil der Saft viele Kohlenhydrate enthält!!
Das ist ebenfalls ein Irrtum, denn Creatin fühlt sich in der säurehaltigen Umgebung von Fruchtsäften überhaupt nicht wohl und bleibt nicht lange stabil. Daher sollte man als Transportmatrix lieber andere schnell verdauliche Kohlenhydratquellen wählen (Dextrosepulver, Maltodextrin, Vitargo)

- Creatin soll man nicht mit L-Carnitin zusammen nehmen!!
Warum nicht? Wo ist da der Zusammenhang? Ich habe diese Behauptung mal irgendwo gelesen, aber es entbehrt eigentlich jeder Grundlage. Im Gegenteil - es wurden Studien durchgeführt, die belegen, daß Carnitin vor dem Training genommen zu Kraftsteigerungen führen kann...auch in Verbindung mit Creatin-Monohydrat.


bei mir führt die einnahme mit säften sogar zu sprengschiss :lol:

und warum l-carnetin nicht dazu nehmen...ganz einfach...weils müll ist! hab ich schonmal was zu in nem anderen forum geschrieben. ich hab mal den satz aufgeschnappt: mit l-carnetin erhöst du nur den wert deines urins^^ das gilt zu mindest für die natürliche form. anders solls beim acetyl l-carnetin aussehen. kann ich allerdings nich belegen oder wiederlegen...
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Re: Creatin-Kur

Beitragvon olimilo » 18.02.2011, 12:07

Hallo,

es gibt auch z.B. von PEAK Creatin, welches bereits eine Transportmatrix hat. http://www.peak.ag/catalog/creatin-tran ... 39_78.html


Was haltet ihr davon?
Oder einfach mit Wasser und Dextrosepulver mischen und fertig?!
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Re: Creatin-Kur

Beitragvon Grizzle » 18.02.2011, 12:33

Oder einfach mit Wasser und Dextrosepulver mischen und fertig?!

genauso - ist am günstigsten und du kannst die Kohlenhydrate besser dosieren.
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Re: Creatin-Kur

Beitragvon olimilo » 23.02.2011, 20:20

liege ich mit der Annahme richtig, dass ich pro/kg Körpergewicht 1 gr Dextrose brauche???

das wäre bei einem 90 kg Menschen 90 gr?!?!
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